Frau Appeldorn und die tote Diva

Vera Nentwich
Kriminalroman
301 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Vera Nentwich für das Rezensionsexemplar

Ein großes Lesevergnügen

Klappentext:
Dem Kulturverein ist ein großer Coup gelungen: Die berühmte Operndiva Constanze Wegemann tritt in der kleinen Stadt auf. Doch bevor sie die Bühne betreten kann, liegt sie tot in ihrer Garderobe. Und Frau Appeldorn erkennt sofort: Das war Mord.
Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Alican Büyüktürk, der mehr detektivisches Talent besitzt, als er zugeben möchte, stürzt sie sich in die Ermittlungen. Denn Constanze war nicht nur berühmt, sie war auch berüchtigt.
Streitlustig, fordernd, launisch … und mit einer beeindruckenden Liste an Feinden.
War ihr Manager Helmut Lehnert am Ende von ihren Allüren so genervt, dass er selbst Hand anlegte?
Warum taucht plötzlich ein ehemaliger Geliebter auf, den niemand erwartet hat?
Und was verbergen die anderen Mitglieder ihres Teams?
Je weiter Frau Appeldorn gräbt, desto mehr Geheimnisse, Eitelkeiten und Verwicklungen kommen ans Licht. Doch sie lässt sich nicht beirren – weder von falschen Fährten noch von eingebildeten Künstlern.
Mit Neugier, Humor und ihrem unverwechselbaren roten Hut taucht sie tief in das Leben der Diva ein … und kommt dem Mörder gefährlich nahe.

„Frau Appeldorn und die tote Diva“ ist der 4. Band der Frau Appeldorn-Reihe von Vera Nentwich.

Vera Nentwich hat liebenswerte Charaktere erschaffen. Frau Appeldorn ist eine originelle Figur, die ich schnell liebgewonnen habe. Sie ist eine pensionierte Chefsekretärin und Hobbyermittlerin. Ihr Markenzeichen, der rote Hut. Schon in einigen Fällen hat sie zum Verdruss der Polizei erfolgreich ermittelt.
Mit dabei ihr Nachbar, Herr Büyüktürk. Auch er ist ein großartiger Charakter.
Im Gegensatz zu Frau Appeldorn, die immer drängt, ist er ein eher ruhiger Mann.
Was er nicht zugibt, ist, dass das Ermitteln auch ihm Spaß macht.

In diesem Band kommt die große Diva Constanze Wegemann in die kleine Stadt. Alle sind aufgeregt. Frau Appeldorn versucht als eine der Vorsitzenden des Kulturvereins, der Diva alle Wünsche zu erfüllen. Als die Diva auf die Bühne geholt werden soll, liegt sie tot in ihrer Garderobe.
Frau Appeldorn sieht gleich: Das war Mord.
Schnell ist sie wieder in ihrem Element und geht der Sache, mit Hilfe ihres Nachbarn Herrn Büyüktürk auf den Grund. Dabei stößt sie auf einige Verdächtige.

Mit viel Humor macht Vera Nentwich den Krimi zu einem echten Wohlfühlkrimi.
Die Protagonisten wurden mit viel Liebe ins Leben gerufen. Bei Frau Appeldorn und ihrer Energie musste ich immer wieder schmunzeln.

Der Schreibstil von Vera Nentwich ist flüssig und gut verständlich.
Der Fall wird spannend erzählt und immer wieder mit Humor aufgelockert. Die Dialoge sind manchmal zum Niederknien.

„Frau Appeldorn und die tote Diva“ ist ein echtes Lesevergnügen. Ich habe den Krimi fast an einem Stück gelesen. Ich wünsche mir noch viele Fälle mit der sympathischen Frau Appeldorn.

Die Tiefe – Verloren

Karen Sander
Thriller
347 Seiten
erschienen im Rowohlt Verlag
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar

Unheimlich spannend

Klappentext:
Sieben Morde gehen bereits auf das Konto des unbekannten Serientäters. Die Soko um Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und Kryptologin Mascha Krieger sucht fieberhaft nach dem Täter, aber es gibt keine heiße Spur.
Parallel versucht Mascha herauszufinden, wer die unbekannte Frau ist, die sie seit Wochen stalkt und mindestens einmal in ihre Wohnung eingedrungen ist.
Als ein achtes Opfer gefunden wird und erneut ein verschlüsselter Brief auftaucht, begreifen Mascha und Tom endlich, was es mit dem Rachefeldzug auf sich hat. Und Mascha hat auch einen Verdacht, wer hinter den Taten stecken könnte. Die Zeit drängt, denn wenn sie richtigliegt, wird es weitere Opfer geben.
Allerdings ahnt Mascha nicht, dass sie ebenfalls auf der Liste des Mörders steht. Als sie endlich die volle Wahrheit begreift, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

„Die Tiefe – Verloren“ ist der 9. Band der Reihe Engelhardt & Krieger ermitteln und gleichzeitig der 3. Band der neuen Staffel „Die Tiefe“.
Der 1. Band der neuen Staffel „Die Tiefe-Versunken“ und auch der 2. Band „Die Tiefe-Verblendet“ waren sehr spannend und die 7 Morde noch nicht aufgeklärt.

