Schloss Egeskov

Anne-Grethe Bjarup Riis und Thomas Rydahl
Historischer Roman
524 Seiten
erschienen im Blanvalet Verlag
Übersetzt von Ricarda Essrich
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar

Dänisches Downton Abbey

Klappentext:
Fünen, Dänemark, 1874. Auf Schloss Egeskov herrscht große Aufregung: Graf Frederik soll heiraten. Doch die Verantwortung lastet schwer auf den Schultern des jungen Schlossherrn, während seine Schwester Jessie ganz andere Pläne hat. Sie will nach Paris, zum Studium an der Sorbonne. Doch dann kommt es zu einem tragischen Unfall, woraufhin die Bewohner des Schlosses von den Dienstboten bis zur Herrschaft großen Herausforderungen entgegensehen. Vor allem für Jessie wird sich alles ändern.

„Schloss Egeskov“ von Anne-Grethe Bjarup Riis und Thomas Rydahl entführt die Leser*innen nach Dänemark in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Es ist der 1. Band der „Egeskov-Saga“ und ich war sehr gespannt.

Die Geschichte erzählt von Schloss Egeskov, seinen Bewohnern und die Dramen, die sich hinter den Mauern abspielen.

Der Schlossherr Graf Frederik steht kurz vor der Verlobung mit der jungen Komtesse Adele.
Die Schwester des Grafen, Baroness Jessie möchte gerne in Paris leben, zusammen mit dem Sohn des Pastors.

Auch die Angestellten haben Träume, die nur schwer zu verwirklichen sind.

Doch ein Unfall bringt das Leben der Adelsfamilie und das der Angestellten gehörig durcheinander.

Anne-Grethe Bjarup Riis und Thomas Rydahl geben den Leser*innen einen guten Einblick in das Leben auf Schloss Egeskov. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und so lernt man die Adelsfamilie und auch die Angestellten gut kennen.

Die Charaktere werden gut beschrieben und realistisch und lebendig dargestellt.
Auch das Schloss, das von Wasser umgeben ist, kann man sich anhand der Beschreibung gut vorstellen.

Der Vergleicht mit Dowton Abbey passt meiner Meinung nach sehr gut. Auch in dieser Geschichte haben die Leser*innen Einblick in das Leben der Adeligen und i das der Angestellten.

Der Schreibstil von Anne-Grethe Bjarup Riis und Thomas Rydahl ist flüssig und gut verständlich. Vor allem ist sie aus einem Guss, man spürt nicht, dass zwei Personen an dieser Geschichte geschrieben haben.

Einiges in der Geschichte entspricht der Realität und einiges ist Fiktion. Die beiden Autoren verweben Realität und Fiktion so fein zu einem großen Ganzen, dass man es nicht mehr zu Trennen vermag.

Ich habe „Schloss Egeskov“ mit Freude gelesen und bin schon auf den 2. Band gespannt.

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