Fadenscheinig

Vera Nentwich
Kriminalroman
289 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Vera Nentwich für das Rezensionsexemplar

Gelungener Auftakt einer neuen humorvollen Krimireihe

Klappentext:
Lutz Weber, 71, pensionierter Krawattendesigner, hat ein Auge für Details, das die Polizei nicht hat. Als sein Café-Bekannter Arthur Schmid tot aufgefunden wird und alle von natürlichem Tod sprechen, weiß Lutz: Die Druckstellen auf dem Bezugsstoff des Sessels erzählen eine andere Geschichte.

Sein unfreiwilliger Partner: Kasper Wozniak, 20, der den Fall am liebsten live ins Internet streamen würde.

Gemeinsam und oft genug gegeneinander– tauchen die beiden in die Vergangenheit eines Mannes ein, der mehr wusste, als er sagen durfte. Ein alter Arbeitsunfall, verschwundene Beweise, ein Spitzname in einer Tabelle. Und irgendwo in der Südstadt jemand, der sehr genau beobachtet, wie weit Lutz und Kasper gekommen sind.

„Fadenscheinig“ ist der 1. Band der neuen Krimireihe Weber & Wozniak von Vera Nentwich.
Die Autorin hat mich schon mit ihrer Frau Appeldorn-Reihe und der Biene Hagen-Reihe begeistert. Dementsprechend war ich schon auf die neue Krimireihe gespannt.

Im Mittelpunkt stehen Lutz Weber und Kasper Wozniak die sich hier zu einem guten Team zusammenraufen.

Lutz Weber ist 71 Jahre. Seit dem Tod seiner Frau weiß er nichts mehr so recht mit sich anzufangen. Sein Essen besteht aus Tiefkühlkost oder er geht im Josefshaus essen.
Ein festes Ritual bei Lutz ist „Das Café“. Hier kehrt er jeden Tag ein, trinkt seinen Kaffee und liest Zeitung.

Kasper Wozniak ist 20 Jahre und weiß nach der Schule nichts mit sich anzufangen. Eigentlich möchte er Influencer werden und damit Geld verdienen. Seine Mutter drängt ihn allerdings, eine Ausbildung zu machen.

Lutz und Kasper treffen beim Auffinden des toten Arthur Schmid aufeinander.
Die zwei Männer sind völlig unterschiedlich. Lutz hat kein Verständnis dafür, dass Kasper überall mit dem Smartphone Aufnahmen macht. Kasper macht sich oft lustig über das wenige technische Verständnis von Lutz.
Auch wenn Lutz und Kasper es erst nicht merken, tun sich die beiden gegenseitig gut.

Zusammen gehen Lutz und Kasper dem Tod von Arthur Schmid auf den Grund. Für die Polizei ist es ein natürlicher Tod. Aber Lutz ist sich sicher, Spuren für einen Mord entdeckt zu haben.

Vera Nentwich hat wieder großartige Charaktere ins Rennen geschickt. Lutz und Kasper gefallen mir beide gut. Auch die Mutter von Kasper ist eine sympathische Frau. Ich muss immer schmunzeln, wenn sie die deutschen Worte etwas verdreht.

Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind, wie von Vera Nentwich gewohnt, oft mit Humor gewürzt.

Vera Nentwich hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Den Handlungsort Krefeld beschreibt die Autorin sehr anschaulich.

„Fadenscheinig“ ist ein spannender und zugleich humorvoller Krimi. Ich freue mich schon jetzt auf den 2. Band „Aufgetrennt“, der am 30.10. erscheinen soll.

Jenseits des Scheins

Anna Johannsen
Kriminalroman
286 Seiten
erschienen im Edition M Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Spannender Plot, tolle Protagonisten

Klappentext:
Jakob Berger, der Ehemann der aufstrebenden Bundestagsabgeordneten Beate Meyerdirks, wird während eines Campingkurztrips in Goslar als vermisst gemeldet. Wegen der möglichen Brisanz des Falls werden die LKA-Ermittler Hanna Will und Jan de Bruyn zur Unterstützung des lokalen SoKo-Teams hinzugezogen.
Die Menschen in Bergers Umfeld beschreiben ihn einerseits als Feingeist und Kunstliebhaber, andererseits aber auch als Mann, der es mit der ehelichen Treue nicht immer so genau nimmt.
Während Hanna und Jan verschiedensten Spuren nachgehen, tritt eine Journalistin mit brisanten Informationen zur Abgeordneten Meyerdirks an das Ermittlerteam heran, allerdings nicht ohne Eigennutz: Sie verlangt im Gegenzug Details zum Vermisstenfall. Wurde Berger eine seiner Liebschaften zum Verhängnis oder steckt möglicherweise sogar seine Ehefrau hinter seinem mysteriösen Verschwinden?

