Filmriss auf Immenhof: Trippel. Trappel. Tot.
Karsten Dusse
Roman
316 Seiten
erschienen im Heyne Verlag
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar
Tod auf Immenhof
Klappentext:
Die Kriminalpsychologin Sophia, geschieden, zweifache Teenager-Mutter und frisch getrennt, schenkt sich zum 45. Geburtstag ein Wochenende auf Gut Immenhof, für Sie der sehnsuchtsvolle Inbegriff von heiler Welt und Geborgenheit. Nach einer Retro-Party mit Pony-Romantik und Wodka Red Bull wacht sie allerdings mit einem Filmriss neben der abgetrennten Hand ihres Ex-Freundes auf. Da sie offenbar selbst ein Motiv für die Tat hatte, ermittelt sie lieber gleich gegen sich. Zwischen Kindheitsidyll und Mord rekonstruiert sie die Nacht und findet dabei überraschend zu sich selbst zurück.
Mit seinem Roman „Filmriss auf Immenhof: Trippel. Trappel. Tot.“ entführt Karsten Dusse seine Leser*innen an einen Ort, der einst Filmgeschichte geschrieben hat. Auf den Immenhof.
Karsten Dusse hat wie gewohnt, skurrile Charaktere ins Leben gerufen.
Die Kriminalpsychologin Sophia trägt die Geschichte fast im Alleingang.
Sie erwacht nach einer Retro-Party und neben ihr liegt nicht etwa ihr Ex-Freund, nein, sein Arm liegt neben ihr.
Sophia hat zwar mit dem Gedanken gespielt, ihren Ex zu beseitigen. An den vergangenen Abend kann sie sich jedoch kaum erinnern.
Jetzt ermittelt Sophia gegen sich selbst und arbeitet dabei ihre Vergangenheit auf.
Die Kulisse des Immenhof hat bei mir Kindheitserinnerungen wach werden lassen. Ich habe Immenhof geliebt.
So war die Atmosphäre für mich auch das Kernstück der Geschichte:
Die zuckersüße Nostalgie-Sehnsucht des Immenhof-Hotels habe ich genossen.
Im Gegensatz dazu stand ein Gewaltverbrechen, das aufgeklärt werden muss.
Ein Kontrast zwischen romantischer Nostalgie und skurriler Krimikomödie sorgt für viel Ironie.
Karsten Dusse hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Seinen bösen Humor setzt er punktgenau ein.
Der Roman lebt von scharfzüngigen Dialogen und absurden Einfällen bei der Spurensuche.
„Filmriss auf Immenhof: Trippel. Trappel. Tot.“ Ist eine Krimikomödie mit nostalgischem Hintergrund.

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