Blaue Sonne

Viktoria Bolle
Roman
erschienen bei Viktoria Bolle
Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen

Vielen Dank an Viktoria Bolle für das Rezensionsexemplar.

Große Veränderungen

Nele Friesen wünscht sich ein Kind doch ein Partner ist nicht in Sicht.
Sie selbst bezeichnet sich als graue Maus und glaubt auch nicht, dass ihr das Glück einer Partnerschaft beschert wird.
So entschließt Nele sich durch eine Samenspende schwanger zu werden.
Doch wird Neles Glück durch berufliche Probleme getrübt.
Ihr neuer Chef Bent Steiner macht ihr das Leben schwer und Nele fürchtet um ihren Job.

„Blaue Sonne“ ist der 1. Teil einer Dilogie von Viktoria Bolle.
Die Autorin hat mit Nele Friesen eine sympathische Protagonistin geschaffen.
Nele die sich selbst als graue Maus bezeichnet, hat kein Glück bei Männern aber einen großen Kinderwunsch den sie angehen möchte.
Beruflich legt ihr neuer Chef ihr Steine in den Weg, was bei Nele zu Existenzängsten führt.
Ihr neuer Chef Bent Steiner scheint auf dem ersten Blick ein wahres Ekel zu sein. Auf dem 2. Blick kann man aber auch den Mensch Bent Steiner erkennen.
So hat es Nele in ihrer Schwangerschaft nicht leicht, fällt oft von einem Gefühlschaos ins nächste.
Manchmal hätte ich Nele am liebsten in den Arm genommen.
Neles Tollpatschigkeit dagegen hat mich oft Tränen lachen lassen.

Viktoria Bolle erzählt Neles Geschichte einfühlsam und mit einer Portion Humor versehen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich.
Das Ende der Geschichte war für mich recht überraschend und ich freue mich schon auf den 2. Teil.

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