„Jenseits des Scheins“ ist der 5. Fall der Krimireihe „Ein Fall für Hanna Will & Jan de Bruyn“ von Anna Johannsen. Je mehr Bände ich von dieser Reihe lese, desto spannender finde ich sie.
Die Autorin ist mir schon seit vielen Jahren gut bekannt. Ich liebe ihre Krimireihen „Die Inselkommissarin“, „Enna Andersen“ und „Ein Fall für Hanna Will & Jan de Bruyn“.

Vom LKA wurde ein kleines Special-Team zusammengestellt zur Unterstützung bei besonders kniffeligen Fällen.
Das Team besteht aus der Hauptkommissarin Hanna Will.
Sie setzt auf die unkonventionelle Art bei ihren Ermittlungen. Für sie heißt es, ans Ziel kommen, den Täter finden, egal auf welchem Weg.
Vor ihrer Polizeikarriere war sie bei der Bundeswehr und da im Auslandseinsatz.

Der Zweite im Bunde ist Jan de Bruyn.
Er ist Kriminalpsychologe und sehr engagiert in seinem Beruf.
Er kann sich gut in die Täter hineinversetzen. Bei diesem Fall fällt es ihm schwer, ein Täterprofil zu erstellen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich Hanna und Jan aneinander gewöhnt, sind mittlerweile sogar eine Beziehung eingegangen.

In diesem Band werden die beiden Ermittler nach Goslar geschickt. Hier wird der Ehemann einer Bundestagsabgeordneten vermisst. Wegen der bekannten Ehefrau ist hier Fingerspitzengefühl gefragt.
Es gibt verschiedene Ermittlungsansätze, die, wie es scheint, alle ins Leere führen. Doch die Ermittler geben so schnell nicht auf und bohren immer tiefer.
Bis es dann auch verschiedene Szenarien gibt. Bei einer davon spielt auch die Ehefrau eine Rolle.

Anna Johannsen schafft es auch mit ihrem 5. Band der Krimireihe, mich beim Lesen in Atem zu halten.
Eins haben alle drei Krimireihen der Autorin gemeinsam, sie führen die Leser*innen immer zu verschiedenen schönen Orten.

Die Charaktere sind wieder sehr gut gezeichnet. Es macht Freude, sie bei den Ermittlungen zu begleiten.
Auch was das Privatleben der Charaktere betrifft, hat man schon einiges erfahren. Jetzt sind Hanna und Jan ein Paar und Hanna anscheinend auch schwanger. Jetzt weiß Hanna nicht recht, wie sie damit umgehen soll.

Das Setting ist Goslar, eine Stadt in Niedersachsen. Anna Johannsen bringt den Leser*innen auf schöne Art immer andere Orte näher.

Der Schreibstil der Autorin ist gut verständlich und fesselnd.
Mir gefällt immer wieder, dass sie schnell zur Sache kommt, nicht lange unnütze Worte um die Dinge macht.
Auch das Verhältnis zwischen den Ermittlungen und dem Privatleben der Ermittler ist immer gut ausgewogen.

„Jenseits des Scheins“ ist ein unterhaltsamer und spannender Krimi.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Hanna Will und Jan de Bruyn.

Teufelsring

Frida Skybäck
Kriminalroman
394 Seiten
erschienen im dtv Verlag
Übersetzt aus dem Schwedischen von Julia Gschwilm
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannende Krimireihe aus Schweden

Zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit einem tragischen Fund. In einem Naturreservat entdeckt eine Familie beim Camping die grausam zugerichtete Leiche des 21-jährigen Mattias Lindqvist. Für das Ermittler-Duo Fredrika Storm und Henry Calment rührt dieser brutale Mord sofort an eine alte, nie verheilte Wunde des kleinen Dorfs Vallkärra. Vor genau fünfzehn Jahren wurde nämlich Mattias‘ Mutter Lena auf exakt dieselbe Weise erschlagen, der Täter wurde nie gefasst und ihr damaliger Partner verschwand spurlos. Die Ermittlungen zwingen das Team zu einer Reise in die Vergangenheit und führen sie tief in ein dichtes Netz aus dörflichem Schweigen, alten Feindschaften und gut gehüteten Familiengeheimnissen.

„Teufelsring“ ist der 4. Band der Krimireihe Fredrika Storm von Frida Skybäck.

