Schlangengrube

Anna Jansson
Kriminalroman
478 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Übersetzt von Susanne Dahmann
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannender Schweden Krimi

Klappentext:
Nach dem Brand eines Kinos wird im Lüftungsschacht die Leiche eines 18-Jährigen gefunden. Der junge Mann verschwand vor 40 Jahren, in derselben Nacht, als seine Klassenkameradin ermordet wurde. Kristoffer Bark beginnt zu ermitteln, bis ein anderer Fall zur Priorität wird: Auf einem Universitätsfest wurden mehrere Ehrengäste tödlich vergiftet. Bald lassen neue Informationen einen Zusammenhang zwischen dem Cold Case von 1985 und dem Anschlag erkennen, und Bark begreift, dass ihre Vergangenheit die Opfer auf verhängnisvolle Weise eingeholt hat. Aber auch er und sein Team müssen auf der Hut sein.

„Schlangengrube“ ist der 6. Band der Reihe Kristoffer Bark von Anna Jansson.
Eigentlich will Kristoffer Bark den Nachmittag mit seiner Freundin genießen. Doch ein neuer Fall macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. In einem Kino hat es gebrandet und danach wurde eine Leiche gefunden. Bei der Leiche handelt es sich um einen Mann, der vor Jahrzehnten verschwunden ist.
Kommissar Kristoffer Bark übernimmt mit seinem Team die Ermittlungen.
Doch ein zweiter Fall lässt ihm nicht allzu viel Raum den Ermittlungen nachzugehen. Bei einem Fest der Uni sterben einige der Gäste. Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass der Fall der Leiche mit dem Tod der Gäste an der Uni zusammenhängt.

Anna Jansson baut schnell Spannung auf. Der Anschlag an der Uni ist gut ausgeklügelt. Der Fall der Leiche Im Kino ist mysteriös. Der Tote ist vor vielen Jahren verschwunden, gerade zu dem Zeitpunkt als eine Klassenkameradin ermordet wurde.
Dia Autorin lässt ihre Leser*innen im Laufe der Geschichte in den Kopf des Täters schauen, was manchmal ein Gänsehautgefühl verursacht.

Die Charaktere sind gut in Szene gesetzt. Kristoffer Bark und sein Team sind mir ja von den anderen Bänden her schon bekannt. Kristoffer Bark ist ein interessanter Charakter und hat viel Potenzial. Sein Privatleben wird immer wieder angeschnitten, in dem es problematisch zugeht.

Anna Jansson hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Es gibt zwar immer wieder einmal Stellen die ein paar Längen aufweisen. Die Spannung holt sie aber immer wieder ein.

„Schlangengrube“ ist ein spannender Krimi, den ich mit Freude gelesen habe.

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