Der neue Band schließt direkt an den vorherigen Band an. Die Soko sucht weiter fieberhaft nach dem Mörder. Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und Kryptologin Mascha Krieger haben noch keine richtige Spur. Als ein weiterer Mord geschieht und wieder ein Brief gefunden wird, kommt Tempo in die Ermittlungen.

Für Mascha spitzt sich auch ihr privates Problem zu. Sie wird von einer ihr unbekannten Frau gestalkt und die Frau ist auch schon in ihre Wohnung eingedrungen.

Die Ermittler sind interessante Charaktere und gefallen mir gut.
Mascha Krieger ist Kryptologin beim LKA Schwerin. Sie wurde einmal in den Innendienst strafversetzt, da sie ihre Position für private Ermittlungen missbraucht hatte. Für den Innendienst ist Mascha allerdings eine zugute Ermittlerin.

Tom Engelhardt ist Kriminalhauptkommissar und lebt in Sellnitz. Er hat einen fünfjährigen Sohn, seine Frau, die auch Polizistin war, ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Nach dem Tod seiner Frau hat Tom sich von Berlin an die Ostsee versetzen lassen. Hier wagte er einen Neuanfang.

Die beiden Ermittler arbeiten mit ihrem Team weiter an dem Fall der 7 Mordopfer.
Und schon wieder kommt ein neues Opfer dazu. Auch hier wird ein Brief gefunden, ähnlich wie schon bei den vorherigen Fällen.
Die Story ist ziemlich komplex, die Atmosphäre ist düster.

Auch in diesem Band gibt es wieder verschiedene Handlungsstränge, Karen Sander hält mehrere Fäden in der Hand. Die Geschichte wird passend zu den verschiedenen Handlungssträngen auch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Kapitel sind oft kurz und enden nicht selten mit einem Cliffhanger, bevor der Schauplatz wieder gewechselt wird. Das führt dazu, dass man immer weiterlesen musste. Ich konnte das Buch nach kurzer Zeit nicht mehr zur Seite legen.
Dazu kommt noch der fesselnde Schreibstil von Karen Sander. Die Autorin baut schnell Spannung auf, die sie auch bis zum Ende und darüber hinaus aufrechterhält.

„Die Tiefe – Verloren“ ist wieder ein spannender Band der insgesamt sehr spannenden Thriller-Reihe. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.

Sturm über Christiansø

Kriminalroman
398 Seiten
erschienen im Goldmann Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannender Krimi mit schönem Setting

Klappentext:
Mitten in der Ostsee, unweit der dänischen Sonneninsel Bornholm, liegen die kleinen Erbseninseln. Ein paar Dutzend Einwohner, viel Natur und malerische Fischerkaten: das perfekte Idyll. Bis die junge Umweltaktivistin Anna unter mysteriösen Umständen verschwindet. Besteht ein Zusammenhang mit ihrem erbitterten Kampf gegen einen großen Windpark vor der Küste? Lennart Ipsen, Leiter der Bornholmer Kripo, nimmt das Postschiff, um im winzigen Christiansø erste Ermittlungen anzustellen. Doch ein heftiger Sturm zieht auf, Lennart sitzt fest. Und muss, während der Wind die Inseln umtost, feststellen, dass auch dieser scheinbar so verwunschene Ort nicht von den Herausforderungen der modernen Zeit verschont geblieben ist und Neid, Hass und Habgier ihren festen Platz haben

„Sturm über Christiansø“ ist der 4. Band der Bornholm-Reihe „Lennart Ipsen“ von Michael Kobr.

Michael Kobr entführt seine Leser*innen wieder auf die dänische Sonneninsel Bornholm.
Was nur für einen Übergang gedacht war, um etwas Ruhe zu finden, wird jetzt doch ein längerer Aufenthalt auf der Sonneninsel.
Zurzeit zeigt sich Bornholm nicht von seiner sonnigen Seite. Es hängen dunkle Wolken über der Insel und es regnet und stürmt.