Die Autorin hat interessante und facettenreiche Charaktere erdacht.
Das Ermittlerduo besteht aus Fredrika Storm und Henry Calmen.
Fredrika ist noch jung und hochmotiviert, als sie von Kopenhagen zurück in ihre Heimat kommt und die Stelle bei der Mordkommission in Lund antritt. Sie ist in der Gegend aufgewachsen und kennt Land und Leute. Sie ist oft impulsiv und handelt emotional.
Henry Calmen ist der ideale Gegenpol zu Fredrika.
Er kommt aus der schwedischen Großstadt, bringt einen frischen, unvoreingenommenen Blick von außen mit und ist von feinerer, fast schon eleganter Erscheinung.
Schon im ersten Band sind die beiden Ermittler zu einem guten Team zusammengewachsen.

Frida Skybäcks Schreibstil ist flüssig, bildhaft und gut verständlich.
Die Autorin versteht es, das Tempo geschickt zu variieren. So gibt es ruhigere Szenen und dann zieht das Tempo wieder an und die Spannung steigt.
Der Wechsel der Perspektiven und die geschickt eingeflochtenen Wendungen sorgen zusätzlich für Spannung.

„Teufelsring“ ist ein spannender Kriminalroman. Es ist der 4. Band der Reihe, man braucht aber nicht unbedingt Vorkenntnisse, um das Buch zu lesen.

Fredrika Storm-Reihe:
1. Schwarzvogel
2. Eisenblume
3. Schattenmädchen
4. Teufelsring

Signora Commissaria und die Insel der Träume

Alexander Oetker
Kriminalroman
272 Seiten
erschienen im Atlantik Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Hoffmann und Campe für das Rezensionsexemplar

Bravo, Bravisimo

Klappentext:
Mord in der Modewelt: Als die Polizei bei einer Verkehrskontrolle in Santa Croce eine Leiche im Kofferraum entdeckt, führt die Spur direkt in das glamouröse Imperium eines Florentiner Stardesigners. Das originellste Ermittlerteam der Toskana um Giulia Ferrari, den blinden Polizisten Enzo und Luigi, den Barista mit Kripo-Vergangenheit, stürzt sich in einen brisanten Fall voller Intrigen, Affären und Erpressung, während die Commissaria zugleich um ihre totgeglaubte Schwester kämpft, die nach zwanzig Jahren plötzlich wieder in ihr Leben tritt. Ein wendungsreicher, sinnlicher Krimi voll italienischer Sonne zwischen High Fashion, dem langen Arm der Mafia und köstlicher toskanischer Küche.

„Signora Commissaria und die Insel der Träume“ ist eigentlich der 4. Band der Reihe Giulia Ferrari ermittelt. Der 1. Band „Signora Commissaria und die dunklen Geister“ ist unter dem Pseudonym Pietro Bellini bei Droemer Knaur erschienen.

Von Alexander Oetker lese ich die Südfrankreich-Krimis sehr gerne. Mit dieser Reihe macht der Autor einen Abstecher in die Toskana. Auch hier kommen Spannung und das gute Essen nicht zu kurz.

Seine Charaktere sind wieder recht unterschiedlich und gefallen mir sehr gut.
Besonders die Gruppe der Ermittler.

Commissaria Giulia Ferrari hat ihr Elternhaus, das seit 20 Jahren leer stand, wieder bezogen. Sie hat das Haus hergerichtet und den Garten bepflanzt. Sie lebt nach langer Zeit wieder in dem Haus, in dem so viele Erinnerungen hängen, vor allem an ihre liebe Schwester.

Luigi Batista war einst der beste Commissario von Florenz. Heute betreibt er eine Cafébar und hilft nur noch im Notfall bei der Polizei aus. An seiner Seite ist immer sein Hund Tulipan.

Enzo Aleardi ist bei der Polizei meist für die Recherche verantwortlich. Er ist blind und es ist erstaunlich, wie sicher er sich an seinem Arbeitsplatz bewegt. Die Commissaria und Enzo sind mittlerweile liiert.

Der Fall ist recht kompliziert. Im Kofferraum von Signora Cavali wird bei einer Verkehrskontrolle eine Leiche gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um David Giotti, den Sohn des reichen und bekannten Florentiner Stardesigners. Natürlich ist Singiora Cavali die Verdächtige Nummer 1, doch sie bestreitet, von der Leiche im Kofferraum gewusst zu haben.
Enzo Aleardi bittet Luigi Batista um Hilfe, da Commissaria Giulia Ferrari im Moment nicht im Dienst ist.

Die Commissaria weilt zur gleichen Zeit auf Sardinien, in der Hoffnung, ihre Schwester nach all den Jahren wiederzufinden.

