Petra Teufl Roman 229 Seiten erschienen im Selfpublishing Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an Petra Teufl für das Rezensionsexemplar
Das Haus in der Louisenstraße
Klappentext: Robert Schröders Konzept als Lagerist die Erinnerungsstücke Fremder zu bewahren, funktioniert nicht mehr. Seit er sich wieder an die eigene schmerzhafte Vergangenheit erinnert, dringen die Geschichten hinter den Objekten zunehmend in seinen Alltag ein. Das wird ihm eindeutig zu viel. Ein Unfall zwingt ihn zum Nachdenken. Sollte er in Rente gehen? Und was wird dann aus den zahllosen Geschichten, die er verwahrt? Bei der Suchen nach Antworten findet er unerwartete Unterstützung in der Hausgemeinschaft und bei seiner neuen Bekannten Hedwig Doblinger. Währenddessen nehmen um ihn herum kleine und große Dramen ihren Lauf: Schröder selbst droht das Haus an den Immobilienmarkler Hecht zu verlieren, Julia gerät an eine Betrügerin, Alex hilft einer jungen Musikerin, ihren Vater zu finden, und Patrick versucht, seine Fehler zu bereinigen.
„Louisenstraße 13 – Schröders Herzgefühl“ von Petra Teufl ist der 3. Band der Trilogie rund um das Haus in der Louisenstraße 13 und seine Bewohner.
Ich habe mich sehr gefreut endlich wieder in der Louisenstraße 13 zu Besuch zu sein und die Bewohner zu treffen. Und es ist auch wieder viel los in der Louisenstraße 13.
Robert Schröder und seine Geschichten, die er in seinem Laden verwahrt habe ich ja schon gut kennen uns Lieben gelernt. Doch jetzt ist es seine eigene Geschichte die ihn schmerzt. Unterstützung bekommt Schröder durch die Bewohner der Louisenstraße 13. Wie meist stehen sie fest zusammen. Aber Schröder steht kurz davor sein Haus zu verlieren.
Petra Teufl hat großartige Charaktere erschaffen, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe. Sie wirken lebendig und sympathisch.
Die Geschichte wird von der Autorin wieder mit viel Gefühl erzählt. Die feine Sprache, die die Petra Teufl nutzt, macht das Lesen zu einer wahren Freude.
Petra Teufl hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Sie versteht es sehr gut, ihre Leser*innen mit Spannung durch die Geschichte zu führen.
„Louisenstraße 13 – Schröders Herzgefühl“ ist jetzt das Ende der Geschichten aus der Louisenstraße 13. Mit etwas Wehmut klappe ich den Buchdeckel zu. Ich bin aber sicher, dass Petra Teufl ihre Leser*innen bald schon mit neuen Geschichten überraschen wird.
Stina Westerkamp Thriller 328 Seiten erschienen im Ullstein Verlag Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar
Spannung pur
Klappentext: Ella schwebt im siebten Himmel. Seit Kurzen ist sie mit Jan zusammen, mit ihm kann sie sich sogar ein gemeinsames Leben vorstellen. Als er sie zu einem romantischen Ausflug auf einem Segelboot einlädt, ist sie sich sicher, dass ihre Beziehung nun das nächste Level erreichen wird. Doch kurz nach einem gemeinsamen Picknick an Deck verschwindet Jan spurlos. Ella bangt um sein Leben, während das Boot immer weiter aufs stürmische Meer hinaustreibt. Dann bekommt sie eine Drohnachricht. Offensichtlich wurde sie entführt. Aber warum? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn mit Jan sind auch Ellas lebenswichtige Medikamente über Bord gegangen. Wie soll sie sich retten mitten auf dem Ozean?
„Sturmmeer“ ist ein packender Thriller von Stina Westerkamp. Nachdem ich „Nachtflut“ nur so verschlungen habe, war ich auf das neue Buch schon sehr gespannt.
Was wie ein romantischer Segeltörn anmutet, endet in einer Katastrophe. Wie schon in „Nachtflut“ spielt auch hier das peitschende Meer eine große Rolle.
Ella und Jan sind mit dem Segelboot unterwegs. Es könnte nicht romantischer sein und Ella fühlt sich glücklich. Sonne, Meer und ein romantisches Picknick auf dem Boot. Ella nimmt ein Sonnenbad und nickt ein. Als sie erwacht, ist sie plötzlich allein auf dem Boot, Jan ist verschwunden und mit ihm auch alles, was Ella mit auf das Boot gebracht hat, einschließlich ihr Medikament gegen Diabetes.
Das Boot treibt in der Ostsee auf einen Sturm zu. Was wie ein Traum beginnt, endet in einem Albtraum.