Die junge Umweltaktivistin Anna ist verschwunden. Sie führt eine Gruppe von Umweltaktivisten an, die sich gegen den dort vor der Küste ansässigen Windpark auflehnen.
Lennart Ipsen und sein Team suchen nach der Vermissten. Dazu müssen sie auch auf die nahegelegenen Erbseninseln Christiansø und Frederiksø. Das sind kleine Schäreninseln, die zusammen nicht einmal 100 Bewohner haben.

Michael Kobr hat für seine Krimireihe starke Protagonisten ins Leben gerufen.
Im Mittelpunkt steht Lennart Ipsen, ein Kriminalkommissar, der schon viel erlebt und gesehen hat.
Lennart Ipsen hat 20 Jahre Polizeidienst hinter sich, erst bei der Kripo in Kopenhagen und dann auf internationaler Ebene in Brüssel und Lyon.
Nachdem er durch ein Burnout und seine Scheidung in ein tiefes Loch gefallen ist und einige Zeit pausieren musste, wollte es Lennart Ipsen auf der beschaulichen Insel Bornholm langsam angehen lassen. Doch seit Lennart Ipsen auf der Insel ist, ist sie gar nicht mehr so beschaulich.

Auch seine beiden Mitarbeiterinnen Britta Blomdal und Tao Nguyen gefallen mir sehr gut.
Die drei sind zusammen ein gutes Team und mir schon seit dem 1. Band ans Herz gewachsen.

Die Ermittlungen werden spannend beschrieben. Lennart und sein Team, versuchen Anna zu finden. Dabei stoßen sie in Annas Boot auf Medikamente, die nicht einfach so zu bekommen sind.

Michael Kobr beschreibt die Insel Bornholm auf eine so schöne Art und Weise.
In diesem Band lernt man Bornholm auch von seiner Schlechtwetterseite kennen. Wenn es richtig stürmt, können die Schiffe, und auch die Fähren nicht fahren. So kommt es, dass Ipsen auf Christiansø festsitzt.

Auch die kleinen Erbseninseln Christiansø und Frederiksø werden schön beschrieben.
Hier muss es bei schönem Wetter recht hyggelig sein.

Als Leser*in erfährt man auch einiges über die Windkraftanlage vor der Küste und über die Gegner.

Der fesselnde und flüssige Schreibstil von Michael Kobr, der hin und wieder mit etwas Humor aufgelockert wird, sorgt dafür, dass ich das Buch wieder einmal nicht aus der Hand legen konnte.

„Sturm über Christiansø“ ist ein facettenreicher Kriminalroman mit tollen Charakteren, einem spannenden Plot und einem so schönen Handlungsort.

Ich freue mich auf viele weitere Fälle mit dem tollen Ermittlerteam.

Salute – Das letzte Foto

Friedrich Kalpenstein
Kriminalroman
327 Seiten
erschienen im Edition M Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Friedrich Kalpenstein für das Rezensionsexemplar

Mörderischer Gardasee

Klappentext:
Der Fotograf Domenico Spina wird in den frühen Morgenstunden auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Der Mann aus Bardolino war bekannt für seinen besonderen Blick, mit dem er Mensch und Natur jahrzehntelang perfekt in Szene gesetzt hatte.
Commissario Lanza wird gerufen und ist sich schnell sicher, dass Spina nicht freiwillig den kürzesten Weg nach unten genommen hat. Ungewollt erhält er Unterstützung von Barista und Ex-Kommissar Paul Zeitler, der es erneut nicht lassen kann, auf seine Weise in diesem Fall zu ermitteln. Erste Informationen führen nach Verona, wo Spina sich bereits in jungen Jahren als Fotograf der berühmten Opernsängerin Carmen Belotti etabliert hatte. Doch der Fotograf neigte wohl auch dazu, Menschen zu fotografieren, die nicht wussten, dass sein Fokus auf ihnen lag.
Drückte Domenico Spina vielleicht im falschen Augenblick auf den Auslöser seiner Kamera?

„Salute – Das letzte Foto“ ist der 4. Band der Krimireihe „Ein Fall für Lanza & Zeitler“ von Friedrich Kalpenstein.

Friedrich Kalpenstein habe ich durch seine Krimireihe mit Kommissar Tischler kennen- und seine Bücher lieben gelernt.
Die Krimireihe mit Handlungsort Gardasee gefällt mir auch sehr gut. Wer jetzt denkt, dass es am Gardasee ruhiger zugeht, der irrt. Auch hier hat wieder ein Mörder zugeschlagen.