Alexander Oetker baut gleich zu Beginn Spannung auf. Es macht Freude, dem Ermittlerteam bei seinen Ermittlungen über die Schulter zu schauen.
Dabei lockert der Autor seine Geschichte immer wieder durch Zwischenmenschliches auf, bei dem man die Charaktere besser kennenlernt.
Ich finde das Ermittlerteam einfach genial. Alle drei gefallen mir sehr gut. Manchmal musste ich schmunzeln, wenn Giulia und Luigi sich unterhalten.

Ein Highlight ist auch, wie Alexander Oetker Florenz beschreibt. Erst vor ein paar Jahren habe ich die Stadt besucht und hatte schnell wieder Bilder im Kopf.

Alexander Oetker lässt in der Geschichte den Tag immer mit der Heimkehr von Luigi enden. Seine Frau Carla erwartet ihn schon und es gibt ein leckeres Essen. Das Rezept ist immer zum Nachkochen abgedruckt.

„Signora Commissaria und die Insel der Träume“ ist ein genialer Toskana Krimi.
Ich würde mich freuen, wenn Alexander Oetker die Reihe mit dem großartigen Ermittlerteam noch lange weiterführt.

So kalt die Nacht

Marika Neitz
Kriminalroman
400 Seiten
erschienen bei SAGA Egmont
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar

spannend von Anfang bis Ende

Klappentext:
Eine grausame Mordserie erschüttert Köln. Scheinbar wahllos entführt ein Unbekannter ältere Menschen, fesselt sie und lässt sie dann unbarmherzig verhungern.
Kommissarin Anna Melcher wird auf den Fall angesetzt. Seit ihrer Scheidung leidet die Ermittlerin unter Panikattacken, die sie vor den Kollegen zu verheimlichen versucht. Und gerade jetzt kann Anna sich kein Zeichen der Schwäche erlauben, denn der gnadenlose Täter hat ein weiteres Opfer in seiner Gewalt. Ohne forensische Spuren bleibt Anna allerdings nichts übrig, als in der Vergangenheit der Opfer nach Verbindungen zu suchen. Und tatsächlich: Ein Hinweis führt sie zurück in die achtziger Jahre zu einem grausamen Fall von Kindesmisshandlung. Gemeinsam mit ihrem neuen Partner, dem pedantischen Frieder Tann, muss Anna jetzt schnell handeln. Doch das ist leichter gesagt als getan: Denn Frieder hält wenig von Annas unkonventionellen Ermittlungsmethoden und der Täter steht kurz davor, sein entsetzliches Werk zu vollenden.

„So kalt die Nacht“ ist der 1. Band der Reihe „Die Fahndung“ von Marika Neitz.

In Köln passieren grausame Morde. Menschen werden entführt und wie es scheint, lässt man sie einfach verdursten.
Kommissarin Anna Melcher übernimmt den Fall. Verstärkung bekommt sie von
Frieder Tann, ein Kollege, der eher als Schreibtischtäter überzeugt und nicht gerne in der Öffentlichkeit ermittelt.
Lange gibt es keine Zusammenhänge zwischen den Opfern. Doch dann weist alles auf einen Fall von Kindermisshandlung in den 1980er Jahren hin.

Marika Neitz hat interessante Charaktere zum Leben erweckt.
Die beiden Ermittler gefallen mir gut. Sie schwimmen nicht im üblichen Mainstream, sondern stechen heraus.
Kommissarin Anna Melcher ist zwar eine starke Frau, die sich im Dienst immer wieder beweisen muss. Dazu kommen noch Probleme mit ihrem pubertierenden Sohn. Doch gegen ihre Panikattacken kommt sie nicht an. Anna versucht, die Attacken zu verheimlichen, doch ihrem neuen Kollegen Frieder Tann kann sie nichts vormachen.

Frieder Tann ist sehr pedantisch. Er hat für fast alles Rituale. Mit Menschen tut er sich richtig schwer. Er zeigt eindeutige Züge des Asperger-Syndroms. Wenn man ihn näher kennenlernt, ist es aber ein sehr ehrlicher Mensch, der mir schnell sympathisch war.

Der Fall wird spannend erzählt. Lange gab es keine Zusammenhänge zwischen den Opfern. Doch als sich herausstellt, wie die einzelnen Opfer zusammenpassen, geht es Schlag auf Schlag.
Das Ende war dann trotz allem überraschend, aber stimmig.

Marika Neitz hat einen flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil. Ich wurde schnell, wie durch einen Sog, in die Geschichte hineingezogen.

„So kalt die Nacht“ ist ein spannender Kriminalroman. Ich freue mich schon jetzt auf den 2. Band „So dunkel das Herz“, der im Januar 2027 erscheinen soll.

