Die Honigfrauen – Eine neue Heimat

Mirjam Müntefering
Historischer Roman
504 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für Rezensionsexemplar

Schöner Abschluss der Honigfrauen-Saga

Klappentext:
Bergisches Land, 1910. Irma ist verzweifelt: Das Landcafé im Honigstal hat bei der Einweihung versagt! Es fehlen die einzigartigen Kreationen ihres verstorbenen Großvaters. Einzige Lösung scheint ihre Tante Harriet, die das Talent Ludwigs geerbt hat. Womöglich weiß sie von den geheimen Rezepten? Aber wird Irmas Großmutter die uneheliche Tochter ihres Mannes hier wirken lassen? Auch Arno lässt sich seit der Eröffnung nicht mehr blicken, während Irmas guter Freund Eugen sich höchst sonderbar verhält. Als sich ein Tester des Guide Michelin ankündigt, gilt es für die Honigfrauen, zusammenzuhalten.

„Die Honigfrauen – Eine neue Heimat“ ist der 2. Band der Honigfrauen-Saga von Mirjam Müntefering.

Es geht zurück ins frühe 20. Jahrhundert und ins Bergische Land.
Die Geschichte wird aus der Perspektive dreier Frauen erzählt.

Da ist Irma Honig, sie ist die Enkelin des Konditormeisters Ludwig Honig.
Auguste Honig, die Ehefrau und Witwe von Ludwig.
Harriet Lenze ist Ludwigs uneheliche Tochter, von der bis zu Ludwigs Tod niemand etwas wusste.

Die drei Frauen haben schon im 1. Band für gute und turbulente Unterhaltung gesorgt.
Ich habe jede der drei Frauen auf ihre Art gemocht.

Irma und Auguste haben mit dem Landcafé einen Neustart gewagt. Leider war dieser nicht von Erfolg gekrönt. Der Konditor, der die feinen Backwerke herstellt, kann die Gäste nicht überzeugen. Die feinen Kreationen von Ludwig Honig fehlen.
Es stellt sich die Frage, ob Harriet, die uneheliche Tochter von Ludwig, das Landcafé retten kann.
Harriet ist Feinbäckerin und scheint das Talent von Ludwig geerbt zu haben.

Mirjam Müntefering hat interessante Charaktere ins Leben gerufen. Die drei Frauen haben alle ihre Stärken und gefallen mir gut.

Mirjam Müntefering hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Gekonnt führt sie ihre Leser*innen zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts.
Die Familiengeschichte wird unterhaltsam und interessant erzählt, auch wenn manches schon recht vorhersehbar ist.

„Die Honigfrauen – Eine neue Heimat“ ist eine gelungene Fortsetzung und leider schon das Ende der Honigfrauen-Saga.

Die Honigfrauen-Ein Sturm zieht auf

Mirjam Müntefering
Historischer Roman
441 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für Rezensionsexemplar

Auftakt der Honigfrauen-Saga

Klappentext:
Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist der 1. Band der Honigfrauen-Saga von Mirjam Müntefering.

Es geht zurück ins frühe 20. Jahrhundert und ins Bergische Land.
Die Geschichte wird aus der Perspektive dreier Frauen erzählt.

Da ist Irma Honig, sie ist die Enkelin des Konditormeisters Ludwig Honig. Nach seinem Tod fühlt sich Irma alleingelassen. Irma unterschätzt ihre Fähigkeiten, die sie langsam herantasten.

Auguste Honig, die Ehefrau und Witwe von Ludwig. Ihr Äußeres wirkt hart, dabei hat sie einen weichen Kern, der nur langsam an die Oberfläche kommt.

Harriet Lenze, Sie ist Ludwigs uneheliche Tochter, von der noch niemand etwas weiß. Harriet hat die Begabung ihres Vaters geerbt, sie ist Feinbäckerin und kommt, um ihr Erbe einzufordern.

Die drei Frauen versprechen schon gute und turbulente Unterhaltung. Diese bekommen die Leser*innen auch.
Nach dem Tod von Ludwig muss Auguste feststellen, dass Ludwig lange Zeit eine Affäre hatte, aus der eine Tochter hervorging.
Außerdem hat er einen Landgasthof gekauft, der ziemlich heruntergekommen ist und die Familie zu ruinieren droht.

Mirjam Müntefering hat interessante Charaktere ins Leben gerufen. Die drei Frauen haben alle ihre Stärken und gefallen mir gut. Zu Beginn bekämpfen sie sich gegenseitig, bis sie spüren, dass sie zusammen so viel stärker sind.

„Ein Sturm zieht auf“, dieser Untertitel passt gut zu diesem Band, denn es scheint alles infrage gestellt, was die Familie bisher ihren Besitz nannte. Doch die drei Frauen zeigen, was in ihnen steckt.

Mirjam Müntefering hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Gekonnt führt sie ihre Leser*innen zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts.
Die Familiengeschichte wird unterhaltsam und interessant erzählt, auch wenn manches schon recht vorhersehbar ist.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist ein gelungener Auftakt der „Honigfrauen-Saga“ und macht Lust auf den 2. Band“ Die Honigfrauen – Eine neue Heimat“ der im August erscheinen soll.