Louisenstraße 13 – Schröders Herzgefühl

Petra Teufl
Roman
229 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Petra Teufl für das Rezensionsexemplar

Das Haus in der Louisenstraße

Klappentext:
Robert Schröders Konzept als Lagerist die Erinnerungsstücke Fremder zu bewahren, funktioniert nicht mehr.
Seit er sich wieder an die eigene schmerzhafte Vergangenheit erinnert, dringen die Geschichten hinter den Objekten zunehmend in seinen Alltag ein. Das wird ihm eindeutig zu viel.
Ein Unfall zwingt ihn zum Nachdenken. Sollte er in Rente gehen?
Und was wird dann aus den zahllosen Geschichten, die er verwahrt?
Bei der Suchen nach Antworten findet er unerwartete Unterstützung in der Hausgemeinschaft und bei seiner neuen Bekannten Hedwig Doblinger.
Währenddessen nehmen um ihn herum kleine und große Dramen ihren Lauf: Schröder selbst droht das Haus an den Immobilienmarkler Hecht zu verlieren, Julia gerät an eine Betrügerin, Alex hilft einer jungen Musikerin, ihren Vater zu finden, und Patrick versucht, seine Fehler zu bereinigen.

„Louisenstraße 13 – Schröders Herzgefühl“ von Petra Teufl ist der 3. Band der Trilogie rund um das Haus in der Louisenstraße 13 und seine Bewohner.

Ich habe mich sehr gefreut endlich wieder in der Louisenstraße 13 zu Besuch zu sein und die Bewohner zu treffen.
Und es ist auch wieder viel los in der Louisenstraße 13.

Robert Schröder und seine Geschichten, die er in seinem Laden verwahrt habe ich ja schon gut kennen uns Lieben gelernt.
Doch jetzt ist es seine eigene Geschichte die ihn schmerzt. Unterstützung bekommt Schröder durch die Bewohner der Louisenstraße 13. Wie meist stehen sie fest zusammen.
Aber Schröder steht kurz davor sein Haus zu verlieren.

Petra Teufl hat großartige Charaktere erschaffen, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe. Sie wirken lebendig und sympathisch.

Die Geschichte wird von der Autorin wieder mit viel Gefühl erzählt.
Die feine Sprache, die die Petra Teufl nutzt, macht das Lesen zu einer wahren Freude.

Petra Teufl hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil.
Sie versteht es sehr gut, ihre Leser*innen mit Spannung durch die Geschichte zu führen.

„Louisenstraße 13 – Schröders Herzgefühl“ ist jetzt das Ende der Geschichten aus der Louisenstraße 13. Mit etwas Wehmut klappe ich den Buchdeckel zu. Ich bin aber sicher, dass Petra Teufl ihre Leser*innen bald schon mit neuen Geschichten überraschen wird.

Louisenstraße 13 – Gestern war anders“

Petra Teufl
Roman
220 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Petra Teufl für das Rezensionsexemplar

Die Geschichte um das Haus in der Louisenstraße 13 geht weiter

Klappentext:

Seit die Reisefotografin Julia in der Louisenstraße 13 eingezogen ist, vertieft sich ihre Beziehung zu Patrick. Wie einfach eine Liebe sein kann! Auch Schröders Antiquitätengeschäft läuft besser und Patrick erweitert seine Kanzlei. Doch dann taucht der junge Alex auf und konfrontiert Patrick mit seiner Vergangenheit, was ihn komplett aus der Bahn wirft. Gerade jetzt muss Julia eine folgenschwere Entscheidung treffen. Wie gut, dass sie sich wenigstens auf Schröder verlassen kann. Der hilft ihr mit einem Erinnerungsstück aus einer Verlegenheit und gerät dadurch selbst in Schwierigkeiten. Hätte er vor Jahren ein Unglück verhindern können, wenn er nicht geschwiegen hätte? Er macht, was er noch nie getan hat. Er mischt sich in Patricks Leben ein.

„Louisenstraße 13 – Gestern war anders“ von Petra Teufl ist der 2. Band einer Reihe um das Haus in der Louisenstraße 13 und seine Bewohner.

Für den 1. Band Louisenstraße 13 – Der Erinnerungsladen“ hat Petra Teufl den tolino medie Newcomerpreis 2023 gewonnen und für den Selfpublisher Buchpreis hat sie es bis auf die Shortlist geschafft. Herzlichen Glückwunsch hierzu und ich drücke die Daumen für die Bekanntgabe des Gewinners.

