Eine zu viel
Samantha Hayes
Thriller
411 Seiten
erschienen im dtv Verlag
Übersetzt aus dem Englischen von Anne Rudelt
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar
Spannender Psychothriller
Klappentext:
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch Connie hütet ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?
„Eine zu viel“ ist ein Thriller mit Hochspannung von Samantha Hayes.
Ray ist gestorben. Connie lädt ihre Töchter mit Familie in eine schottische Lodge ein. Hier möchte die Familie zusammen trauern, den Tod des Vaters und Ehemanns verarbeiten. Connie will aber auch ein Geheimnis lüften, das mit der Testamentseröffnung eine Wahrheit ans Licht bringen wird.
Samantha Hayes lässt die Spannung gleich im Prolog aufblitzen.
Die Familie Hunter ist eine Familie voller Geheimnisse, Eifersucht und Verletzungen. Am Ende ist einer von ihnen tot.
Das Drama spielt sich in den schottischen Highlands, in einem abgelegenen Ferienhaus ab. Die Leser*innen folgen den einzelnen Familienmitgliedern. Es hat den Anschein eines normalen Familienurlaubs, doch wenn man den Prolog gelesen hat, wartet man auf jeder Seite darauf, dass das Unausweichliche passiert.
Die Autorin spielt mit der Psyche ihrer Leser*innen. Die unterschwellige Spannung ist allgegenwärtig.
Dazu wird die Geschichte noch aus wechselnden Perspektiven erzählt, was der Spannung zuträglich ist.
Die Charaktere sind recht unterschiedlich und sehr lebendig.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um die einzelnen Familienmitglieder auseinanderhalten zu können. Nach einiger Zeit ist mir das aber gut gelungen.
Samantha Hayes hat einen flüssigen, gut verständlichen und vor allem fesselnden Schreibstil. Die eingebauten Wendungen sorgen dafür, dass es bis zum Ende spannend bleibt.
„Eine zu viel“ ist ein spannender Thriller, der mit der Psyche seiner Leser*innen spielt.










Neueste Kommentare