Im Mittelpunkt steht Paul Zeitler. Er ist ehemaliger Kommissar, hat seinen Dienst bei der Polizei in Deutschland quittiert und ein Café in Bardolino am Gardasee eröffnet. Er schlägt sich gut mit der deutschen Sprache durch, aber auch sein Italienisch wird dank seines Angestellten Emil immer besser.

Dass er jetzt schon zum 4. Mal in einen Mordfall verwickelt ist, damit hätte er nicht gerechnet. Aber immer wieder wird er von den Kriminalfällen, in denen Commissario Lanza ermittelt, magisch angezogen.

Der Fotograf Domenico Spina wird auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Nach näherer Betrachtung kommen Commissario Lanza und die Gerichtsmedizinerin Dottoressa Mantovani darauf, dass es kein Unfall war.
Domenico Spina war 78 Jahre alt und führte einen Fotoladen in Bardolino. Viel Umsatz machte er mit dem Laden schon lange nicht mehr, aber er konnte sich einfach nicht davon trennen. Zu viele Erinnerungen hingen an dem Geschäft.

Commissario Lanza beginnt, das Umfeld des Opfers auszukundschaften. Da ist nur noch die Nichte Emma, die Domenico Spina nach dem Tod ihres Vaters aufgenommen hatte.
Was der Commissario nicht weiß, aber die Leser*innen schon erfahren haben, ist das einen Abend zuvor jemand versucht hat, in den Fotoladen einzubrechen. Der Einbrecher wurde allerdings von Domenico Spina in die Flucht geschlagen.

Commissario Lanza ist wenig überrascht, als er Paul Zeitler begegnet, der wieder eigene Ermittlungen anstellt. Lanza wirkt zwar immer noch entrüstet, hat sich aber im Stillen schon an die „Mitarbeit“ von Zeitler gewöhnt.

Die Charaktere werden gut beschrieben und sind lebendig. Die Hauptakteure sind schon hinreichend bekannt und ich möchte sie auch nicht mehr missen.

Der Handlungsort in dieser Reihe ist der Gardasee. Bei den Beschreibungen bekommt man richtig Fernweh, nach Sonne und Wasser.

Friedrich Kalpenstein baut in seinem Krimi schnell Spannung auf und es ist auch bis zum Ende ein Rätsel, wer der Täter ist.
Mit seinem flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, den er gerne mit einer Prise Humor würzt, fliegen die Seiten nur so dahin. Ich habe das Buch an zwei Abenden ausgelesen.

Jetzt freue ich mich schon auf den 5. Band „Salute – Der letzte Tanz“ der im Februar 2027 erscheinen soll.

Wild Wild Old 2

Micky Molken
Kriminalroman
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung:
5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Micky Molken für das Rezensionsexemplar

Die Rentnergang von Rügen schlägt wieder zu

Klappentext:
Auf Rügen sollte es eigentlich ruhig zugehen. Eigentlich. Doch als vier eigenwillige Rentner über eine Leiche stolpern, geraten Harry, Lothar, Rolf und Braun erneut mitten in ein Chaos, das größer ist als ihre Geduld und gefährlicher als ihre Rückenschmerzen.
Zwischen skurrilen Begegnungen, turbulenten Missverständnissen und heldenhaft schlechten Entscheidungen graben sich die vier Hobby-Ermittler immer tiefer in ein Geheimnis, das besser verborgen geblieben wäre.
Was als gewöhnlicher Tag beginnt, entwickelt sich schnell zu einem herrlich schrägen Abenteuer voller schwarzem Humor, unerwarteter Wendungen und emotionaler Momente.

„WILD WILD OLD 2“ ist der 2. Band der Cozy-Crime Serie auf der Insel Rügen von Micky Molken.
Der Autor hat mit „Wild Wild Old“ eine spannende, unterhaltsame und humorvolle Cosy-Crime-Reihe veröffentlicht.

Harry, Lothar, Rolf und Braun, die vier Hobby-Ermittler von Rügen, sind über eine Leiche gestolpert. Klar, dass sie wieder in die Ermittlungen eingreifen.
Dabei waren sie gerade am Überlegen, ob sie vielleicht eine Detektei gründen sollten. Auch das Seniorenheim, in dem sie wohnen, soll verlegt werden. Dabei stoßen sie auf dem Dachboden des Haases auf ein Geheimnis.

Micky Molken hat skurrile und liebenswerte Charaktere erschaffen. Jeder ist ein anderes Individuum. Ich mochte sie schon im 1. Band gut leiden und denke, in ihnen steckt das Potenzial für viele weitere Bände.
Auch finde ich es recht authentisch, wenn manche Charaktere in ihren Dialekt verfallen.

