Heimatsommer

Petra Durst-Benning
Roman
436 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für Rezensionsexemplar

Wenn man fest zusammenhält, kann man fast alles schaffen

Klappentext:
Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?

Mit „Heimatsommer“ hat Petra Durst-Benning wieder einmal einen zeitgenössischen Roman veröffentlicht.
Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch, ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss.
Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Heimatsommer“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und wird ohne Zweifel wieder zu meinen Highlights des Jahres gehören.

Die Geschichte hat mich etwas an die Maierhofen-Reihe erinnert.
Auch in diesem neuen Roman steht eine kleine Stadt vor dem Aus.
Der Weinort Goldberg hat Probleme, überall fehlt das Geld. Auch die Weinbauern können von ihrem Ertrag nicht überleben. Jetzt ist der Verbleib der Winzergenossenschaft fraglich. Zumal der Kellermeister seine Stelle gekündigt hat und kein Nachfolger in Sicht ist. Zum Glück springt Jean-Claude ein, der eigentlich nur für kurze Zeit nach Hause gekommen war. Hat er früher immer kaum erwarten können, die kleine Stadt wieder zu verlassen, um in der weiten Welt als Koch zu arbeiten, fühlt er sich plötzlich wie zu Hause. Das liegt auch an Fleur, einer Freundin aus Kindertagen.
Gemeinsam rufen die Winzer das „Rebenbeben“ aus. Ein Weinjahr voller Events und schöner Erlebnisse. Die Bewohner von Goldberg rücken nah zusammen und viele packen mit an, um Goldberg schöner und bekannter zu machen.

Petra Durst-Benning versteht es, starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen.
Hier sind es gleich mehrere Charaktere, die mein Herz im Sturzflug erobert haben.

Als Erstes möchte ich Jean-Claude nennen. Er hatte einst Weinbau studiert, ist aber lieber als Koch durch die Welt gezogen. Jetzt ist er für ein paar Monate nach Goldberg gekommen, im Januar fängt er eine neue Stelle an. Doch Goldberg lässt Jean-Claude nicht mehr los. Er übernimmt die Kelter der Winzergenossenschaft und ist für den Wein verantwortlich.

Seine Mutter Agnes ist Witwe, auch ihr liegt das Kochen im Blut. Schließlich hat ihre Urgroßmutter Fabienne einst ein eigenes Gasthaus in Frankreich gehabt.
Agnes ist eine sympathische Frau, die nach dem Tod ihres Mannes das Gefühl hat, alles Versäumte nachholen zu müssen.

Eleonore ist die Tochter von Agnes und die Schwester von Jean-Claude. Als Landrätin setzt sie sich für Goldberg und das „Rebenbeben“ ein.

Schließlich ist da noch Fleur, die Tochter von Helene, der besten Freundin von Agnes. Gerade wurde ihre Mutter Helene beerdigt und Fleur kämpft noch mit der Trauer. Da ist das Engagement für das „Rebenbeben“ eine willkommene Ablenkung.

Es ist eine wahre Freude zu lesen, wie das Weinstädtchen zusammenrückt und fast alle Winzer begeistert von der Idee mit dem „Rebenbeben“ sind. Die Winzer lassen sich einiges einfallen, Picknick in den Weinbergen, ein Kinderweinberg, die Stadt wird mit Blumen an vielen Orten verschönert. Alt und Jung beteiligen sich an den einzelnen Events.

Nebenbei können die Leser*innen noch eine zarte Liebesgeschichte erleben, die wie ein zartes Pflänzchen wächst.

Für ihre Stammleser hat Petra Durst-Benning noch ein kleines Schmankerl in der Geschichte versteckt. So ist Agnes die Urenkelin von Fabienne und die Samen für die Bepflanzung des Ortes werden aus einem Samenkatalog aus Gönningen bestellt.
Beim Lesen hatte ich hier gleich ein Lächeln im Gesicht.

Petra Durst-Benning hat wie immer einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Nach wenigen Seiten war ich ganz tief in der Geschichte versunken.
Es ist für mich immer eine besondere Freude, ein Buch von der Autorin zu lesen. So wird auch diese Geschichte wieder lange in meiner Erinnerung bleiben.

Die Köchin – Süße Tage, bittere Stunden

Petra Durst-Benning
Historischer Roman
559 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für Rezensionsexemplar