Stina Westerkamp versteht es Spannung auszubauen und bis zum Ende aufrecht zu halten. Die Atmosphäre ist zu Beginn ruhig und romantisch und schlägt mit einmal in etwas düsteres, beklemmendes um.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Bei Ella kann man die Verzweiflung und die Panik richtig spüren.
Stina Westerkamp erzählt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Natürlich kommt Ella zu Wort aber auch ihre Schwester Vicky und ihr Vater Gregor. Dazu gesellt sich noch Leander, ein ehemaliger Student von Gregor. Was es mit Leander auf sich hat, erfahren die Leser*innen Stück für Stück.
Im Laufe der Geschichte wird schnell klar, dass Ella entführt wurde. Spannung wird nicht nur durch Ellas verzweifelte und gefährliche Lage auf dem Boot erzeugt, sondern auch durch die Probleme und Geheimnisse der Protagonisten. Bei dem einen sind es Schuldgefühle, bei dem anderen der Sinn nach Rache.
Stück für Stück fügt sich alles zusammen und als Leser*in hält man immer wieder vor Spannung den Atem an.
Stina Westerkamp hat einen fesselnden Schreibstil. Die kurzen Kapitel und die unterschiedlichen Perspektiven, verleiten einen immer weiterzulesen.
„Sturmmeer“ ist ein packender Thriller, den ich an 2 Abenden gelesen habe.
Jan Beck Thriller 474 Seiten erschienen im Penguin Verlag 5 von 5 Sternen
Pageturner
Klappentext: Simon Dorn, nach dem Tod seiner bisherigen »Sponsorin« Karla Hofbauer finanziell am Abgrund, wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich als Teil eines perfiden Spiels. Als sie den Kontakt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das schon mehrere Wochen zuvor. Neben der Leiche steht ein Computer, auf dem eine KI läuft, die im Namen der Toten mit Dorn kommuniziert hat. Dorn sieht eine Verbindung zu einem ungelösten Fall, bei dem ein Täter seine Opfer in seinem Beisein verdursten ließ. Lange Zeit war der Mörder untergetaucht. Ist er nun zurück? Und warum wenden sich die Toten ausgerechnet an Simon Dorn?
„Dorn – Ruf der Toten: Zimmer 203“ ist der 2. Band der „Simon Dorn und Lea Wagner Reihe“ von Jan Beck.
Kriminalpsychologe Simon Dorn hat nach zahlreichen persönlichen Schicksalsschlägen, schon vor einiger Zeit seinen Polizeidienst beendet und sich in das leerstehende Hotel Dornwald in Bad Gastein zurückgezogen. Dort setzt er heimlich seine Arbeit fort. Zimmer für Zimmer verwandelt er das Dornwald in einen Schaukasten ungelöster Mordfälle.
Die Geschichte hat verschiedene Handlungsstränge, die langsam zusammenlaufen.
Als ihn ein Hilferuf erreicht und die bekannte Psychologin Dr. Susanne Roth um Kontaktaufnahme über Telegram bittet, ist Dorn skeptisch. Doch da er in Geldnot ist, kommt das großzügige Honorar gerade recht. Dr. Susanne Roth möchte mit Dorn über Gewalterfahrung sprechen, die sie allen Anschein gerade erfährt. Doch dann bricht der Kontakt ab. Dorn bittet Lea Wagner nach der Psychologin zu schauen. Als die Psychologin tot aufgefunden wurde, stellt sich heraus, dass sie schon zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme, mit Dorn nicht mehr gelebt hatte. Die Psychologin war an einem Stuhl gefesselt und verdurstet. Mit im Raum ein großer Computer.
Dorn kann sich an einen alten und ungelösten Fall erinnern. Damals sind 2 Menschen auf diese Art ums Leben gekommen. Dieser Fall ist bei Dorn im Zimmer 203 beheimatet.
Gleichzeitig wird der Arzt Dr. Michael Bergmann auf seinem Heimweg entführt. Auch er wacht auf, an einem Stuhl gefesselt und muss sich einem Verhör stellen.
Lea Wagners Bruder hat ernste Probleme. Ein korrupter Polizist ist hinter ihm her und er fürchtet um sein Leben. So verängstigt hat Lea ihren Bruder noch nie gesehen. Lea bringt ihren Bruder außer Reichweite und versteckt ihn bei Dorn im Dornwald. Wer Dorn kennt, ahnt das ihm das alles andere als gelegen kommt.
