Die Patin von New York
Felicity Whitmore
Roman
349 Seiten
erschienen im dtv Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar
Das Erbe der Patin
Klappentext:
Zur feierlichen Enthüllung eines Denkmals für ihre Vorfahren, die als ›Eltern der Waisen‹ verehrt werden, trägt Mallory Taunton ein wertvolles Diamantcollier, ein Erbstück. Da erhebt sich ein Mann und behauptet, Jesse und Georgiana Birnbaum seien keineswegs soziale Wohltäter gewesen, sondern Mitglieder der Organisation von Fredericka Mandelbaum, New Yorks berüchtigter Verbrecherkönigin. Auch das Collier sei Diebesgut, seiner Familie vor 150 Jahren entwendet. Auf der Spur der Diamanten enthüllt sich eine unglaubliche Geschichte.
„Die Patin von New York“ ist ein vielschichtiger Familienroman von Felicity Whitmore.
Inspiriert wurde die Autorin von der legendären Gangsterin Fredericka Mandelbaum.
Felicity Whitmore hat starke Charaktere gezeichnet und lebendig werden lassen.
Fredericka Mandelbaum (die Patin) ist eine historisch überlieferte Person. Sie verleiht dem Roman nicht nur den Titel, sondern ist auch die Stärke der Geschichte.
Von der Autorin wird sie als intelligente und charismatische Frau dargestellt. Eine richtige Anführerin.
Jesse und Georgiana Birnbaum gelten als Wohltäter. Sie werden als „Eltern der Waisen“ bezeichnet und sie werden mit einem Denkmal gewürdigt. Jetzt kommt die Behauptung auf, dass sie keine Wohltäter waren, sondern Mitglieder der Organisation von Fredericka Mandelbaum.
Mallory Taunton ist die Protagonistin der Gegenwart. Ihr wird vorgeworfen, dass das Schmuckstück, das sie bei der Enthüllung des Denkmals trägt, Diebesgut ist. Und auch, dass ihre Vorfahren Jesse und Georgiana Birnbaum in Wahrheit keine Wohltäter waren. Mallory beginnt, in die Vergangenheit einzutauchen.
Felicity Whitmore erzählt die Geschichte in zwei Zeitebenen.
In der Gegenwart begleiten die Leserinnen Mallory Taunton bei ihren Nachforschungen. In der zweiten Zeitebene, der Vergangenheit, erleben die Leserinnen alle das hautnah, was Mallory Taunton in der Gegenwart mühsam ans Tageslicht bringt.
Der Schreibstil von Felicity Whitmore ist flüssig und gut verständlich. Die Handlungsorte werden anschaulich beschrieben. Die Autorin lässt historische Gegebenheiten leicht in die Geschichte einfließen. Dabei gelingt es Felicity Whitmore gut, die zwei Zeitebenen zu trennen. In die Gegenwart genauso wie in die Vergangenheit einzutauchen.
„Die Patin von New York“ ist ein Roman, den ich mit großer Freude gelesen habe.

Neueste Kommentare