Der Schreibstil von Micky Molken ist flüssig und gut verständlich.
Die Geschichte steckt wieder voller schwarzem Humor. Immer wieder musste ich beim Lesen laut auflachen.
Die heimelige Atmosphäre der Insel wird gut widergespiegelt.

„WILD WILD OLD 2“ ist, wie schon Band 1 wieder ein Cosy-Crime ohne viel Blutvergießen. Ich habe das Buch mit Freude gelesen und warte schon sehnsuchtsvoll auf Band 3.

Totenfrau – Das Haus

Bernhard Aichner
Thriller
333 Seiten
erschienen im Rowohlt Verlag
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an de Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar

Die Totenfrau kehrt zurück

Klappentext:
Eine Mörderin auf der Flucht. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umbringen musste, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin infrage: die Bestatterin, die die Toten damals eingebettet hat. Blum muss fliehen, und sie muss ihre Kinder zurücklassen. In einem seit zwanzig Jahren leer stehenden Hotel findet sie Zuflucht, an einem Ort, den sie besser gemieden hätte. Bei Menschen, denen sie besser nie begegnet wäre.

„Totenfrau – Das Haus“ ist der 2. Band der Totenfrau-Reihe von Bernhard Aichner.
Zum TV-Start im Free-TV hat der Rowohlt Verlag die Reihe noch einmal neu aufgelegt.
Ich habe schon einige Bücher von Bernhard Aichner gelesen. Jetzt habe ich mir die Totenfrau-Reihe vorgenommen. Nachdem der 1. Band ein richtiger Pageturner war, musste ich auch den 2. Band unbedingt lesen.

Seit der Rache, die die Brünhilde Blum verübt hat, sind zwei Jahre vergangen. Bei einer Exhumierung kommt ans Tageslicht, dass in den Sarg mehr als nur ein Toter beigesetzt wurde. Da Brünhilde Blum in ihrem Bestattungsunternehmen die Beisetzung organisiert hatte, gerät sie in Verdacht. Brünhilde Blum
 flieht in ein leerstehendes Haus, in dem sie besser keinen Schutz gesucht hätte.

Bernhard Aichner hat einen unverwechselbaren Schreibstil. Seine kurzen und prägnanten Sätze sagen so viel aus.
Seine Charaktere werden sehr lebendig dargestellt.
Blum ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Schon im 1. Band hat sie mich richtig überwältigt. Sie ist zwar die Böse, bringt Menschen um, trotzdem mag ich die Protagonisten.
Im 1. Band hat sie nach dem Tod ihres Mannes die Rache aufrecht gehalten.
Jetzt zwei Jahre später holen sie die Geschehnisse ein.

Der Schauplatz ist zum großen Teil ein leerstehendes Hotel, was eine spannende und bedrohliche Atmosphäre hervorruft.

Auch der 2. Band „Totenfrau – Das Haus“ ist ein spannender Thriller, den ich wieder mit Freuden gelesen habe.
Jetzt folgt der 3. Band, „Totenfrau – Der Rausch“, der bei mir schon zum Lesen bereitliegt.

Léon und die Frau im blauen Kleid

Alexander Oetker
Kriminalroman
301 Seiten
erschienen im Atlantik Verlag (Hoffman und Campe)
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Hoffmann und Campe für das Rezensionsexemplar

Gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe

Klappentext:
Nizza, im Sommer, ausgerechnet hier, wo die Reichen und Schönen unter Palmen flanieren, prunkvolle Yachten ausfahren und den Apéro an der Promenade genießen, spült das Meer die Leiche einer jungen Frau in einem blauen Kleid an den Strand. Nachts gab es keinen Schiffsverkehr, was hat sich also auf dem Wasser zugetragen? Die Ermittlungen führen Commissaire Léon de Cavallier und seine zupackende Kollegin Nadia Bentaleb ins Innere der High Society, wo Geld und Macht eine unheilige Verbindung eingehen mit Sex, Drogen und Korruption. Bestsellerautor Alexander Oetker schickt ein neues Ermittlerduo, das gegensätzlicher nicht sein könnte, vor der mondänen, sonnengefluteten Kulisse der Côte d’Azur auf die Spur eines eiskalten Verbrechens.

„Léon und die Frau im blauen Kleid“ ist der erste Band der Reihe „de Cavallier und Bentaleb ermitteln“ von Alexander Oetker.
Von Alexander Oetker habe ich schon viele Krimis gelesen und weiß immer, hier steckt gute und spannende Unterhaltung drin.

