Stille Wasser

Pia Wala
Kriminalroman
250 Seiten
erschienen im Verlag Federfrei
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Pia Wala für das Rezensionsexemplar

Spannender Kriminalroman

Klappentext:
Endlich Frühling – doch die Idylle trügt. Anna Wagner freut sich auf einen ruhigen Reha-Aufenthalt im Waldviertel. Sie genießt ihre neue Beziehung und das beschauliche Leben in Gars am Kamp. Doch dann stolpert sie am Flussufer über die Leiche einer jungen Frau und plötzlich ist von Ruhe keine Rede mehr. Als kurz darauf ein weiteres Opfer auftaucht, wird klar: Jemand tötet gezielt und hat nicht vor, bald damit aufzuhören. Anna beginnt zu ermitteln und stößt auf ein düsteres Familiengeheimnis, das tief in tragische Kindheitserinnerungen reicht. Schon bald steckt die junge Bäckerin in ihrem bisher persönlichsten Fall, der nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Liebe bedroht.

„Stille Wasser“ ist der 3. Band der Anna Wagner Reihe von Pia Wala.
Die vorherigen beiden Bände kenne ich nicht, was aber auch nicht unbedingt nötig ist. Pia Wala holt ihre Leser*innen ab und versorgt sie mit den wichtigsten Informationen.

Anna Wagner genießt ihre Reha in Gars am Kamp. Dazu noch das herrliche Frühlingswetter und die Ruhe, was kann schöner sein.
Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als Anna förmlich über eine Leiche stolpert.
Leider bleibt es nicht bei einem Opfer. Anna fängt an, Ermittlungen anzustellen, und gräbt ein Familiengeheimnis aus.

Pia Wala hat großartige Charaktere erschaffen und lässt sie auch richtig lebendig wirken.
Anna Wagner gefällt mir besonders gut. Sie ist neugierig und hinterfragt die Dinge, dabei kann sie ernst und aufmerksam sein, aber Anna besitzt auch Humor.

Das Setting strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus. Ich konnte mir den Kurort Gars am Kamp gut vorstellen. Doch mit dem Fund der Leiche schlägt die Stimmung schnell um. Ein Mörder treibt sein Unwesen in dem kleinen Ort. Ein Grund für Anna, sich mit dem Umfeld des Opfers zu beschäftigen.

Pia Wala kann aus dem Stegreif Spannung erzeugen. So wird eine anfangs ruhige Geschichte plötzlich zu einem temporeichen Krimi.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt und ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen.
Mit eingebauten Wendungen hält die Autorin die Spannung bis zum Ende aufrecht.

„Stille Wasser“ ist ein spannender Krimi, den ich an einem Stück verschlungen habe.

Kalte Spuren

Pia Wala
Kriminalroman
220 Seiten
erschienen im Verlag Federfrei
5 von 5 Sternen

Vielen Dank a Pia Wala für das Rezensionsexemplar

Spannung aus Österreich

Klappentext:
Tiefe weiße Weiten und eine verschlafene Kleinstadt, in der man sich noch persönlich kennt. Doch die Idylle trügt. Als Anna Wagner ihren Job in der PR-Abteilung der Polizei Wien an den Nagel hängt, um in ihre alte Heimat Eggenburg zurückzukehren, wird sie zu einem Empfang im Stadthotel eingeladen, das nun zu einem Wohnhaus umgebaut werden soll. Ein letztes Mal trifft die feine Gesellschaft Eggenburgs hier zusammen. Ein allerletztes Mal für Reinhard Gruber, der das Hotel nicht mehr lebend verlässt. Als Hotelpage Jonas den pensionierten Lehrer mit einem Maurerhammer im Schädel entdeckt, wird nicht nur die Polizei auf den Plan gerufen. Ehe sie es sich versieht, steckt Anna mitten in ihrem ersten Fall. Unterstützt wird sie von der Apothekerin Amalia. Und guter (pharmazeutischer) Rat ist teuer, denn die Todesumstände sind nicht so eindeutig, wie gedacht. Ein Glück, dass Anna den jungen Polizisten Tom spielend um den Finger wickelt.

„Kalte Spuren“ ist der 1. Band der Reihe „Anna Wagner ermittelt“ von Pia Wala.

Pia Wala entführt ihre Leser*innen in ihre Heimat Österreich. In Eggenburg, einer idyllischen Kleinstadt wird Anna Wagner zu einem Empfang geladen. Das Stadthotel soll in ein Wohngebäude umgewandelt werden. Viele Gäste kommen zusammen, ein Gast wird das Hotel nicht mehr lebend verlassen.

Pia Wala baut recht schnell Spannung auf und hält sie auch über den gesamten Krimi aufrecht. Die Charaktere die, die Autorin kreiert hat sind alle recht lebendig. Anna Wagner war mir auf Anhieb sympathisch. Ich glaube, in ihr steckt das Potenzial für viele Bände. Auch der junge Polizist Tom ist sympathisch und ich habe immer wieder geschmunzelt, wie Ann Informationen aus ihm herauskitzelt.
Die Handlungsorte werden sehr anschaulich beschrieben, wobei die Autorin auch auf kleine Details achtet.
Die Atmosphäre, die Pia Wala schafft ist düster und sorgt so für den richtigen Nervenkitzel. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.

Zum furiosen Ende hin steigert sich die Spannung noch einmal merklich und es scheint sich alles zu überschlagen.

„Kalte Spuren“ ist ein Krimi, den ich gerne gelesen habe. Ich freue mich schon auf den 2. Band „Schöner Schein“, der schon im Buchhandel erhältlich ist.