In diesem Band geht es um den Besitzer des Hauses und Inhaber des Antiquitätengeschäfts Robert Schröder und um die Bewohner des Hauses.
Robert Schröder ist ein ganz toller Protagonist. Er führt sein Antiquitätengeschäft mit einer Hingabe die ich wunderschön finde. Er bewahrt die Erinnerung zu vielen Stücken die in seinem Laden stehen.

Julia ist Reisefotografin und im 1. Band in die Louisenstraße 13 gezogen. Julia und Patrick verbindet eine schöne Liebesgeschichte. In der Kanzlei von Patrick läuft zur Zeit auch alles gut. Doch gerade wenn man glaubt auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen kommt einem etwas in die Quere. Dass ist hier Alex der Patrick mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Es ist schön die bekannten Charaktere wieder zutreffen und neue kennenzulernen.
Man lernt die bekannten Charaktere noch besser kennen und gerade was Patrick angeht erfährt man etwas aus seiner Vergangenheit.

Die Autorin hat tolle Charaktere erschaffen, die ich wieder gerne durch die Geschichte begleitet habe. Einige sind mir schon im 1. Band ans Herz gewachsen.

Mit einer feinen Sprache und mit sehr viel Gefühl erzählt Petra Teufl die Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssigen und gut verständlichen.
Auch die Zeit der Handlung wird sehr realistisch widergespiegelt.

Petra Teufl versteht es sehr gut, ihre Leser*innen mit Spannung durch die Geschichte zu führen.

„Louisenstraße 13 – Gestern war anders“ ist wie schon der 1. Band ein sehr unterhaltsamer Roman den ich mit großer Freude gelesen habe.
Vielleicht darf man auf ein neues Treffen mit den Charakteren hoffen.

Louisenstraße 13

Petra Teufl
Roman
210 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Petra Teufl für das Rezensionsexemplar

Das Haus in der Louisenstraße

Die Louisenstraße 13 birgt viele geheime Erinnerungen, sogar für Robert Schröder, den Besitzer des Antiquitätengeschäfts. Er kennt jede verborgene Geschichte hinter den einzelnen Objekten. Eines Tages betritt Julia seinen Laden und legt ihm ein vergilbtes Foto vor. Darauf ist er mit ihrer Großmutter als Liebespaar zu sehen. Robert kann sich weder an die Frau noch an das Foto erinnern und begibt sich auf die Suche nach seinen verlorenen Erinnerungen. Doch was er findet, gefällt ihm nicht. Und dann passiert es: Sein Sohn scheint denselben Fehler zu machen, wie er damals. Er verliebt sich. Dabei ist der Liebe nicht zu trauen. Oder doch?

„Louisenstraße 13 – Der Erinnerungsladen“ von Petra Teufl ist der 1. Band einer Reihe um das Haus in der Louisenstraße 13 und seine Bewohner.

Die Autorin erzählt die Geschichte mit viel Gefühl.
In diesem Band geht es um den Besitzer des Hauses und Inhaber des Antiquitätengeschäfts.
Robert Schröder ist eigentlich ein netter Mann der für jeden ein offenes Ohr hat.
Er hört sich gerne die Geschichten an die mit den Antiquitäten verbunden sind.
Doch als Julia mit einem Bild auf dem Robert Schröder mit ihrer Großmutter zu sehen ist reagiert er schroff und abweisend.
Er hat keine Erinnerungen an das Foto oder an die Frau.
Obwohl das Bild deutlich zeigt, dass es sich um ein Liebespaar handelt.

Petra Teufl lässt ihre Leser*innen spüren, dass Robert Schröder nicht unter plötzlichem Gedächtnisverlust leidet sondern etwas verdrängt.
Nur was ist damals geschehen, was ein so großes Trauma in Robert Schröder ausgelöst hat?
Julia sowie auch Robert Schröder versuchen Licht ins Dunkle zu bringen.

Petra Teufl hat tolle Charaktere erschaffen, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe.
Mit einer feinen Sprache erzählt die Autorin die Geschichte.
Am Anfang ist es ein großes Rätselraten wie das Foto zustande gekommen ist.
Ganz langsam kommt die Erinnerungen zu Tage.
Die führen die Leser*innen in die Nachkriegsjahre.
Die Geschichte bleibt, gerade weil die Erinnerungen nur Stückchenweise dargelegt werden immer spannend.
Petra Teufl hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil.
Sie versteht es sehr gut, ihre Leser*innen mit Spannung durch die Geschichte zu führen.

„Louisenstraße 13 – Der Erinnerungsladen“ ist ein unterhaltsamer Roman. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.