Mit dieser Reihe schickt Alexander Oetker seine Leser*innen an die Côte-d’Azur.

Commissaire Léon de Cavalliers langjähriger Partner geht in den Ruhestand. Nadia Bentaleb kommt neu in das Team und soll ihn nun bei seinen Ermittlungen begleiten.
Léon de Cavallier gehört zur High Society und ist in Südfrankreich wie auch in Monaco bekannt. Er fährt einen schnittigen Porsche, ist meist etwas mürrisch und wirkt auf andere oft arrogant.
So auch auf seine neue Partnerin bei der Polizei, Nadia Bentaleb. Sie ist farbig, stammt aus den Pariser Vorstädten und hat schon viel Elend gesehen.
Hier stoßen zwei Welten aufeinander. Léon de Cavallier nimmt sich vor, dafür zu sorgen, dass Nadia nicht lange in seinem Team bleibt.

Ein neuer Fall ruft Léon und Nadia zu einem Tatort. Eine junge Frau wurde an den Strand von Nizza angespült. Sie muss nachts von einem Schiff gefallen sein. Jetzt heißt es, zu ermitteln, welche Schiffe in der Nacht auf dem Meer verkehrt sind.
Die Ermittlungen führen die beiden Kriminalpolizisten in die hohen Kreise der Anwohner an der Côte-d’Azur. Ohne es zu wollen, ist Léon von der Tatkraft seiner jungen Kollegin beeindruckt.

Alexander Oetker hat wieder einmal eine vielversprechende Krimireihe begonnen. Seine Charaktere sind sehr unterschiedlich. Mir sind Léon de Cavallier und auch Nadia Bentaleb sehr sympathisch. Auch wenn Léon zu Beginn recht arrogant erscheint, ist das nur der äußere Anschein, wie ein Schutzschild, das er vor sich herträgt.

Der Krimi beginnt mit einer Todesanzeige von Léon de Cavallier. Und er kommt auch in gefährliche Situationen. Ob er den 1. Band der neuen Reihe überlebt, das müsst ihr selbst lesen.

Alexander Oetker hat wie immer einen flüssigen, gut verständlichen und fesselnden Schreibstil.
Die Handlungsorte an der Côte-d’Azur beschreibt er sehr anschaulich. Der Autor führt seine Leser*innen bis ins nachbarschaftliche Monaco.
Auch für gutes Essen wird wieder gesorgt.

Mit „Léon und die Frau im blauen Kleid“ beginnt Alexander Oetker eine Krimireihe, die sich bestimmt schnell großer Beliebtheit erfreuen wird.

Der Tote auf dem Kniepsand

Anna Johannsen
Kriminalroman
286 Seiten
erschienen im Edition M Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Drogen auf Amrum

Klappentext:
Als der 35-jährige Dennis Claasen tot am Amrumer Kniepsand gefunden wird, vermutet die Polizei schnell einen Zusammenhang mit den Drogenpaketen, die an den Stränden der Nordfriesischen Inseln in den Monaten zuvor angespült wurden.

Hauptkommissarin Lena Lorenzen kehrt auf ihre Heimatinsel Amrum zurück und findet gemeinsam mit ihrer Kollegin Naya Olsen heraus, dass Claasen nach dem Erbe seines Elternhauses Streit mit seinen Geschwistern und akuten Finanzbedarf hatte. War er selbst in den Schmuggel der Drogen involviert? Als in das Haus des Opfers eingebrochen wird, sind die Ermittler alarmiert. Ist das die entscheidende Spur zum Täter?

„Der Tote auf dem Kniepsand“ ist bereits der 13. Fall mit der sympathischen Inselkommissarin Lena Lorenz von Anna Johannsen.

Anna Johannsen ist es auch beim 13. Band der erfolgreichen Krimireihe gelungen, die Spannung von Anfang bis zum Ende aufrechtzuerhalten.
Ihre Kommissarin ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen und ich freue mich immer, wenn wieder ein Treffen mit der taffen Lena Lorenzen ansteht.
Lena versucht immer wieder den Spagat zwischen Familie und Polizeidienst. Wenn eine Ermittlung ansteht und sie wieder einmal einige Tage von der Familie getrennt ist, plagt sie das Gewissen. Im letzten Band hat es aus diesem Grund zwischen Lena und ihrem Mann gekriselt, was auch in diesem Band noch zu spüren ist.
Auch bei Naya und Johann steht privat nicht alles zum Besten. Er ist immer noch hin- und hergerissen zwischen seiner Frau und seiner Tochter und dem Verhältnis mit Naya.

