Du kriegst mich nicht
Chris Carter
Thriller
458 Seiten
erschienen im Ullstein Verlag
Übersetzt aus dem Englischen von Sybille Uplegger
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar
Nichts ist wie es scheint
Zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt im Gerichtssaal. Nelson Stewart wird dafür, dass er seiner Ehefrau Samantha Stewart Gewalt angetan hatte und sie an ein Rohr unter dem Waschbecken gekettet hatte, zu dreizehn Jahren Haft verurteilt. Nach der Urteilsverkündung spricht er im Gerichtssaal noch eine Drohung gegen seine Frau aus.
Der Staatsanwalt rät Samantha, sich nach der Scheidung eine neue Identität zuzulegen. Ihren Wohnort in ein anderes Bundesland zu verlegen und die ersten Monate mehrmals umzuziehen. Nach der Scheidung wird Samantha ein Großteil des Vermögens zugesprochen. Aus Samantha Stewart wird Mary Smith.
Mary wechselt öfter ihren Wohnort und 5 Monate nach der Scheidung ist sie in Nashville, Tennessee angekommen. Sie mietet eine kleine Wohnung und hat kaum Besitz. Da merkt Mary, dass sie verfolgt wird. Ihr gelingt es, den Verfolger abzuschütteln, indem sie Nashville verlässt.
Das scheint geglückt und Mary lässt sich nach weiteren 5 Monaten in San Francisco nieder.
Hier begegnet Mary einem Mann, in den sie sich verliebt. Endlich scheint Ruhe und Glück in Marys Leben einzukehren.
„Du kriegst mich nicht“ ist ein spannender Psychothriller von Chris Carter.
Dieses Buch gehört nicht zur bekannten und beliebten Hunter-und-Garcia-Reihe. Es ist so ganz anders und doch ein echter Chris Carter.
Chris Carter hat seine Charaktere gut gezeichnet.
Samantha/Mary war mir schnell sympathisch. Sie hat viel durchgemacht und endlich etwas Glück verdient.
Nelson Stewart erleben die Leser*innen nur vor Gericht. Er ist sehr beherrscht, versucht jede Regung zu vermeiden. Nur am Ende spricht er eine Drohung gegen seine Noch-Ehefrau aus.
Thomas oder Quaddra wie er mit richtigem Namen heißt, scheint endlich Glück in Marys Leben zu bringen. Mir war er schnell sympathisch.
Nachdem Mary sesshaft geworden ist, geht die Geschichte ziemlich ruhig weiter.
Es gibt Rückblicke in Samanthas/Marys Vergangenheit und da spürt man, es ist nicht alles so, wie es scheint.
Dann baut Christ Carter eine Wendung nach der anderen ein. Ich wusste nicht mehr, wo vorne und hinten ist, wem man noch trauen kann. Die Jagd beginnt.
„Du kriegst mich nicht“ ist ein spannender Psychothriller mit unerwarteten Wendungen.

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