Die Geschichte der Anna de Breuil

Helmuth Boeger
Historischer Roman
586 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Helmuth Boeger für das Rezensionsexemplar

Eine starke Frau-eine großartige Geschichte

Klappentext:
Bevor sie zur gefürchteten Mylady de Winter wird, ist sie Anna, eine begabte Novizin, gefangen zwischen Klostermauern und den Intrigen der Mächtigen. Ulm, im Jahr 1613: Die Welt steht am Abgrund des Dreißigjährigen Krieges. Die dreizehnjährige Anna de Breuil wird von ihrem Vater, einem katholischen Festungsbauer, in die Obhut des Klarissenklosters Söflingen gegeben. In der Stille der Klausur scheint ihr Weg vorgezeichnet: ein Leben im Gebet, fernab der Wirren der Welt. Doch Anna ist anders. Sie ist hochbegabt und besitzt eine Beobachtungsgabe, die den Jesuiten nicht verborgen bleibt. Was als Ausbildung zur gebildeten Nonne beginnt, entpuppt sich bald als Rekrutierung für ein tödliches Netzwerk. Der Orden erkennt in ihr das perfekte Werkzeug für die Verteidigung des Glaubens und der Krone. Ihr Weg führt sie von den staubigen Straßen der Gascogne bis in die glanzvollen, aber hasserfüllten Hallen des Louvre. In Paris wird sie Teil des geheimnisvollen „Corps Saint-Sacrement“. Zwischen Fechtunterricht, Kryptografie und der gefährlichen Nähe zum jungen König Ludwig XIII. muss Anna lernen, dass Schönheit eine Waffe und Identität nur eine Maske ist. Doch während sie für die Mächtigen spioniert und in die dunkelsten Folterkeller der Bastille blickt, stellt sie sich die alles entscheidende Frage: Wie viel von ihrer eigenen Seele muss sie opfern, um in einer Welt zu überleben, die von Männern regiert wird?

„Die Geschichte der Anna de Breuil“ von Helmuth Boeger erzählt die Vorgeschichte der Romanfigur „Mylady de Winter“ aus „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas.

Viele Bücherliebhaber kennen „Die drei Musketiere“ und somit auch Mylady de Winter, aber wer war Mylady de Winter wirklich?
In diesem Roman lässt Helmuth Boeger die Romanfigur lebendig werden.

Die Hauptperson ist natürlich Anna de Breuil, die spätere Mylady de Winter.
Anna wächst als Novizin hinter Klostermauern auf. Sie ist hochbegabt, was auch die Nonnen recht schnell merken. Anna hat eine gute Beobachtungsgabe, was der Orden sich zu Nutze macht. So wird Anna im Dreißigjährigen Krieg als geheime Waffe eingesetzt.

Helmuth Boeger erzählt sie Geschichte unterhaltsam und spannend. Nach wenigen Seiten bin ich so tief in die Geschichte eingetaucht, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.

Die Charaktere werden gut beschrieben. Besonders Anna de Breuil gefällt mir gut. Es ist sehr spannend ihre große Entwicklung, die sie in diesem Roman durchlebt mitzuerleben. Sie wird von der jungen Anna zu einer selbstbewussten Frau, die sich in einer Welt aus Intrigen und Macht behaupten muss.

Die Handlungsorte werden sehr anschaulich beschrieben. Egal ob Kloster oder der Königshof von Ludwig XIII, man hat schnell Bilder im Kopf.

Der Schreibstil von Helmuth Boeger ist flüssig und gut verständlich. Die Sprache passt sehr gut zu der Zeit der Handlung.

„Die Geschichte der Anna de Breuil“ ist ein spannender und interessanter Roman, den ich mit großer Freude gelesen habe.

Ein Kommentar

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