Finale an der Alster
Anja Marschall
Historischer Kriminalroman
251 Seiten
erschienen im Emons Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar
Spannende Fortsetzung
Klappentext:
1907, Herbst. Kommissar Hauke Sötje ist auf der Flucht, als vermeintlicher Mörder geächtet, wird er getrieben von der Suche nach seiner entführten Tochter. Versteckt in der Hamburger Kanalisation stößt er auf eine Wahrheit, die bis in seine Vergangenheit als Kapitän und in die Welt der Spionage reicht. Eine hochbrisante Liste wird zum Schlüssel eines Komplotts, das ihn alles kosten kann: seine Freiheit, sein Leben und das seiner Tochter.
„Finale an der Alster“ ist ein spannender und interessanter historischer Kriminalroman von Anja Marschall. Es ist der 7. Band der Hauke Sötje Reihe und die Fortsetzung des letzten Bandes „Der Tote an der Alster“.
Kriminalinspektor Hauke Sötje befindet sich in einer scheinbar ausweglosen Lage. Als vermeintlicher Mörder seines Widersachers Graf von Lahn geächtet und von den eigenen Kollegen gejagt, muss er untertauchen.
Doch jetzt wurde seine Tochter entführt und er muss im Verborgenen auf eigene Faust ermitteln.
Hauke Sötje ist Kommissar in Hamburg. Sein Vorgesetzter hält viel von ihm, bei seinen Kollegen hat er eher einen schweren Stand. Das hat vielleicht mit seiner Vergangenheit als Kapitän zu tun.
Jetzt wird aus dem Jäger ein Gejagter.
Anja Marschall erzählt die Geschichte spannend. Die Charaktere sind zum größten Teil sympathisch. Vor allem Hauke Sötje gefällt mir gut und ich habe in diesem Band mit ihm gelitten.
Vor allem sticht die gute Recherche in diesem Kriminalroman hervor. Die Zeit der Handlung wird hier gekonnt widergespiegelt.
Auch die Sprache ist gut an die Zeit angepasst.
Vor jedem Kapitel gibt es unabhängig von der Geschichte einen kurzen Auszug aus einer örtlichen Zeitung. Damit kann man sich gut in die Zeit hineinversetzten.
„Finale an der Alster“ beendet die Krimireihe mit einem rasanten Showdown.

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