Ein unglücklicher Tod

Peter Grainger
Kriminalroman
283 Seiten
Übersetzt aus dem Englischen von Eva Regul
erschienen im Diogenes Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar

Gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe

Klappentext:
Nach einem internen Ermittlungsverfahren hätte man DC Smith bei der Polizei von Norfolk gern in Rente geschickt. Zu alt, zu eigensinnig, zu charakterstark befand man, doch Smith lebt für seinen Beruf und schert sich wenig darum, was seine Vorgesetzten gern hätten. Er bekommt einen Routinefall zugeteilt. der Unfalltod eines Siebzehnjährigen, doch was sich da vor Smith eröffnet, ist nichts weniger als die Frage nach Recht oder Gerechtigkeit.

„Ein unglücklicher Tod“ ist der 1. Band der Reihe „Ein Fall für DC Smith“ von Peter Grainger.

DC Smith arbeitet bei der Polizei in Norfolk. Nach einer unfreiwilligen Auszeit ist er wieder am Start. Seinen Vorgesetzten wäre es lieber, Smith würde sich für den angebotenen Ruhestand entscheiden. Davon will Smith aber nichts hören. So wird Smith ein Routinefall, ein Unfalltod zugeteilt.
Smith bekommt zur Unterstützung den jungen DC Chris Waters zugeteilt, den er allerdings erst mit der Polizeiarbeit vertraut machen muss. Noch ahnen sie nicht, welche Ausmaße der Fall annehmen wird.

Peter Grainger hat seine Charaktere gut gezeichnet und zum Leben erweckt.
DC Smith ist ein erfahrener Polizist und er arbeitet nicht immer nach Vorschrift. Seine unkonventionelle Art hat ihm schon manchen Ärger eingebracht.
DC Chris Waters ist ganz neu in diesem Job. Er hat ein schnelles Auffassungsvermögen und man kann schon ahnen, dass er einmal ein guter Polizist wird. Mit DC Smith zusammenzuarbeiten, war sein Wunsch. Von seinem Vater, der auch Polizist war, hat er schon viel von Smith gehört.

Peter Grainger erzählt den Fall mit all seinen Ausläufern spannend. Zu Beginn sieht alles nach einem Unfall aus, aber Smith ahnt, dass mehr dahintersteckt. Doch Smith fängt an, Dinge zu hinterfragen. Eine unerklärliche Kopfwunde und genauso wenig erklärbare Abdrücke auf der Brust genügen Smith, um an ein Verbrechen zu denken. Er fängt an. die letzten Stunden des Opfers zu rekonstruieren.

Peter Grainger beschreibt außer den Ermittlungen auch die Sparmaßnahmen bei der Polizei. Immer weniger Mitarbeiter stehen zur Verfügung. Trotz allem muss die Arbeit weitergehen und die Ermittlungen müssen zu schnellen Erfolgen führen.

Der Schreibstil von Peter Grainger ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.
„Ein unglücklicher Tod“ ist ein gelungener Auftakt der Krimireihe. Da es im Original schon 17 Bände gibt, denke ich, dass es bald neue Fälle mit DC Smith geben wird.

Die Lockvögel

Anna Nicholas
Kriminalroman
395 Seiten
Übersetzt aus dem britischen Englisch von Eva Regul und Alexandra Berlina
erschienen im Diogenes Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannende Ermittlungen auf Mallorca

Klappentext:
Isabel Flores wundert sich. Wer bitte stiehlt in Sant Martí den Nachbarn die Haustiere? Als sie gerade die Neugier packt, ruft Tolo Cabot an, ihr Freund und ehemaliger Kollege bei der Polizei. Er bittet sie erneut um Hilfe in einem Entführungsfall, doch keine Hunde und Papageien, sondern die junge Floristin Paloma Crespí ist spurlos verschwunden. Wieder einmal ist Isabels ganzes Können gefragt und die Unterstützung des halben Dorfes.

„Die Lockvögel“ ist der 2. Band der Mallorca-Krimireihe von Anna Nicholas.

Anna Nicholas entführt ihre Leser*innen nach Mallorca.
Der Herbst hält Einzug und langsam kehrt Ruhe auf der beliebten Urlaubsinsel ein.
Isabel Flores möchte die ruhige Zeit nutzen und sich um ihre Ferienwohnungen kümmern.
Da erfährt Isabel, dass Haustiere plötzlich verschwinden. Wer bitte schön stiehlt Haustiere?
Tolo Cabot, ehemaliger Polizeikollege und Freund von Isabel, braucht ihre Hilfe. Er steckt in einem Entführungsfall. Die junge Floristin Paloma Crespí ist verschwunden.
Und schon steckt Isabel wieder mitten in einem Fall.