Die Charaktere sind wieder sehr facettenreich. Kriminalpsychologe Simon Dorn hat aufgehört für die Polizei zu Arbeiten und sich in einem alten stillgelegten Hotel seiner Familie verkrochen. Er hat viele Schicksalsschläge durchleben müssen. Im 1. Band wird nur angekratzt, was es damit alles auf sich hat. Auch in diesem Band erfahren die Leser*innen nicht allzu viel Neues über Dorn. Das ist wohl Stoff, der über mehrere Bände entblättert wird. Einzig für Karla Hofbauer vom Cold Case Management war er noch beratend tätig. Jetzt ist auch sie tot, wie so viele die im Kontakt zu Simon Dorn standen. Ein Grund mehr für ihn sich im Hotel zu verkriechen.
Kriminalpolizistin Lea Wagner fühlt sich auf ihrer Dienststelle missverstanden. Warum hat sie als Frau nicht dieselben Chancen wie ein Mann? Mit ihren Alleingängen macht sie sich keine Freunde. Ihr Vorgesetzter ist nicht gerade gut auf sie zu sprechen.
Das sind die wichtigsten Charaktere, die uns in dieser Reihe begleiten werden. Ich finde Simon und Lea sind interessante und eigenwillige Charaktere. Lea scheint sehr spontan zu sein, sie handelt, ohne viel darüber nachzudenken.
Der Fall wird von Jan Beck sehr spannende erzählt. Der Autor erzeugt gleich zu Beginn mit der Entführung von Dr. Bergmann Spannung. Die Leserinnen sind bei dem Verhör des Arztes unmittelbar dabei und ahnen viel schneller als Dorn oder Lea Wagner um was es hier geht. Die Ausmaße sind aber auch den Leserinnen nicht bekannt.
Das Thema Entwicklung einer KI ist sehr aktuell und Jan Beck zeigt in diesem Thriller auf, wo so etwas hinführen kann, wenn die KI in die falschen Hände gerät. Eine KI kann nicht selbstständig zwischen gut und böse unterscheiden. Sie ist nur so gut wie ihre Programmierer.
Jan Beck beschreibt seiner Charaktere und die Handlungsorte sehr anschaulich. Vor allem das Hotel Dornwald hatte ich genau vor Augen. Das Hotel, dass langsam zu einer Ruine verkommt und dringend einige Instandhaltungsarbeiten benötigte. Dazu hat Dorn aber kein Geld.
Der Autor hält die verschiedenen Fäden fest in der Hand und führt sie langsam bis zum Ende der Geschichte zusammen, ohne einen zu verlieren.
Der Schreibstil von Jan Beck ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich konnte das Buch schnell nicht mehr aus der Hand legen.
„Dorn – Ruf der Toten: Zimmer 203“ ist ein spannender Thriller, der die Leser*inne in Atem hält. Mir hat der 2. Band noch besser gefallen als der 1. Band.
Inès Keerl Historischer Roman 445 Seiten erschienen im Emons Verlag Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar
Historischer Roman mit vielen realen Persönlichkeiten
Klappentext: 1662: Um einer Zwangsheirat zu entgehen, begibt sich die junge Catharina Ustings von Lübeck aus auf eine abenteuerliche Reise. Als Mann verkleidet, versteckt sie sich auf einem Schiff der Vereinigten Ostindischen Kompanie und gelangt ans Kap der Guten Hoffnung. Doch in der brutalen Männerwelt der ersten Siedlungsjahre Kapstadts muss sie ihren Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung fortsetzen, an der Seite starker Frauen wie Krotoa, die als Urmutter Südafrikas und Begründerin der Sprache Afrikaans gilt, aber auch getragen von der Liebe.
„Die Löwin vom Tafelberg-Catharina Ustings kühner Weg in die Freiheit“ von Inès Keerl, ist der 1. Band der Reihe Catharina Ustings. Nachdem ich den 2. Band „Die Frauen vom Tafelberg“ schon gelesen habe, musste ich unbedingt wissen, wie alles begann.
Catharina Ustings war mir, da ich ja den 2. Band schon gelesen habe bekannt. Catharina flieht in diesem Band vor eine Zwangsheirat. Sie begibt sich heimlich, als Mann verkleidet auf ein Schiff und kommt am Kap der Guten Hoffnung an. Doch auch hier landet Catharina in einer Männerwelt. Sie lernt Krota kennen, eine starke Frau, die als Urmutter Südafrikas gilt. Mit Krota an der Seite kämpft Catharina für ihre Freiheit und ihre Selbstbestimmung.
