Tessa Collins
Roman
505 Seiten
erschienen im Ullstein Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar
Der Abschlussband der Blumentöchter-Saga
Klappentext:
Ein altes Stück Stoff, der Duft von Blumen und eine Handvoll Erinnerungen: Mehr bleibt ihr nicht von einem Leben, das vor ihrem eigenen begann. Auf der Suche nach Antworten entdeckt sie, wie eng Verlust, Hoffnung und Liebe miteinander verwoben sind.
Nara hat alles, was sie sich wünschen könnte: eine zauberhafte Tochter, eine florierende Gärtnerei und mit ihren vier Nichten Dalia, Soley, Lali und Magnolia Familie und Freundinnen in einem. Doch der Tod ihrer Adoptiveltern wirft sie aus der Bahn. Und als sie ein altes Handtuch mit der Stickerei eines namibischen Kinderheims findet, steht ihre Welt auf dem Kopf.
Entschlossen, ihre Wurzeln zu finden, reist Nara nach Namibia. Dort erfährt sie nicht nur vom Schicksal ihrer leiblichen Eltern, sondern auch von der bewegenden Vergangenheit ihrer Adoptivmutter Rose. Zwischen den Weiten der Wüste und den Wellen des Atlantiks begegnet Nara ihrer eigenen Geschichte – und einer zweiten Chance auf die Liebe.
„Die Rosentochter“ ist der 5. Band der Blumentöchter-Saga von Tessa Collins.
Tessa Collins ist das Pseudonym von Silke Ziegler, die mich schon mit ihren Krimis und der Purpurküsten-Reihe begeistert hat.
Nachdem mir die ersten vier Bände so gut gefallen haben, wartete ich schon sehnsüchtig auf Band 5.
Tessa Collins entführt ihre Leser*innen nach Namibia.
Im Mittelpunkt steht Nara, auch sie begibt sich auf eine Spurensuche. Nach dem Tod ihrer Adoptivmutter findet Nara ein altes Handtuch, darauf eine Stickerei aus einem Kinderheim in Namibia.
Nara begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.
Diese Suche führt Nara nach Namibia. Hier findet sie nicht nur Antworten auf die Frage ihrer Herkunft, sie deckt auch alte Tragödien auf.
Tessa Collins versteht es, Charaktere zu zeichnen und durch die Geschichte zu führen. Vor allem hat mir in diesem Band Nara gefallen. Sie ist eine nahbare, vielschichtige Frau.
Ihre anfängliche Skepsis wandelt sich im Laufe der Handlung in eine feste Entschlossenheit.
Die Figuren der Vergangenheit erwachen durch Tagebücher, Briefe und Rückblenden zum Leben. Ihre Entscheidungen und Opfer wirken bis in die Gegenwart nach und sind psychologisch feinfühlig ausgearbeitet.
Tessa Collins hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Die Handlungsorte werden anschaulich beschrieben. Der Duft der Rosen ist mir richtig um die Nase geweht.
„Die Rosentochter“ ist nun der Abschluss der Blumentöchter-Saga, mit der mir Tessa Collins viel Freude bereitet hat.
Blumentöchter-Saga:
Band 1 Die Blumentöchter
Band 2 Die Wildblütentochter
Band 3 Die Nelkentochter
Band 4 Die Magnolientochter
Band 5 Die Rosentochter