In diesem Band verschlägt es Lena und Naya nach Amrum, die Heimat von Lena. Da sie einige Tage für die Ermittlungen auf Amrum bleiben wird, verbindet sie das mit einem Besuch bei ihrer Tante Berke.

Dennis Claasen, 35 Jahre, wurde am Strand tot aufgefunden. Es gibt verschiedene Ermittlungsansätze. Uneinigkeiten mit den Geschwistern, weil das elterliche Haus verkauft werden soll, Dennis aber dagegen ist. Ein Drogenpaket, das bei Dennis gefunden wurde.
Dazu kommen noch Drogenpakete, die in letzter Zeit auf verschiedenen Inseln angespült wurden.
Mit der Fahndung nach der Organisation, die Drogen per Schiff ins Land bringt, haben Lenas Ermittlungen nichts zu tun. Das macht das Drogendezernat. Aber unweigerlich muss sie in Erwägung ziehen, dass Dennis Claasen Drogenpäckchen aus dem Meer gefischt hat, um an Geld zu kommen.
Musste Dennis aus diesem Grund sterben?

Anna Johannsen schafft genau die richtige Mischung zwischen Ermittlungsarbeit und dem Privatleben von Lena Lorenzen.
Es macht Freude, die Entwicklung von Lena mitzuerleben und ihren kleinen Sohn aufwachsen zu sehen. Auch wenn die Abwesenheit von Lena während ihrer Ermittlungen schon einmal für Unstimmigkeiten zwischen Lena und ihrem Mann sorgt.

Der leichtverständliche und unkomplizierte Schreibstil der Autorin macht das Lesen zu einem Genuss.
Ganz nebenbei vermittelt die Autorin ihren LeserInnen auch immer wieder schöne Eindrücke von der Inselwelt. Jeder Band führt die Leser*innen an einen anderen Ort.

Viel zu schnell hat sich der Krimi wieder gelesen. Einmal angefangen kann man das Buch kaum aus der Hand legen.
Jetzt heißt es warten, bis der 14. Fall der Inselkommissarin erscheint.

Schlafende Vulkane

Michael Hjorth und Bjarni Thorsson
Thriller
477 Seiten
Übersetzt aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
erschienen im Rowohlt Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannender Island-Thriller

Klappentext:
Blond, blass und splitterfasernackt ist die junge Frau, die ermordet in einem Reitstall am Rande von Reykjavik liegt, von ihrem 10-jährigen Sohn fehlt jede Spur. Es ist die erste Mordermittlung für Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen. Die frischgebackene Polizistin vermutet, dass der Junge vor seinem gewaltbereiten Vater geflohen ist und sich in den Höhlen der isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Eine lange Überlebenschance hat er nicht. Um ihn zu finden, bittet sie Bjarki um Hilfe, denn niemand kennt die Wildnis besser als er. Während Helga und Bjarki fieberhaft nach dem Jungen suchen, wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Der Mörder scheint seine Taten akribisch zu planen. Er ist, das wird Helga klar, so genial wie skrupellos; und bereit, über alle Grenzen zu gehen.

„Schlafende Vulkane“ ist der Auftakt der Thriller-Reihe Helga & Bjarki von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson.

Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen ist noch nicht lange Ermittlerin. Jetzt soll sie ihren ersten Fall selbstständig leiten.
Eine Frau wird tot in einem Reitstall aufgefunden. Es stellt sich schnell heraus, dass die Tote einen 10-jährigen Sohn hat, der spurlos verschwunden ist. In der Wohnung gibt es Hinweise, dass der Junge durch ein kleines Fenster entkommen konnte. Vor dem Mörder?
Der verschwundene Junge bereitet Helga große Sorgen und sie bittet Bjarki, der sich wie kein anderer in der Vulkanlandschaft auskennt, um Hilfe.
Kurz darauf wird wieder eine Frau tot aufgefunden. Helga steht unter Zeitdruck und gerät in die Kritik ihrer Kollegen.

Mittlerweile gibt es einige Kriminalromane und Thriller, die Island als Handlungsort erkoren haben. Ich lese sie immer wieder gerne. Die raue und dünn besiedelte Landschaft bietet sich regelrecht an.
Michael Hjorth und Bjarni Thorsson machen sich das auch zunutze. Sie beschreiben die Landschaft sehr anschaulich.

Zu Beginn gerät der Vater des verschwundenen Jungen in Verdacht, doch dazu passt das zweite Todesopfer nicht.

Die Leser*innen können zwischendurch die Gedanken des Täters lesen, doch wer es sein könnte, bleibt bis kurz vor dem Ende im Verborgenen.