Catharina Ustings hat mir auf Anhieb gefallen. Sie ist eine mutige und starke Frau, die nichts anderes will als ihr Recht auf Selbstbestimmung. Ein fast unmöglicher Wunsch in dieser von Männern beherrschten Zeit. So grenzt das, was Catharina erleben muss, schon an Brutalität. Krotoa, ist eine südafrikanische Ureinwohnerin und die Begründerin der Sprache Afrikaans. Ich finde Krotoa bereichert die Geschichte sehr. Ich bin froh, dass ich diese Frau kennenlernen durfte.
Inès Keerl beschreibt die Handlungsorte sehr anschaulich. Vor allem die ersten Siedlungsjahre Südafrikas, fand ich interessant.
Die Charaktere, die zum großen Teil historisch belegt sind, werden authentisch durch die Geschichte geführt. Die fiktiven Personen sind gekonnt in die Geschichte integriert.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich konnte das Buch nach wenigen Seiten kaum noch aus der Hand legen.
Inès Keerl webt in dieser Geschichte Realität und Fiktion so fein zusammen, dass ein großes Ganzes entsteht, was nicht mehr zu trennen ist.
„Die Löwin vom Tafelberg-Catharina Ustings kühner Weg in die Freiheit“ ist die Art von historischem Roman, die ich besonders liebe. Ich habe die Geschichte mit großer Freude gelesen und werde sie bestimmt lange im Gedächtnis behalten.
Sofia Kus Roman 436 Seiten erschienen bei heartlines 4 von 5 Sternen
Vielen Dank an heartlines für das Rezensionsexemplar
Wenn Liebe und Religion nicht kompatibel sind
Klappentext: Riley und Zayn kennen sich nur flüchtig, als sie eines Abends ein Gespräch führen, das die ganze Nacht anhält. Die immer tiefer werdenden Gefühle füreinander verändern nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch ihr gesamtes Leben. Zayn respektiert als pakistanischer Moslem die Traditionen seiner Familie und weiß, dass die Regeln der westlich erzogenen Riley allem widersprechen, was ihm beigebracht wurde. Obwohl Riley mit Schatten kämpft, die manchmal größer sind als sie selbst, ist sie stark, sieht direkt in Zayns Herz und glaubt an eine gemeinsame Zukunft. Bis sie von Zayns Geheimnis erfährt, das er mit aller Macht für sich behalten wollte.
„Chasing our forever“ von Sofia Kus, ist ein True-Fiction-Roman und gehört zu der Reihe Based on a true Story, die bei heartlines veröffentlicht wird. Diese Geschichte basiert auf der Liebesgeschichte von Roxanne und Abdul. Roxanne ist mir von ihrem PostCast Roxys PodCast bekannt und somit war ich auf diese Geschichte sehr gespannt.
Die Charaktere Riley und Zayn waren mir auch schnell sympathisch. Die religiösen und kulturellen Unterschiede der beiden Personen wurden in der Geschichte auch gut vermittelt. Riley studiert und lebt bei ihren Eltern. Sie leidet unter psychischen Problemen wie Verlustängste und Panikattacken. Die hat sie zurzeit im Griff. Dabei hat ihr, der PodCast, zu dem sie ihr Vater ermutigt hat, geholfen. Mittlerweile ist Rileys PodCast recht erfolgreich und sie bekommt immer wieder Anfragen für Interviews und Moderationen (wie auch Roxy im echten Leben). Über Religion hat Riley sich noch nie viel Gedanken gemacht.
Auch Zayn lebt bei seinen Eltern. Er ist in Deutschland geboren, seine Wurzeln liegen in Pakistan. Seine Eltern achten sehr auf die heimische Kultur und auf die Religion. Auch Zayn ist gläubiger Moslem und hält sich an die Regeln, wie kein Schweinefleisch essen und keinen Alkohol trinken. Das Freitagsgebet besucht Zayn aber nicht so regelmäßig, zum Verdruss seines Vaters.
Riley und Zayn kennen sich schon länger aus dem Freundeskreis. Mehr als ein paar Worte haben sie allerdings noch nicht gewechselt. Als Riley eines abends in sein Taxi steigt, fühlen sich beide magisch angezogen. Sie unterhalten sich fast die ganze Nacht. So beginnt ihre engere Beziehung und so soll es auch lange bleiben. Gestohlene Abende im Auto oder auf einer Lichtung im Wald. Zayns Eltern dürfen nichts von Riley erfahren. Sie ist keine Pakistani und keine Muslima. Riley hat Verständnis dafür will Zayn Zeit geben, obwohl das Versteckspielen nicht so ihr Ding ist. Doch als sie das Geheimnis von Zayn erfährt, droht die Beziehung zu zerbrechen.