Wer schon einmal die Insel besucht hat, wird viele bekannte Orte wiederentdecken. Die Autorin beschreibt die Insel sehr detailliert. Ich habe die schöne Landschaft und die Orangenplantagen förmlich vor mir gesehen.
Auch die Protagonisten werden gut in Szene gesetzt.
Isabel hat mir schon im ersten Band gut gefallen. Sie ist selbstbewusst und hat eine schnelle Auffassungsgabe. Sie arbeitet sie als externe Polizistin und wird immer zu schwierigen Fällen hinzugezogen. Ansonsten vermietet Isabel Ferienwohnungen.

Der Fall der entführten Floristin beschäftigen Isabel und Tolo Cabot, aber auch die verschwundenen Haustiere lassen Isabel nicht zur Ruhe kommen. Im Fall der verschwundenen Haustiere gibt es Spuren, die in ein Versuchslabor führen. Der Fall scheint auch unabhängig von der Entführung der Floristin zu sein. Hier gibt es gleich mehrere Verdächtige. Nur wer schließlich dafür verantwortlich ist, bleibt lange offen.

Anna Nicholas erzählt den Fall spannend. Immer wieder gibt es Wendungen, die einen Verdacht plötzlich unbrauchbar machen.
Die Landschaft, Menschen und das gute Essen Mallorcas werden ausführlich beschrieben.
Ein bisschen Fernweh bekommt man beim Lesen schon.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.

„Die Lockvögel“ ist ein spannender Kriminalroman mit schönem Setting. Ich freue mich schon auf den 3. Band.

Die geheime Grotte von Garda

Bernhard Aichner
Kriminalroman
320 Seiten
erschienen bei HaymonKrimi
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an Haymon Krimi für das Rezensionsexemplar

Krimi mit Urlaubsfeeling

Klappentext:
Nach der erfolgreichen Aufklärung eines Mordfalles in Sirmione möchte Edwina Teufel, Chefinspektorin aus Wien, nun endlich die Seele am Gardasee baumeln lassen, sogar in das Wutbuch, das ihr die Psychologin ob ihrer Zornausbrüche aufgedrängt hatte, schreibt sie nun regelmäßig(er). Sirmione kennt sie bereits. Ein Bootsausflug nach Garda könnte der Entspannung zuträglich sein. Ein wohlverdientes Eis und ein Einkaufsbummel, anschließend eine Verabredung mit Freunden, die das naheliegende Weingut Cà della Ginevra besuchen. Klingt herrlich, oder?
Bevor Edwina jedoch in diesen Genuss kommt, läuft ihr ein Hund über den Weg und gleich darauf wird sie Zeugin einer seltsamen Szene: Ein Junge, so etwa acht Jahre alt, wird von einer großen Gestalt bedroht, die Edwina im Dunkeln eines Durchgangs nicht genau erkennen kann. Aber sie kann helfen. Der Junge weigert sich allerdings, mit ihr zu sprechen, nur seinen Namen verrät er ihr: Peppe Rocco.
„Die geheime Grotte von Garda“ ist der 1. Band der Edwina Teufel Reihe von Isabella Archan.

Im Mittelpunkt steht Edwina Teufel. Sie ist Chefinspektorin aus Wien und nimmt sich eine Auszeit, die ihr von einer Psychologin wegen ihrer Wutausbrüche auferlegt wurde. Doch in Ruhe die Seele baumeln zu lassen, ist Edwina nicht vergönnt. Erst hat sie einen Mordfall in Sirmione mit aufgeklärt (1. Band „Die Schlange von Sirmione“). Jetzt bei einem Ausflug nach Garda, läuft ihr Peppe Rocco, ein 8-jähriger Junge, über den Weg. Der Junge wurde von einer großen Gestalt bedroht und braucht zweifelsohne Hilfe. Nach der Frage nach seiner Mutter tischt er Edwina Lügen auf. Edwina wendet sich an Commissario Adriano Alceste, der im Moment den Mordanschlag auf Noemi Loma untersucht. Natürlich kann Edwina nicht widerstehen, ihre Nase auch in diesen Fall zu stecken.

Isabella Archan hat großartige Charaktere ins Leben gerufen. Edwina war mir schnell sympathisch. Sie ist wissbegierig und kann gut Schlüsse ziehen. Sie ist sich auch der Wichtigkeit ihrer Auszeit bewusst und führt mehr schlecht als recht auch ihr Wutbuch, das sie von der Psychologin bekommen hat. Aber Edwina ist nun einmal Chefinspektorin, und wenn sie einen Fall wittert, ist sie nun mal dabei.

