Fuchsmädchen

Maria Grund
Thriller
erschienen im Penguin Verlag
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannendes Debüt

Im See eines verlassenen Steinbruchs wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden.
Neben ihr schwimmt eine unheimliche Fuchsmaske im See.
Die Ermittlerin Sanna Berling übernimmt die Ermittlungen.
Ihr zur Seite steht Eir Pedersen, die gerade neu vom Festland auf die Insel gekommen ist.
Ein paar Tage später wird wieder eine tote Frau aufgefunden. Auch in ihrem Umfeld stoßen die Ermittlerinnen auf eine Fuchsmaske.
Schnell ist klar, hier hinterlässt ein brutaler Serienmörder seine Spuren.
Jetzt gilt es schneller zu sein als der Täter und die nächste Tat zu verhindern.

„Fuchsmädchen“ ist ein sehr spannender Thriller und das Debüt von Maria Grund.
Die Autorin wurde für ihr Debüt von der Swedish Crime Fiction Academy ausgezeichnet.

Der Handlungsort ist eine kleine Insel vor der schwedischen Küste.

Die Protagonisten Sanna und Eir sind sehr unterschiedliche Charaktere.
Beide haben ihr Päckchen zu tragen, was ihnen auch dieser schwierige Fall immer wieder vor Augen führt.
Ich habe ein bisschen gebraucht um mich den beiden Ermittlerinnen anzufreunden.
Sanna und Eir entpuppen sich aber schnell als zwei starke Frauen.
In ihnen steckt viel Potential für weitere spannende Ermittlungen.

Die Ermittlungen führen immer wieder in die Vergangenheit und konfrontiert die Ermittlerinnen mit Geschehnissen die kaum grausamer sein könnten.

Die Atmosphäre der Geschichte ist regelrecht düster und geheimnisvoll.
Ich konnte die verschiedenen Protagonisten bis zum Ende nicht einschätzen. Jeder scheint etwas zu verbergen.

Maria Grund schreibt in einem gemächlichen Schreibstil.

Die Handlung geht in langsamen Tempo voran.
Dadurch steigt die Spannung immer weiter an, man spürt oft, dass einen eine Gänsehaut erfasst.
Das hält auch bis zum Ende des Buches an.

„Fuchsmädchen“ ist ein spannendes Thriller-Debüt von Maria Grund. Ich freue mich auf weitere Fälle mit den zwei Ermittlerinnen.

Todesschmerz

Andreas Gruber
Thriller
erschienen im Goldmann Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Maarten S. Sneijder wie man ihn liebt

Maarten S. Sneijder steht kurz davor mit Hilfe von Marc Krüger ein Leck in den eigenen Reihen aufzudecken.
Doch da wird er und sein Team nach Norwegen geschickte. In Oslo wurde die deutsche Botschafterin und ihr Sicherheitschef ermordet.
Maarten und sein Team sollen der norwegischen Polizei beratend zur Seite stehen.
Der Ermittelnde Kriminalbeamte in Norwegen ist über eine Zusammenarbeit mit Maarten nicht erfreut.
Maarten und Sabine Nemez fangen an auf eigene Faust Erkundigungen einzuziehen.
Dabei kommen sie dem Täter recht nahe und der macht auch vor Maarten S. Sneijders Team nicht Halt.

„Todesschmerz“ ist schon der 6. Band der Thriller-Reihe mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez.

Das Team rund um Maarten S. Sneijder ist schon besonders.
Sabine Nemez, von Maarten gerne „Eichkätzchen“ genannt ist eine erfahrene Ermittlerin. Sie hat schon einige schwere Fälle an der Seite von Maarten gelöst und ist auch mit dessen Eigenarten vertraut.
Maarten S. Sneijder ist einfach ein genialer Charakter,
Er sticht aus der Vielzahl der Ermittler, die es in all den Krimis und Thrillern gibt deutlich heraus.
Sein Charakter ist , wollen wir es mal milde ausdrücken nicht einfach.
Er hat immer seine Akupunkturnadeln dabei und ein Joint darf auch nicht fehlen.

Auch die anderen Mitglieder des Team haben alle ihre Besonderheiten und gefallen mir gut.

Der Fall führt das Team in diesem Band nach Norwegen.
Sie sollen der norwegischen Polizei beim Mord an der deutschen Botschafterin und ihrem Sicherheitschef beratend zur Seite stehen.
Doch der dortige Ermittler bezieht Maarten nicht in die Ermittlungen mit ein.
Wer Maarten kennt, weiß das er sich mit einer Zuschauerrolle nicht zufrieden gibt.
So kommt er und seine Team dem Täter auch gefährlich nah, ZU NAHE.

Andreas Gruber versteht es Spannung aufzubauen und sie über das gesamte Buch auch zu halten.
Dabei ist sein Schreibstil flüssig und gut verständlich. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Lange habe ich gerätselt wer den Mord an der Botschafterin begangen hat.
Hinweise gab es genug nur das „Warum“ stand lange im Raum.
Auch habe ich mich immer wieder gefragt, warum Maarten S. Sneijder und sein Team gerade jetzt aus Deutschland abgezogen wurden.
Maarten stand kurz davor einen Maulwurf in den eigenen Reihen aufzudecken.

Dann scheint alles gelöst zu sein. Die Geschichte ist zu Ende.
Doch da erreicht Maarten ein Anruf und die Story nimmt noch einmal eine neue Wendung an.
Es folgen die Worte „Fortsetzung folgt“.
„Todesrache“ der 7. Fall mit Maarten S. Sneijder erscheint dann im September 2022.
Wie ich es bis dahin aushalten soll ist mir noch ein Rätsel.