Sofia Kus bring auch den Leser*innen, die sich mit der Religion des Islams nicht auskennen, diese näher. Mit der Zeit habe ich die Kultur und die Religion von Zayn gut verstanden. Was für uns aussieht, wie Fesseln, die man schnellstmöglich ablegen möchte, hat für andere Menschen einen hohen Stellenwert und gibt diesen Halt. Gerade wenn sie sich in einem fremden Land befinden, ist es ein Stück Heimat. Auch die Zerrissenheit von Zayn wurde mir beim Lesen gut vermittelt. Als Kind, egal wie alt man ist, verlässt man nicht einfach das Elternhaus. Erst mit der Hochzeit kann man ein eigenständiges Leben führen. Auch spielt der Respekt vor den Eltern eine große Rolle.
Bei Riley hat mir ihr großes Verständnis gefallen. Den wie im Buch oft erwähnt, Liebe sollte keinen Halt vor Religion oder Hautfarbe machen. Wir sind doch alles Menschen.
Sofia Kus erzählt die Geschichte mit viel Gefühl. Ich war schnell gefangen und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Autorin vermittelt die Gefühle und das damit Verbundene Gefühlschaos ihrer Charaktere sehr gut. Das einzig negative, was ich zu Sofia Kus Schreibstil sagen kann, ist, der Zeitraum in der die Geschichte spielt ist eher kurzgehalten. Das geht wird den vielen Jahren von Roxys und Abduls Geschichte nicht gerecht. Auch die sich immer wieder sich wiederholenden Beschreibungen von Zayn und Riley wurden mir manchmal etwas zu viel. Das ist allerdings meine rein persönliche Ansicht.
Für mich war „Chasing our forever“ eine wundervolle Liebesgeschichte, die mich manchmal zum Nachdenken angeregt hat.
Hans Rosenfeldt Thriller 492 Seiten Übersetzt aus dem Schwedischen von Antje Rieck-Blankenburg und Maike Barth erschienen im Rowohlt Verlag Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar
Sehr spannend
Klappentext: sind hochschwanger, die Verfolger ihnen dicht auf den Fersen. Kurz darauf wird Polizistin Hannah Wester mit einem neuen Fall konfrontiert: Im Unterholz hat man ein totes Baby entdeckt, die Mutter ist verschwunden. Hannah, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat und gerade erst im Dienst zurück ist, stürzt sich mit aller Energie in die Ermittlungen. Und sie stößt auf einen Fall, der über alles hinausgeht, was sie sich je hätte vorstellen können.
„Die Farm der Mädchen“ ist ein spannender Thriller von Hans Rosenfeldt. Ich habe schon einiges von dem Autor gelesen und war auf dieses Buch schon sehr gespannt.
Hannah Wester ist Polizistin und hat nach einer Auszeit gerade wieder ihren Dienst aufgenommen. Gleich bekommt sie es mit einem schweren Fall zu tun. Ein totes Baby wird im Wald gefunden, von der Mutter erst einmal keine Spur. In diesem Fall muss Hannah über sich selbst hinauswachsen.‘
Hans Rosenfeldt baut sehr schnell Spannung auf und hält diese auch über das gesamte Buch aufrecht. Obwohl die Leserinnen bald mehr wissen als die Ermittler und die Zusammenhänge früher erkennen bleibt es spannend. Das ganze Ausmaß lernen auch die Leserinnen erst viel später kennen.
Die Charaktere sind gut gezeichnet. Die Polizistin Hannah Wester trägt so einige Probleme mit sich herum, die die Leser*innen im Laufe der Geschichte erfahren. Hannah hat ihren Mann verloren und deshalb eine Auszeit genommen. Vor Jahren hatte Hannah auch ihre Tochter verloren. Welch schweres Schicksal. Ihr Vater ist dement und kommt oft sehr böse rüber. Das macht Hannahs Leben auch nicht gerade leichter. So stürzt sie sich in diesen Fall, der sie von ihren eigenen Sorgen ablenkt. Aber auch die anderen Charaktere sind facettenreich und interessant.
Wie immer beschreibt der Autor die Handlungsorte sehr anschaulich und atmosphärisch.
Der Schreibstil von Hans Rosenfeldt wist flüssig, gut verständlich und fesselnd.
„Die Farm der Mädchen“ ist wieder ein sehr spannender Thriller. Ich habe die knapp 500 Seiten an 2 Abenden gelesen.
