Scorpio Rising – Niemand überlebt allein

Jonathan Held
Thriller
413 Seiten
erschienen im Emons Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar

Ein Virus bedroht die Menschheit

Klappentext:
Ein tödlicher Erreger breitet sich in Europa aus. Die Gesellschaft kollabiert, Hunderttausende sterben. Nur wenige Menschen scheinen immun zu sein, keine Auserwählten, nur Zufallsüberlebende einer Katastrophe, die alles verändert. Während sie verzweifelt nach einer Erklärung suchen, wächst der Verdacht, dass »Scorpio« nicht natürlichen Ursprungs ist. Und mit jedem weiteren Tag wird klarer: Sie könnten der Schlüssel zur Rettung sein. Oder die Letzten, die zwischen der Menschheit und ihrem Untergang stehen.

„Scorpio Rising – Niemand überlebt allein“ ist ein fesselnder Thriller von Jonathan Held.

Die Geschichte deckt nur wenige Tage ab. Die Schauplätze sind in Deutschland und Europa verteilt.
Ein Virus namens „Scorpio“ überrollt Europa in Windeseile. Das Virus fordert Hunderttausende Todesopfer. Niemand weiß, wie es entstanden ist.
Die Welt steht vor einer Katastrophe, den Menschen droht der Untergang.
Eine Gruppe junger Leute sucht Schutz in der Abgeschiedenheit einer Almhütte.
Eine Ärztin der US-Luftwaffe in Deutschland versucht, den biochemischen Ursprung des Virus zu entschlüsseln.
Schnell kommt der Verdacht auf, dass Scorpio kein Produkt der Natur ist, sondern künstlich freigesetzt wurde.
Einige Menschen sind immun gegen das Virus, sie tragen eine gutartige Variante in sich.
Sie geraten ins Visier der Mächtigen.

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Man kann sie nicht als Helden bezeichnen, sondern als zufällig Überlebende.
Diese Überlebenden, die immun gegen den Virus sind, haben nicht nur viel verloren, sie werden auch als Schlüssel für die Rettung der Menschheit angesehen.

Jonathan Held erzählt die Geschichte in einem rasanten Tempo. Schließlich steht das Leben vieler auf dem Spiel. Die Zeit drängt.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich.
Die Kapitel sind kurz und mit präzisen Zeit- und Ortsangaben versehen.
Die immer wieder wechselnden Perspektiven erzeugen eine extreme Spannung.
Am Ende werden nicht alle meine Fragen beantwortet.
Vielleicht plant Jonathan Held ja eine Fortsetzung.