Das Rätsel von St. Florence

Katharina Schendel
Kriminalroman
240 Seiten
erschienen im Gmeiner Verlag
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

ielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die Nachtschattenschwestern ermitteln

Klappentext:
Zwischen Kräutergarten und Klostermauern lauern dunkle Geheimnisse: In der Abtei St. Florence an der Küste Cornwalls bereiten die drei ungleichen Nonnen des Nachtschattenordens Marguerite, Angelica und Rosemary das jährliche Kräuterfest vor. Doch als eine Influencerin nach dem Genuss des legendären Melissengeists zusammenbricht, fällt der Verdacht ausgerechnet auf die Abtei. Inmitten von Giftpflanzen, alten Legenden und misstrauischen Dorfbewohnern beginnen die drei zu ermitteln, denn ihr Ruf und die Zukunft des Ordens stehen auf dem Spiel.

„Das Rätsel von St. Florence“ ist ein Cornwall-Krimi von Katharina Schendel.

Die Nachtschattenschwestern, Schwester Angelica und Schwester Rosemary, sind die letzten im Kloster St. Florence.
Das Geld ist knapp und im Kloster müssten dringend Instandhaltungsarbeiten gemacht werden.
Ihre Hoffnung liegt auf dem diesjährigen Kräuterfest. Die Schwestern haben extra frischen Melissengeist gebraut, um ihn auf dem Fest zu verkaufen.
Doch als die Influencerin, die den Schwestern bei der Vermarktung helfen will, von dem Melissengeist probiert, bricht sie zusammen.

Die Charaktere sind sympathisch. Ich habe die Schwestern gerne durch die Geschichte begleitet.

Schwester Marguerite ist 49 Jahre alt und die Äbtissin des Klosters. Vor dem Leben im Kloster war sie Botanikerin, und so kümmert sie sich auch hingebungsvoll um den Klostergarten mit all seinen Kräutern und Heilpflanzen.

Schwester Angelica ist 31 Jahre alt und kümmert sich um den Klosterladen und das Café. Einst war sie Journalistin, zieht jetzt aber die Ruhe des Klosters vor. Ihre Leidenschaft sind True-Crime-Podcasts.

Schwester Rosemary ist 63 Jahre alt und somit die älteste Klosterbewohnerin.
Früher war sie Krankenschwester. Sie stellt aus den Kräutern und Heil- und Giftpflanzen, die im Klostergarten wachsen, Tränke und Salben her. Auch sie liebt Kriminalgeschichten, dabei haben es ihr die französischen Krimis angetan.

Außerdem leben noch Pater Ambrosius, ein 5-jähriger Airedale Terrier, und Poppy die 4-jährige Graugans, im Kloster.

Hin und wieder kommt Reverend Blytheim im Kloster vorbei. Er ist den Schwestern nicht gut gesinnt und verbreitet im Dorf böse Gerüchte.

Ein illustrer Verein, den die Leser*innen begleiten dürfen.
Nachdem sich herausstellt, dass im Melissengeist, den die Influencerin getrunken hat, Gift war und als erstes die Schwestern verdächtigt werden, nehmen sie die Ermittlungen selbst in die Hand.

Katharina Schendel erzählt die Geschichte in einem ruhigen Ton. Es wechseln sich Spannung und Humor ab.
Der Schreibstil von Katharina Schendel ist flüssig und gut verständlich.
Der Handlungsort, vorwiegend das Kloster, wird anschaulich beschrieben.

„Das Rätsel von St. Florence“ ist ein spannender und zugleich humorvoller Cosy-Krimi, den ich gerne gelesen habe.

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