Stefan Ahnhem Kriminalroman 622 Seiten erschienen im Ullstein Verlag Übersetzt aus dem Schwedischen von Katrin Frey Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar
Krimi mit reichlich Spannung
Klappentext: n einem Spätsommerabend versinkt die Küste Schwedens plötzlich in völliger Dunkelheit. Kommissar Fabian Risk erlebt den Blackout von seinem Segelboot aus, gemeinsam mit seiner Tochter Matilda.
Zurück in Helsingborg werden Fabian Risk und seine Kollegen mit einer Reihe scheinbar unerklärlicher Fälle konfrontiert, die auf den rätselhaften Stromausfall folgen. Zeugen verhalten sich seltsam, und nichts will zusammenpassen.
Mitten in diesem Chaos meldet sich auch eine frühere Freundin von Fabian, ihre Tochter ist verschwunden.
Bei der Suche nach dem Mädchen findet Fabian Risk eine Verbindung zu dem Stromausfall. Doch was übersieht er?
„Wellengrab“ ist der 7. Band der „Fabian-Risk-Krimis“ von Stefan Ahnhem
Kommissar Fabian Risk ist mit seiner Tochter Matilda mit dem Segelboot unterwegs und kann vom Wasser aus den Stromausfall in Helsingborg beobachten. Gleichzeitig mit dem Stromausfall passieren seltsame Dinge und Risk sieht sich einigen recht sonderbaren Fälle gegenüber stehen. Risk und seine Kollegen untersuchen den Grund für den Stromausfall und die Folgen, wie zum Beispiel ein Banküberfall. Dazu kommt noch, dass die Tochter einer Freundin vermisst wird. Wie hängen die seltsamen Fälle, das vermisste Mädchen und der Stromausfall zusammen?
Stefan Ahnhem zieht hier alle Register in Punkto Spannung. Er zeigt in seiner Geschichte auf, wie brüchig doch unsere Demokratie ist und wie schnell sie infiltriert werden kann.
Der Autor hat seine Protagonisten gut gezeichnet. Fabian Risk und seine Kollegen sind mir schon länger bekannt und ich freue mich immer wieder sie wieder zutreffen.
Die Beschreibung der Handlungsorte ist auch in diesem Buch wieder gut gelungen. Die Ermittlungen gehen schwer voran. Zeugen verhalten sich seltsam.
Stefan Ahnhem baut gleich zu Anfang Spannung auf und hält sie auch über dem gesamten Buch aufrecht. Das Szenario, dass der Autor sich hier ausgedacht hat, kann schnell überall passieren. In unserer digitalen Welt ist eine Stadt oder sogar ein Land auf diese Art schnell lahmzulegen.
Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist wie immer flüssig, gut verständlich und fesselnd. Die meist kurzen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger und so wird man dazu verführt immer weiterzulesen. Das Buch hat über 600 Seiten und ich habe es an 3 Abenden verschlungen. „Wellengrab“ ist zwar der 7. Band der Risk Reihe kann aber unabhängig gelesen werden.
Mit „Wellengrab“ hat Stefan Ahnhem wieder einmal bewiesen, dass er einer der ganz großen Krimiautoren ist.
Uli Black Roman 293 Seiten erschienen bei BoD – Books on Demand Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
Vielen Dank an Uli Black für das Rezensionsexemplar
Sehr authentisch erzählte Geschichte
Klappentext: H.C. Nachtnebel ist sechzehn, ein Mathegenie, ein Basketball-Ass und nach einem Verlust tief traumatisiert. Zwischen Leistungsdruck und Identitätssuche, Nähe und Rückzug, depressiven Episoden und Hochstimmung, versucht er, seinen Platz zu finden. Als Keira auftaucht unangepasst, direkt, faszinierend, fühlt sich H.C. zum ersten Mal gesehen und geliebt, aber anders als von seinen Eltern. Doch was wie Rettung aussieht, wird schnell zum weiteren Riss im fragilen Gefüge seiner Welt. Von allen im Stich gelassen, gibt es für ihn nur noch einen Ausweg.
„Amok Alarm“ von ist ein Coming-of-Age-Roman von Uli Black.
Oft merkt man erst, was in einer Person vorgeht, wenn es zu spät ist. Dann heißt es, die Person war unauffällig, ruhig und freundlich. So auch hier der Protagonist H.C. Nachtnebel. Nach außen hin wirkt H.C. eher ruhig, aber innerlich ist er explosiv wie eine Bombe. H.C. spielt sehr gut Basketball, hier kann er sein Trauma etwas kompensieren. Als sein Vorbild im Basketball stirbt, fällt H.C. in ein tiefes Loch, muss sogar ins Krankenhaus. Doch die Depression und seine Panikattacken bleiben. Sein einziger Lichtblick ist Keira. Von ihr fühlt er sich gesehen, ein Gefühl, das er bei seinen Eltern nicht hat. Doch auch Keira ist nicht der gewünschte Rettungsring.
