Alexandra Alius
Roman
351 Seiten
erschienen im Rote Katze Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Wie schwierig es ist, eine gute Mutter zu sein
Klappentext:
Toni und Ben wollen ein Kind, mindestens eines. Aber es will und will nicht klappen. Nach vielen verzweifelten Versuchen entscheiden Sie sich zur Adoption. Und kurz später ist der zweijährige Leon da, mit viel Wut im Gepäck. Doch Toni lässt sich nicht beirren; eine glückliche Zeit beginnt. Dann passiert, was unmöglich erschien: Toni wird schwanger. Ein zweiter, eigener Sohn wird geboren. Damit werden die Verhältnisse schwierig, sehr schwierig. Ist sie der Aufgabe gewachsen? Scheitert daran die Ehe? Muss sie Leon loslassen, um die Familie zu retten? Als auch noch ein dunkles Geheimnis von Tonis Eltern ans Licht kommt, gerät ihr Mutterbild ins Wanken.
„Wie Schwimmen im Sand“ von Alexandra Alius, ist ein Roman, der sich mit dem Thema; der perfekten Mutter befasst.
Toni und Ben bleibt ihr Kinderwunsch verwehrt. Sie entschließen sich zu einer Adoption. So bekommt der 2-jährige Leon ein schönes zuhause. Doch es ist nicht so einfach, ein fremdes Kind an sin neues Zuhause und an die neuen Eltern zu gewöhnen. Es gibt einig Anfangsschwierigkeiten. Dann passiert es, Toni wird schwanger und bekommt einen Sohn. Gelingt es den Eltern die Kinder als gleichberechtigte Geschwister zu erziehen oder wird das eigene Kind immer im Stillen bevorzugt.
Alexandra Alius erzählt die Geschichte sehr ehrlich und aufwühlend und in einem guten Tempo. Ich konnte mich gut in Toni und Ben hineindenken. Aber auch in den kleinen Leon, der schon dramatisiert zu seinen Adoptiveltern gekommen ist. Die Eltern, vor allem Toni gehen bis ans Ende ihrer Kraft, um den Kindern ein gutes Zuhause zu bieten.
Die Charaktere sind sehr authentisch und richtig lebendig. Sowohl Ben und Toni als auch Leon werden sehr gut durch die Geschichte geführt.
Der Schreibstil von Alexandra Alius ist flüssig und gut verständlich. Die Geschichte schreitet i einem ordentlichen Tempo voran. Das Thema Mutter, Adoptivkind und eigene Kinder wird ehrlich behandelt.
„Wie Schwimmen im Sand“ ist ein Roman aber diese Familienkonstellation gibt es in der Realität sicher auch. Ich habe diese Geschichte mit Interesse und Spannung gelesen.
