Lacroix und der Flussschiffer von der Seine

Alex Lépic
Kriminalroman
200 Seiten
erschienen im Kampa Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Kampa Verlag für das Rezensionsexemplar

Unterhaltsamer Frankreich-Krimi

Klappentext:
Die Touristen auf dem Pont Alexandre III sind entsetzt. Statt den Eiffelturm zu fotografieren, der sich gegenüber in den Himmel reckt, starren sie über das Geländer nach unten: Auf dem Flussschiff, das gerade die Brücke passiert, liegt ein Mann. Seit Stunden tot, wie die Polizei später feststellt, und unentdeckt durch das halbe Land geschippert. Commissaire Lacroix eilt ans Seineufer und an Bord der Romantica, doch die wortkarge Crew will von der Leiche nichts gewusst haben. Ihre Ermittlungen führen Lacroix und seine Kollegin Jade Rio die Seine entlang bis in die Normandie, wo Laurent Poissy seinen Bruder Sylvain als vermisst gemeldet hat. Ihr Boot war zeit ihres Lebens das Zuhause der beiden Schiffer. Sylvain Poissy wollte seinen Fluss sauber halten, kämpfte gegen Drogenhandel, Schmuggel und Korruption. Musste er deshalb sterben? Lacroix wird bald klar: Der geplante Ausflug nach Giverny mit seiner Frau Dominique fällt ins Wasser.

„Lacroix und der Flussschiffer von der Seine“ ist der 9. Fall für Commissaire Lacroix von Alex Lépic.
Nach langem Rätselraten ist enthüllt, wer sich hinter dem Pseudonym Aley Lépic versteckt, es ist kein anderer als Alexander Oetker, der mit seinen Luc Verlain Krimis große Beliebtheit erreicht hat.

Mit Commissaire Lacroix hat Alex Lépic einen Protagonisten ins Rennen geschickt. Lacroix war mir vom ersten Moment an sympathisch. Er ist ein bisschen ein gestriger. Handys lehnt er strickt ab, somit hat seinen Kollegin Jade Rio oft etwas Mühe ihn zu finden.
Jade Rio gefällt mir auch sehr gut. Sie ist mit der modernen Technik bestens vertraut und eine gute Ergänzung zu Lacroix.

Der Fall wird spannend erzählt. Die Leser*innen erfahren einiges über die Flussschiffe auf der Seine. Vieles wird so noch transportiert.
In diesem Fall sind es allerdings auch Drogen.

Die Leserinnen bekommen einige Sehenswürdigkeiten von Paris nähergebracht. Bei einer Geschichte, die in Frankreich spielt, darf natürlich das gute Essen und der Wein nicht fehlen. Auch hier kommen die Leserinne auf ihre Kosten.

Alex Lépic hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Seine Liebe zu Frankreich ist auf jeder Seite zu spüren.
Ich liebe die Kriminalromane des Autors, egal unter welchem Namen sie veröffentlicht werden.

„Lacroix und der Flussschiffer von der Seine“ ist ein unterhaltsamer Kriminalroman, den ich mit Freude gelesen habe.

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