Uli Black beschreibt seinen Protagonisten H.C. Nachtnebel so authentisch, dass man denken könnte, er würde ihn wirklich kennen. H.C. wirkt lebendig und wie aus dem echten Leben entsprungen. Die Gefühle und die Hilferufe von H.C. kommen gut zu den Leser*innen durch. Er ist ein junger Mensch mitten in der Pubertät, der dringend Hilfe bracht, aber es sieht niemand.
Der Autor behandelt in seiner Geschichte Themen wie Verlustängste, Traumatisierung, Überforderung, Wut und Gewalt.
Der Schreibstil von Uli Black ist flüssig und gut verständlich, die Sprache hat er dem Alter des Protagonisten hervorragend angepasst.
„Amok Alarm“ ist ein Roman, der mich sehr bewegt hat.
Ellin Carsta Historischer Roman 302 Seiten erschienen bei Tinte & Feder Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar
Familiensaga mit Suchtpotenzial
Klappentext: Bernried am Starnberger See, 1943: Der Krieg wird immer grausamer und fordert ein erstes Opfer in den Reihen der Familien von Falkenbach und Lehmann. Die Verzweiflung, aber auch die Entschlossenheit zu handeln, ist so groß wie noch nie. Gemeinsam mit Paul-Friedrich von Falkenbach brütet Wilhelm darüber, wie sie gegen das Nazi-Regime vorgehen können und sind dabei nicht immer einer Meinung. Auch Ferdinand Lehmann vollführt weiterhin einen gefährlichen Balanceakt im Arbeitslager und legt sich mit dem Wachpersonal an. Die Familie plant eine riskante Aktion, um Kontakt zum britischen Geheimdienst aufzunehmen. Doch der SS-Mann Alfred Breuer ist ihnen dicht auf den Fersen. Können sie ihre Pläne verwirklichen, ohne alles zu verlieren? Und welche Opfer sind sie bereit zu bringen für eine ungewisse Zukunft?
„Der Pakt der Verräter“ ist der 13. Band der Falkenbach Saga von Ellin Carsta. Die Falkenbach Saga ist für viele Bände angelegt und ich freue mich immer wieder auf den nächsten Band. Jedes Kapitel ist mit einem Gedanken eines Familienmitglieds der Familien Falkenbach oder Lehmann überschrieben. Diese Person steht dann im Mittelpunkt des Kapitels. Durch die immerwährenden Perspektivwechsel ist die Geschichte so facettenreich und interessant.
Der Krieg schreitet fort und wir sind mittlerweile im Jahr 1943 angekommen. Leopold Lehmann und Gustav von Falkenbach sind an der Front, zuhause bangen die Familien um sie.
Auch auf Gut Falkenbach spürt man den Krieg immer mehr. Auch wenn die Familien nicht hungern müssen, fordert der Krieg doch seine Opfer. Paul-Friedrich von Falkenbach und Wilhelm Lehmann überlegen weiterhin, wie man dem Nazi-Regime ein Ende setzen kann. Ferdinand Lehmann führt weiterhin die Fabrik, in der Waffen hergestellt werden und das Arbeitslager. Dabei ist er immer darum bemüht, dass es den Arbeitern besser geht als in anderen Arbeitslagern. Trotzdem führt das zu einer Arbeitsniederlegung in der Fabrik.
SS-Mann Alfred Breuer kommt den Familien, besonders den von Falkenbachs immer näher. Ich hoffe sehr, dass Paul-Friedrich die Gefahr abwenden kann.
Auch Ferdinands Frau Elisabeth treffen die Leser*innen wieder. Sie ist weiterhin eine große Anhängerin des Führers, bereut jedoch, dass sie ihren Mann so hintergangen hat.
Ellin Carsta erzählt die Geschichte in einem flüssigen und spannenden Schreibstil, sie vermittelt die Atmosphäre, die zu dieser Zeit in Deutschland herrscht, sehr gut. Außer der Familie und den Freunden trauen auch die von Falkenbachs und die Lehmanns niemanden mehr. Das Land ist mitten im Krieg und man spürt deutlich die Auswirkungen, auch wenn es den Familien an nichts mangelt. Nach außen lassen die Familien von Falkenbach und Lehmann sich nicht anmerken, was sie wirklich vom Krieg und ihren Verursachern halten. Gerade Paul-Friedrich ist immer darauf aus, dass man seine Treue gegenüber Hitler nicht anzweifelt. In der Geschichte bekommt man die Denkweise der Charaktere natürlich mit. Die Geschichte ist an einen Zeitpunkt angekommen, wo ich mir immer mehr Sorgen um die Familien mache. Paul-Friedrich scheint zwar immer bestens informiert zu sein und immer das Ziel zu verfolgen Unheil von den Familien fernzuhalten. Aber es gibt Gegner, die den Familien schaden wollen.