Die beiden Autoren bauen recht schnell Spannung auf und halten sie auch bis zum Ende aufrecht.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und mir sympathisch. Helga Jónsdóttir zweifelt manchmal an sich selbst, traut sich selbst nicht immer zu, den Fall, der ihr übertragen wurde, zu lösen. Dabei ist sie eine starke und selbstbewusste Frau. Mir war sie gleich sympathisch.
Genauso der Polizist Barki, der früher selbst Ermittler war und jetzt zur Streifenpolizei gehört. Er ist etwas verschlossen und kommt manchmal mürrisch rüber. Dabei ist er nett und hat einen weichen Kern:
In beiden Charakteren steckt viel Potenzial und ich freue mich, noch mehr Fälle mit ihnen zu lösen.

Michael Hjorth und Bjarni Thorsson haben einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Die Autoren haben mich schnell mit ihrer Geschichte gefesselt.

„Schlafende Vulkane“ ist ein spannender Island-Thriller. Ich freue mich schon auf den 2. Band „Stumme Fjorde“, der im November erscheinen soll.

Verstricktes Spiel

Oliver Keller
Thriller
474 Seiten
erschienen bei BoD
Meine Bewertung:
5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Oliver Keller für das Rezensionsexemplar

Achtung Hochspannung!

Klappentext:
Lukas Reinhardt, BND. Ethan Porter, CIA. Zwei Männer, die sich seit Jahren kennen, die Regeln ihres Geschäfts, die Lügen, den Preis. Und die einander vertrauen. So weit, wie man in dieser Welt überhaupt vertrauen kann. Der Auftrag scheint klar. Doch er ist größer, als sie ahnen. Mit jedem Schritt verschiebt sich das Bild. Leise. Kaum greifbar. Aber unumkehrbar. Grenzen beginnen zu verschwimmen. Zwischen Freund und Feind. Zwischen Auftrag und Verrat. Zwischen dem, was richtig ist und dem, was notwendig wird. Ihre Spur führt von den Straßen Berlins über die Bergpässe Afghanistans bis in die Machtzentren von Moskau und Washington. Eine Spur, die sich verändert. Eine Spur, die jemand bewusst gelegt hat. Und irgendwann bleibt nicht mehr die Frage, was wahr ist, sondern, wem diese Wahrheit überhaupt noch gehört.

„Verstricktes Spiel“ ist der Auftakt der „Verstrickte-Welten-Trilogie“ von Oliver Keller.

Verschwörungen, Lügen und internationale Konflikte halten die Leser*innen bei diesem Thriller in Atem.

Es wird ein weltweit agierendes Netzwerk aus Korruption und verdeckten Machtspielen aufgedeckt.

Die Ermittler sind Lukas Reinhardt vom BND und Ethan Porter vom CIA. Lukas Reinhardt und Ethan Porter kennen sich seit vielen Jahren aus gemeinsamen internationalen Operationen. Obwohl sie ein tiefes Grundvertrauen teilen, zwingt der aktuelle Fall sie dazu, die Loyalität des jeweils anderen und ihrer Organisationen permanent zu hinterfragen.
Der Autor zeigt beide Charaktere explizit nicht als unfehlbare Superhelden. Ihre Beziehung zueinander ist von ehrlichen Konflikten und der gemeinsamen, schweren psychologischen Last ihrer Einsätze geprägt.

Die Gegenspieler agieren nicht als klassische Bösewichte, sondern als Strippenzieher innerhalb eines globalen Netzwerks aus Politik und korrupten Machtstrukturen.
Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Die Antagonisten nutzen legitime staatliche und wirtschaftliche Institutionen für ihre Zwecke, was es für Lukas Reihardt und Ethan Porter extrem schwer macht, die Drahtzieher direkt zu fassen oder überhaupt zu identifizieren.
Die Gegenspieler greifen gezielt die Schwachpunkte der Agenten an, insbesondere ihre Familien, um Druck auszuüben, wodurch die Jagd zu einem psychologisch dichten Nervenkrieg wird.

Oliver Keller nutzt seine Handlungsorte effektiv, um die globale Dimension der Verschwörung sichtbar zu machen.
Die Handlung der Geschichte springt dynamisch zwischen verschiedenen internationalen Metropolen und geopolitischen Brennpunkten hin und her.
Die verschiedenen Handlungsorte werden atmosphärisch dicht, bildhaft und mit großem Respekt vor den jeweiligen lokalen Kulturen beschrieben.

Der Schreibstil von Oliver Keller ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.

„Verstricktes Spiel“ ist ein Thriller mit Hochspannung, ich bin schon auf den 2. Band gespannt.