Ein fulminantes Ende der Köchinnen Trilogie

Fabienne, Yves und Violaine habe sich auf der Obstplantage in den Dombes gut eingelebt. Zusammen mit ihrer Schwester Lily versucht Fabienne die Massen an herrlich duftenden Früchten zu verarbeiten.
Doch langsam erwacht das Heimweh nach dem Süden Frankreichs wieder in Fabienne. Außerdem hat sie die Suche nach ihrem Sohn nach all den Jahren immer noch nicht aufgegeben.
Bei der Suche nach einer passenden Wohnung für die kleine Familie eröffnen sich Fabienne und Yves ungeahnte Möglichkeiten.
In Gruissan, dem romantischen Ort am Mittelmeer bekommen sie die Chance ein Restaurant zu eröffnen. Fabienne’s lang gehegter Traum wird endlich wahr.
Das Restaurant liegt zentral, direkt am Marktplatz und wird ein voller Erfolg. Fabienne schwebt auf Wolken. Eines Tages steht auch noch Victor, ihr Sohn, der als Baby entführt wurde vor der Tür. Doch das Aufeinandertreffen verläuft ganz anders als in Fabienne’s Vorstellungen. Ihr Sohn steht ihr ablehnend gegenüber. Er ist voller Hass auf seine leibliche Mutter und lässt keine Erklärung zu. Fabienne stürzt in ein tiefes Loch und findet nur schwer wieder zu sich selbst.

„Die Köchin – Süße Tage, bittere Stunden“ ist der 3. und letzte Band der Köchinnen Trilogie von Petra Durst-Benning.

Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch, ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss.
Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Die Köchin – Süße Tage, bittere Stunden“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und wird ohne Zweifel wieder zu meinen Highlights des Jahres gehören.

Schon die ersten beiden Bände habe ich verschlungen und Fabienne auf eine kulinarische Reise durch Frankreich begleitet. Ich konnte es kaum erwarten den Abschlussband endlich in Händen halten zu dürfen.

Wie kann es anders sein, Fabienne hatte ich schon im 1. Band sehr schnell ins Herz geschlossen.
Sie ist eine mutige junge Frau, die vom Schicksal hart getroffen wird, ihre Träume aber nie aufgibt.
Ihre Leidenschaft ist das Kochen.
Ihr Traum ist es ein eigenes Restaurant zu besitzen und den kann sie sich endlich erfüllen.

Petra Durst-Benning versteht es starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen.
Bei ihrer Geschichte liegt Freud und Leid sehr eng beieinander.
Auch im 3. Band baut die Autorin immer dann, wenn man glaubt, dass Fabienne endlich am Ziel ist, Wendungen ein die Fabienne wieder vor eine große Herausforderung stellen.
Mit ihrem unkomplizierten Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen.
Sie braucht keine seitenlangen Beschreibungen, nein ein paar Sätze reichen bei der Autorin aus und vor dem inneren Auge beginnt ein Film abzulaufen.
Die bildhafte Beschreibung der Handlungsorte wecken bei mir immer das Fernweh.

In diesem Band hat Petra Durst-Benning eine ganz besondere Überraschung für ihre treuen Leser*innen eingebaut. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur so viel, Fabienne macht die Bekanntschaft mit zwei ganz besonders netten Frauen. Eine geniale Idee.

Jetzt nach dem 3. Band lässt Petra Durst-Benning ihre Fabienne ihren weiteren Weg alleine weitergehen. Ich denke, im Schoße ihrer Familie ist Fabienne gut aufgehoben. So klappe auch ich den letzten Buchdeckel zu und hänge in Gedanken immer noch Fabienne nach.

Ich bin mir sicher, in Petra Durst-Bennigs Gedanken reift schon eine neue, fesselnde Geschichte. Ich bin schon sehr gespannt.



Die Köchin – Alte Hoffnung, neue Wege

Petra Durst-Benning
Historischer Roman
542 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für Rezensionsexemplar

Auch der 2. Band ist emotional und aufregend

Auch der 2. Band ist emotional und aufregend

Fabienne ist nach Südfrankreich zurückgekehrt.
Sie hegt immer noch den Traum eines Tages ein eigenen Restaurant zu besitzen.
Doch erst einmal möchte sie sich mit einer Stelle als Köchin in einem Restaurant zufriedengeben.
Doch keiner der Küchenchefs ist bereit eine Frau einzustellen. Bis Fabienne auf den Koch Noé trifft.
Er stellt Fabienne als Beiköchin ein, trotz Proteste der anderen Köche.
Noé wird zu einem Lehrmeister für Fabienne, die alles aufsaugt was es zu lernen gibt.
Alles könnte so schön sein, wenn da nicht das tiefe Loch in ihrem Herzen wäre.
Noch immer vermisst Fabienne ihren Sohn Viktor und gibt die Hoffnung nicht auf ihn eines Tages wieder in ihre Arme zu schließen.

„Die Köchin – Alte Hoffnung, neue Wege“ ist der 2. Band der Köchinnen Trilogie
von Petra Durst-Benning.

Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch, ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss.
Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Die Köchin – Alte Hoffnung, neue Wege“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und wird ohne Zweifel wieder zu meinen Highlights des Jahres gehören.

Schon den 1. Band der Trilogie habe ich verschlungen und Fabienne auf eine kulinarische Reise durch Frankreich geleitet.
Jetzt geht es zurück nach Südfrankreich.