Auch der 13. Band war wieder sehr spannend erzählt. Ich hoffe, Ellin Carsta lässt ihre Leser*innen die Familien noch einige Zeit begleiten.
Jetzt fiebere ich schon wieder ganz aufgeregt dem 14. Band entgegen. „Die Stimme der Gewalt“ soll im Juni erscheinen und schon der Titel lässt ahnen, dass es aufregend weitergeht.
Anna Thaler Historischer Roman 319 Seiten erschienen im Droemer Knaur Verlag Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar
Interessanter Historischer Roman
Klappentext: Norditalien im 15. Jahrhundert: Der plötzliche Tod ihres Vaters lässt Sofia di Maderno mit drei jüngeren Geschwistern zurück. Jetzt muss sie, auf sich allein gestellt, die Papiermühle der Familie führen. Als Sofia sich weigert, den Sohn eines anderen Müllers zu heiraten, werden aus den Nachbarn Konkurrenten, die ihr die Gesellen abwerben. Bald steht die Mühle kurz vor dem Ruin. Erst die Unterstützung des väterlichen Freunds Sebastiano, eines Franziskaner-Mönchs, lässt Sofia wieder Hoffnung schöpfen. Sebastianos Novize Gianluca lässt Sofias Herz höher schlagen. Schließlich führt der Kampf um ihr Erbe Sofia nach Augsburg, wo nach den Erfindungen Johannes Gutenbergs der Buchdruck revolutioniert wird. Und nach Venedig, wo ihr Vater einen gefährlichen Plan verfolgt hat.
„Die Papierschöpferin“ ist ein interessanter Historischer Roman von Anna Thaler.
Sofia di Maderno lebt in Norditalien im Papiermühlental. Seit dem Tod ihrer Mutter kümmert sich Sofia um die Familie. Jetzt ist ihr Vater von einer Reise nach Venedig nicht zurückgekommen. Sofia steht mit der Papiermühle und drei jüngeren Geschwistern allein da. Zuerst sieht es so aus, als würden die anderen Papierhersteller Sofia unterstützen. Das hält aber nicht lange an. Zu einer Heirat will sie sich nicht zwingen lassen. So bleibt ihr nur die Unterstützung von Frate Sebastiano, einem Freund ihres Vaters und dem nahegelegenen Kloster. Als es um die Mühle schlecht aussieht und es keine Arbeiter im Ort gibt, geht Sofia mit Frate Sebastiano auf eine Reise nach Augsburg, um neue Arbeiter anzuheuern. Hier macht Sofia die Bekanntschaft mit dem Buchdruck, eine revolutionäre Erfindung von Johannes Gutenberg. Weiter geht es nach Venedig, um herauszufinden, was das Vorhaben ihres Vaters war.
Anna Thaler verpackt in ihrer Geschichte viele Informationen über die damalige Papierherstellung. Ich fand das sehr interessant und habe mir die Herstellung von Papier nicht so mühsam vorgestellt. Für den neue Buchdruck kann man dann auch nicht jedes Papier gebrauchen. Vor allem der Leim, der auf die Papierbögen aufgetragen wird, braucht eine bestimmte Rezeptur. Hier habe ich Sofia bewundert, wie sie sich gleich an die Rezepturen ihres Vaters erinnert hat und die richtige parat hatte.
Die Charaktere sind von Anna Thaler gut gezeichnet und wirken lebendig. Mir hat Sofia gut gefallen. Sie hat viel Verantwortung übernommen, für ihre Geschwister und für die Mühle. Auch Frate Sebastiano war mir schnell sympathisch, auch wenn ich nicht mit jeder Handlung von ihm einverstanden war. Sein Novize Gianluca ist auch eine große Bereicherung für die Geschichte. In der Geschichte treffen die Leser*innen auch auf einige historische Persönlichkeiten wie z. B. Jakob Fugger. Das macht die ganze Geschichte noch authentischer.
Anna Thaler erzählt die Geschichte in einer der zeit angepassten Sprache. Ihr Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich konnte das Buch nach wenigen Seiten kaum aus der Hand legen.
Mir haben so wohl die Geschichte, wie auch die interessanten Informationen zur Papierherstellung sehr gut gefallen.
„Die Papierschöpferin“ ist ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack.
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