Welengrab

Stefan Ahnhem
Kriminalroman
622 Seiten
erschienen im Ullstein Verlag
Übersetzt aus dem Schwedischen von Katrin Frey
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar

Krimi mit reichlich Spannung

Klappentext:
n einem Spätsommerabend versinkt die Küste Schwedens plötzlich in völliger Dunkelheit. Kommissar Fabian Risk erlebt den Blackout von seinem Segelboot aus, gemeinsam mit seiner Tochter Matilda.

Zurück in Helsingborg werden Fabian Risk und seine Kollegen mit einer Reihe scheinbar unerklärlicher Fälle konfrontiert, die auf den rätselhaften Stromausfall folgen. Zeugen verhalten sich seltsam, und nichts will zusammenpassen.

Mitten in diesem Chaos meldet sich auch eine frühere Freundin von Fabian, ihre Tochter ist verschwunden.

Bei der Suche nach dem Mädchen findet Fabian Risk eine Verbindung zu dem Stromausfall. Doch was übersieht er?

„Wellengrab“ ist der 7. Band der „Fabian-Risk-Krimis“ von Stefan Ahnhem

Kommissar Fabian Risk ist mit seiner Tochter Matilda mit dem Segelboot unterwegs und kann vom Wasser aus den Stromausfall in Helsingborg beobachten.
Gleichzeitig mit dem Stromausfall passieren seltsame Dinge und Risk sieht sich einigen recht sonderbaren Fälle gegenüber stehen.
Risk und seine Kollegen untersuchen den Grund für den Stromausfall und die Folgen, wie zum Beispiel ein Banküberfall.
Dazu kommt noch, dass die Tochter einer Freundin vermisst wird.
Wie hängen die seltsamen Fälle, das vermisste Mädchen und der Stromausfall zusammen?

Stefan Ahnhem zieht hier alle Register in Punkto Spannung. Er zeigt in seiner Geschichte auf, wie brüchig doch unsere Demokratie ist und wie schnell sie infiltriert werden kann.

Der Autor hat seine Protagonisten gut gezeichnet. Fabian Risk und seine Kollegen sind mir schon länger bekannt und ich freue mich immer wieder sie wieder zutreffen.

Die Beschreibung der Handlungsorte ist auch in diesem Buch wieder gut gelungen.
Die Ermittlungen gehen schwer voran. Zeugen verhalten sich seltsam.

Stefan Ahnhem baut gleich zu Anfang Spannung auf und hält sie auch über dem gesamten Buch aufrecht.
Das Szenario, dass der Autor sich hier ausgedacht hat, kann schnell überall passieren. In unserer digitalen Welt ist eine Stadt oder sogar ein Land auf diese Art schnell lahmzulegen.

Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist wie immer flüssig, gut verständlich und fesselnd.
Die meist kurzen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger und so wird man dazu verführt immer weiterzulesen. Das Buch hat über 600 Seiten und ich habe es an 3 Abenden verschlungen.
„Wellengrab“ ist zwar der 7. Band der Risk Reihe kann aber unabhängig gelesen werden.

Mit „Wellengrab“ hat Stefan Ahnhem wieder einmal bewiesen, dass er einer der ganz großen Krimiautoren ist.