Fabienne habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.
Sie ist eine mutige junge Frau, die vom Schicksal hart getroffen wird, ihre Träume aber nie aufgibt.
Ihre Leidenschaft ist das Kochen.
Ihr Traum ist es ein eigenes Restaurant zu besitzen.
Dafür wird sie von der Männerwelt gerne belächelt.
Ihre Vorbilder sind die Les mères lyonnaises die sie in Lyon kennengelernt hatte.
In diesem Band kommt sie ihrem Traum in einer Restaurantküche zu kochen schon ein gutes Stück näher.

Petra Durst-Benning versteht es starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen.
Bei ihrer Geschichte liegt Freud und Leid sehr eng beieinander.
Mit ihrem unkomplizierten Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen.
Sie braucht keine seitenlangen Beschreibungen, nein ein paar Sätze reichen bei der Autorin aus und vor dem inneren Auge beginnt ein Film abzulaufen.
Die bildhafte Beschreibung der Handlungsorte wecken bei mir immer das Fernweh.

„Die Köchin – Alte Hoffnung, neue Wege“ ist der 2. Gang eines köstlichen 3 Gänge Menü, dass Petra Durst-Benning ihren Leser*innen serviert.
„Bon appétit!“

Die Köchin-Lebe deinen Traum

Petra Durst-Benning
Historischer Roman
erschienen im Blanvalet Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Petra Durst-Benning und den Blanvalet Verlag für Rezensionsexemplar

Der erste Band der Trilogie hat mich begeistert

Fabienne lebt mit ihren Eltern im Schleusenwärterhaus am Canal du Midi.
Fabiennes Maman kocht mit einfachen, regionalen Zutaten für die Bootsbesitzer die Waren über den Canal transportieren.
Fabiennes Maman kocht aber auch mit viel Liebe und Leidenschaft.
Fabienne, die schon seit früher Kindheit ihrer Mutter helfen musste wurde von der Leidenschaft für das Kochen von ihrer Maman angesteckt.
Sie möchte aber keinesfalls in die Fußstapfen ihrer Maman treten, träumt von der großen weiten Welt.
Als ihre Mutter plötzlich stirbt und der Vater eine neue Frau ins Haus bringt
verlässt die noch minderjährige Fabienne heimlich ihr zu Hause.
Mit ihrem Freund Eric zusammen will sie anderswo neu Anfangen.
Doch der lässt sie auf drängen seines Vaters im Stich.
Völlig alleine und verzweifelt lernt sie Stéphanie, die Tochter eines Weinhutbesitzers kennen.
Mit Stéphanie’s Hilfe bekommt sie eine Stelle als Küchenhilfe auf dem Weingut.
Alles scheint sich zum Guten zu wenden doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu und Fabienne ist am Boden zerstört.

„Die Köchin – Lebe deinen Traum“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie
von Petra Durst-Benning.

Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch, ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss.
Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Die Köchin – Lebe deinen Traum“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und wird ohne Zweifel wieder zu meinen Highlights des Jahres gehören.

Im ersten Band der Trilogie begleitet man Fabienne auf eine kulinarische Reise durch Frankreich.
Man startet am Canal du Midi, besucht ein Chateau bei Carcassonne um am Ende in der kulinarischen Welthauptstadt Lyon zu landen.

Fabienne habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.
Sie ist eine mutige junge Frau, die vom Schicksal hart getroffen wird, ihre Träume aber nie aufgibt.
Ihre Leidenschaft ist das Kochen.
Ihr Traum ist es ein eigenes Restaurant zu besitzen.
Dafür wird sie gerne belächelt.
Die „große Küche“ der Restaurants ist den Männern vorbehalten.
Frauen dürfen zu Hause und als Köchin in privaten Haushalten kochen aber niemals in einem Restaurant.
Als Fabienne in Lyon die Les mères lyonnaises kennenlernt bestärkt es sie noch mehr ihren Traum zu leben.

Petra Durst-Benning versteht es starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen.
Mit ihrem unkomplizierten Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen.
Sie braucht keine seitenlangen Beschreibungen, nein ein paar Sätze reichen bei der Autorin aus und vor dem inneren Auge beginnt ein Film abzulaufen.

Ich bewundere immer wieder mit welch einer Leichtigkeit die Autorin ihren LeserInnen historische Daten und Ereignisse vermittelt.
Wir erfahren in dieser Geschichte so einiges über den Canal du Midi.
Über den Bau und den Zweck Waren mit dem von A nach B zu bringen ohne ganz Südfrankreich umfahren zu müssen.
Im weiter Verlauf der Geschichte lernt man die Les mères lyonnaises, die Mütter von Lyon kennen. Eine Gruppe von Frauen die oft aus einer finanziellen Note heraus ein kleines Restaurant eröffnet haben und ihre Gäste mit der Lyoner Küche verwöhnen.
Mir waren die Frauen bisher völlig unbekannt und ich fand es so spannend darüber zu lesen, dass ich noch stundenlang im Internet recherchiert habe.

„Die Köchin – Lebe deinen Traum“ ist der Beginn einer Trilogie und Petra Durst-Benning serviert ihren LeserInnen hiermit ein köstliche 3 Gäng Menue.
„Bon appétit!