Commissario Adriano Alceste ist auch gut getroffen. Ich denke, ihm ist Edwinas Anwesenheit gar nicht so unrecht.

Peppe Rocco ist ein cleverer Junge und ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen. Seine Mutter hat ihn weggeschickt, weil er sonst mit in Gefahr geraten könnte. Von Edwina lässt er sich gerne Eis und Pasta spendieren.

Isabella Archan erzählt die Geschichte in einem ruhigen Tempo. Die Handlungsorte am Gardasee werden anschaulich beschrieben und es kommt ein richtiges Urlaubsfeeling auf.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich.
Die Dialoge sind manchmal zum Niederknien. Ich mag den Humor, den Isabella Archan immer wieder einstreut.

„Die geheime Grotte von Garda“ ist ein richtiger Urlaubskrimi, den ich gerne gelesen habe.

Sturm über Christiansø

Kriminalroman
398 Seiten
erschienen im Goldmann Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar

Spannender Krimi mit schönem Setting

Klappentext:
Mitten in der Ostsee, unweit der dänischen Sonneninsel Bornholm, liegen die kleinen Erbseninseln. Ein paar Dutzend Einwohner, viel Natur und malerische Fischerkaten: das perfekte Idyll. Bis die junge Umweltaktivistin Anna unter mysteriösen Umständen verschwindet. Besteht ein Zusammenhang mit ihrem erbitterten Kampf gegen einen großen Windpark vor der Küste? Lennart Ipsen, Leiter der Bornholmer Kripo, nimmt das Postschiff, um im winzigen Christiansø erste Ermittlungen anzustellen. Doch ein heftiger Sturm zieht auf, Lennart sitzt fest. Und muss, während der Wind die Inseln umtost, feststellen, dass auch dieser scheinbar so verwunschene Ort nicht von den Herausforderungen der modernen Zeit verschont geblieben ist und Neid, Hass und Habgier ihren festen Platz haben

„Sturm über Christiansø“ ist der 4. Band der Bornholm-Reihe „Lennart Ipsen“ von Michael Kobr.

Michael Kobr entführt seine Leser*innen wieder auf die dänische Sonneninsel Bornholm.
Was nur für einen Übergang gedacht war, um etwas Ruhe zu finden, wird jetzt doch ein längerer Aufenthalt auf der Sonneninsel.
Zurzeit zeigt sich Bornholm nicht von seiner sonnigen Seite. Es hängen dunkle Wolken über der Insel und es regnet und stürmt.

Die junge Umweltaktivistin Anna ist verschwunden. Sie führt eine Gruppe von Umweltaktivisten an, die sich gegen den dort vor der Küste ansässigen Windpark auflehnen.
Lennart Ipsen und sein Team suchen nach der Vermissten. Dazu müssen sie auch auf die nahegelegenen Erbseninseln Christiansø und Frederiksø. Das sind kleine Schäreninseln, die zusammen nicht einmal 100 Bewohner haben.

Michael Kobr hat für seine Krimireihe starke Protagonisten ins Leben gerufen.
Im Mittelpunkt steht Lennart Ipsen, ein Kriminalkommissar, der schon viel erlebt und gesehen hat.
Lennart Ipsen hat 20 Jahre Polizeidienst hinter sich, erst bei der Kripo in Kopenhagen und dann auf internationaler Ebene in Brüssel und Lyon.
Nachdem er durch ein Burnout und seine Scheidung in ein tiefes Loch gefallen ist und einige Zeit pausieren musste, wollte es Lennart Ipsen auf der beschaulichen Insel Bornholm langsam angehen lassen. Doch seit Lennart Ipsen auf der Insel ist, ist sie gar nicht mehr so beschaulich.

Auch seine beiden Mitarbeiterinnen Britta Blomdal und Tao Nguyen gefallen mir sehr gut.
Die drei sind zusammen ein gutes Team und mir schon seit dem 1. Band ans Herz gewachsen.

Die Ermittlungen werden spannend beschrieben. Lennart und sein Team, versuchen Anna zu finden. Dabei stoßen sie in Annas Boot auf Medikamente, die nicht einfach so zu bekommen sind.

Michael Kobr beschreibt die Insel Bornholm auf eine so schöne Art und Weise.
In diesem Band lernt man Bornholm auch von seiner Schlechtwetterseite kennen. Wenn es richtig stürmt, können die Schiffe, und auch die Fähren nicht fahren. So kommt es, dass Ipsen auf Christiansø festsitzt.

Auch die kleinen Erbseninseln Christiansø und Frederiksø werden schön beschrieben.
Hier muss es bei schönem Wetter recht hyggelig sein.

