Die Löwin vom Tafelberg

Inès Keerl
Historischer Roman
445 Seiten
erschienen im Emons Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar

Historischer Roman mit vielen realen Persönlichkeiten

Klappentext:
1662: Um einer Zwangsheirat zu entgehen, begibt sich die junge Catharina Ustings von Lübeck aus auf eine abenteuerliche Reise. Als Mann verkleidet, versteckt sie sich auf einem Schiff der Vereinigten Ostindischen Kompanie und gelangt ans Kap der Guten Hoffnung. Doch in der brutalen Männerwelt der ersten Siedlungsjahre Kapstadts muss sie ihren Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung fortsetzen, an der Seite starker Frauen wie Krotoa, die als Urmutter Südafrikas und Begründerin der Sprache Afrikaans gilt, aber auch getragen von der Liebe.

„Die Löwin vom Tafelberg-Catharina Ustings kühner Weg in die Freiheit“ von Inès Keerl, ist der 1. Band der Reihe Catharina Ustings.
Nachdem ich den 2. Band „Die Frauen vom Tafelberg“ schon gelesen habe, musste ich unbedingt wissen, wie alles begann.

Catharina Ustings war mir, da ich ja den 2. Band schon gelesen habe bekannt. Catharina flieht in diesem Band vor eine Zwangsheirat. Sie begibt sich heimlich, als Mann verkleidet auf ein Schiff und kommt am Kap der Guten Hoffnung an. Doch auch hier landet Catharina in einer Männerwelt. Sie lernt Krota kennen, eine starke Frau, die als Urmutter Südafrikas gilt. Mit Krota an der Seite kämpft Catharina für ihre Freiheit und ihre Selbstbestimmung.

Catharina Ustings hat mir auf Anhieb gefallen. Sie ist eine mutige und starke Frau, die nichts anderes will als ihr Recht auf Selbstbestimmung. Ein fast unmöglicher Wunsch in dieser von Männern beherrschten Zeit. So grenzt das, was Catharina erleben muss, schon an Brutalität.
Krotoa, ist eine südafrikanische Ureinwohnerin und die Begründerin der Sprache Afrikaans. Ich finde Krotoa bereichert die Geschichte sehr. Ich bin froh, dass ich diese Frau kennenlernen durfte.

Inès Keerl beschreibt die Handlungsorte sehr anschaulich. Vor allem die ersten Siedlungsjahre Südafrikas, fand ich interessant.

Die Charaktere, die zum großen Teil historisch belegt sind, werden authentisch durch die Geschichte geführt.
Die fiktiven Personen sind gekonnt in die Geschichte integriert.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.
Ich konnte das Buch nach wenigen Seiten kaum noch aus der Hand legen.

Inès Keerl webt in dieser Geschichte Realität und Fiktion so fein zusammen, dass ein großes Ganzes entsteht, was nicht mehr zu trennen ist.

„Die Löwin vom Tafelberg-Catharina Ustings kühner Weg in die Freiheit“
ist die Art von historischem Roman, die ich besonders liebe. Ich habe die Geschichte mit großer Freude gelesen und werde sie bestimmt lange im Gedächtnis behalten.

Die Frauen vom Tafelberg

Inès Keerl
Historischer Roman
487 Seiten
erschienen im Emons Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar

Historischer Roman mit vielen realen Persönlichkeiten

Klappentext:
Liebe und Verrat am Kap der Guten Hoffnung Kapstadt, 1672. Sieben Jahre nach den dramatischen Ereignissen am Tafelberg steht Catharina Ustings erneut vor einer existenziellen Bedrohung: Sie wird des Mordes bezichtigt und soll nach Mauritius verbannt werden. Zusätzlich drohen ihre heimliche Affäre mit einem neuen Kommandanten und ein gefährliches Geheimnis sie zu vernichten. Gemeinsam mit der ehemaligen Sklavin Amisha und Krotoa, der »Urmutter Südafrikas«, riskiert Catharina alles, um ihre Farm, ihre Freiheit und ihr Glück zu retten.

„Die Frauen vom Tafelberg“ ist der 2. Band der Reihe Catharina Ustings von Inès Keerl.

Den 1. Band „Die Löwin vom Tafelberg“ habe ich leider nicht gelesen, möchte es aber gerne noch nachholen. Aber auch ohne den 1. Band zu kennen, bin ich gut in das Buch hineingekommen.

Catharina Ustings hat sich mit Hans, ihrem Ehemann, ein Leben am Kap der Guten Hoffnung aufgebaut. Catharina muss vor Jahren schwere Schicksalsschläge hinnehmen, das wurde im 1. Band behandelt, wo sie von Lübeck nach Südafrika geflohen ist.
Jetzt wird sie des Mordes bezichtigt und soll nach Mauritius verbannt werden. Doch Catharina kämpft für ihr Recht, für ihre Freiheit und für ihren Besitz in Südafrika.

Dem Roman ist ein Personenregister angefügt, was ich sehr hilfreich fand. So konnte ich immer wieder einmal nachschlagen, um den Überblick über die vielen Protagonisten zu behalten. In dem Personenregister sind belegte historische Personen gekennzeichnet und es ist erstaunlich, wie vielen realen Persönlichkeiten man in der Geschichte begegnet.

Catharina Ustings hat mir auf Anhieb gefallen. Sie ist eine mutige und starke Frau, der das Schicksal schon übel mitgespielt hat.

Krotoa, in dieser Geschichte auch oft Eva genannt, ist eine südafrikanische Ureinwohnerin, die oft als Übersetzerin dient. Ihre Figur ist eine Bereicherung für die Geschichte.

Inès Keerl beschreibt die Handlungsorte sehr anschaulich. Die Charaktere, die zum großen Teil historisch belegt sind, werden authentisch die Geschichte geführt.
Die fiktiven Personen sind gekonnt in die Geschichte integriert.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.
Ich konnte das Buch nach wenigen Seiten kaum noch aus der Hand legen.

Inès Keerl webt in dieser Geschichte Realität und Fiktion so fein zusammen, dass ein großes Ganzes entsteht, was nicht mehr zu trennen ist.

„Die Frauen vom Tafelberg“ ist die Art von historischem Roman, die ich besonders liebe. Ich habe die Geschichte mit großer Freude gelesen und werde sie bestimmt lange im Gedächtnis behalten.