Als Leser*in erfährt man auch einiges über die Windkraftanlage vor der Küste und über die Gegner.

Der fesselnde und flüssige Schreibstil von Michael Kobr, der hin und wieder mit etwas Humor aufgelockert wird, sorgt dafür, dass ich das Buch wieder einmal nicht aus der Hand legen konnte.

„Sturm über Christiansø“ ist ein facettenreicher Kriminalroman mit tollen Charakteren, einem spannenden Plot und einem so schönen Handlungsort.

Ich freue mich auf viele weitere Fälle mit dem tollen Ermittlerteam.

Léon und die Frau im blauen Kleid

Alexander Oetker
Kriminalroman
301 Seiten
erschienen im Atlantik Verlag (Hoffman und Campe)
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Hoffmann und Campe für das Rezensionsexemplar

Gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe

Klappentext:
Nizza, im Sommer, ausgerechnet hier, wo die Reichen und Schönen unter Palmen flanieren, prunkvolle Yachten ausfahren und den Apéro an der Promenade genießen, spült das Meer die Leiche einer jungen Frau in einem blauen Kleid an den Strand. Nachts gab es keinen Schiffsverkehr, was hat sich also auf dem Wasser zugetragen? Die Ermittlungen führen Commissaire Léon de Cavallier und seine zupackende Kollegin Nadia Bentaleb ins Innere der High Society, wo Geld und Macht eine unheilige Verbindung eingehen mit Sex, Drogen und Korruption. Bestsellerautor Alexander Oetker schickt ein neues Ermittlerduo, das gegensätzlicher nicht sein könnte, vor der mondänen, sonnengefluteten Kulisse der Côte d’Azur auf die Spur eines eiskalten Verbrechens.

„Léon und die Frau im blauen Kleid“ ist der erste Band der Reihe „de Cavallier und Bentaleb ermitteln“ von Alexander Oetker.
Von Alexander Oetker habe ich schon viele Krimis gelesen und weiß immer, hier steckt gute und spannende Unterhaltung drin.

Mit dieser Reihe schickt Alexander Oetker seine Leser*innen an die Côte-d’Azur.

Commissaire Léon de Cavalliers langjähriger Partner geht in den Ruhestand. Nadia Bentaleb kommt neu in das Team und soll ihn nun bei seinen Ermittlungen begleiten.
Léon de Cavallier gehört zur High Society und ist in Südfrankreich wie auch in Monaco bekannt. Er fährt einen schnittigen Porsche, ist meist etwas mürrisch und wirkt auf andere oft arrogant.
So auch auf seine neue Partnerin bei der Polizei, Nadia Bentaleb. Sie ist farbig, stammt aus den Pariser Vorstädten und hat schon viel Elend gesehen.
Hier stoßen zwei Welten aufeinander. Léon de Cavallier nimmt sich vor, dafür zu sorgen, dass Nadia nicht lange in seinem Team bleibt.

Ein neuer Fall ruft Léon und Nadia zu einem Tatort. Eine junge Frau wurde an den Strand von Nizza angespült. Sie muss nachts von einem Schiff gefallen sein. Jetzt heißt es, zu ermitteln, welche Schiffe in der Nacht auf dem Meer verkehrt sind.
Die Ermittlungen führen die beiden Kriminalpolizisten in die hohen Kreise der Anwohner an der Côte-d’Azur. Ohne es zu wollen, ist Léon von der Tatkraft seiner jungen Kollegin beeindruckt.

Alexander Oetker hat wieder einmal eine vielversprechende Krimireihe begonnen. Seine Charaktere sind sehr unterschiedlich. Mir sind Léon de Cavallier und auch Nadia Bentaleb sehr sympathisch. Auch wenn Léon zu Beginn recht arrogant erscheint, ist das nur der äußere Anschein, wie ein Schutzschild, das er vor sich herträgt.

Der Krimi beginnt mit einer Todesanzeige von Léon de Cavallier. Und er kommt auch in gefährliche Situationen. Ob er den 1. Band der neuen Reihe überlebt, das müsst ihr selbst lesen.

Alexander Oetker hat wie immer einen flüssigen, gut verständlichen und fesselnden Schreibstil.
Die Handlungsorte an der Côte-d’Azur beschreibt er sehr anschaulich. Der Autor führt seine Leser*innen bis ins nachbarschaftliche Monaco.
Auch für gutes Essen wird wieder gesorgt.

Mit „Léon und die Frau im blauen Kleid“ beginnt Alexander Oetker eine Krimireihe, die sich bestimmt schnell großer Beliebtheit erfreuen wird.