Okada-sans wundersame Reise mit dem Taxi der geheimen Wünsche
Yasushi Kitagawa
Roman
206 Seiten
Übersetzt aus dem japanischen von Bernd Sambale
erschienen bei Harper Collins
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar
Die Suche nach dem Glück
Klappentext:
Auf einen Schlag zwanzig Kunden verloren, eine Tochter, die nicht zur Schule gehen will, das schlechte Gewissen, weil er sich um seine Mutter kümmern sollte, Shûichi Okada hält sich für den unglücklichsten Mann Japans. Und ausgerechnet er bekommt die Chance, sein Glück zu wenden, als ein mysteriöser Taxifahrer auftaucht und ihm anbietet, ihn immer genau dort abzusetzen, wo er den Weg zu einem glücklicheren Leben einschlagen kann. Shûichi steigt ein. Und Schritt für Schritt lernt er, dass Glück nichts ist, mit dem man geboren wird,
es ist das Ergebnis der Entscheidungen, die man trifft, und der positiven Energie, die man in die Welt bringt.
„Okada-sans wundersame Reise mit dem Taxi der geheimen Wünsche“ von Yasushi Kitagawa ist ein Buch über das Leben und dem Glück.
Im Mittelpunkt steht der Shûichi Okada. Er ist davon überzeugt, der unglücklichste Mensch Japans zu sein.
Shûichi verkauft Versicherungen und als verschiedene Kunden ihre Versicherung kündigen, muss er seine Prämie zurückzahlen. Dazu kommt noch, dass seine Tochter sich weigert, zur Schule zu gehen.
Ein mysteriöses Taxi hält vor Shûichi Okada. Der Fahrer prophezeit ihm, dass er so lange mitfahren kann, bis der Taxameter auf null steht. Der Fahrer wird Shûichi Okada an Orte fahren, wo er das Glück finden kann und sein Leben eine andere Richtung einschlägt.
Yasushi Kitagawa erzählt die Geschichte auf eine Art, die ich philosophisch nennen möchte. Ein schöner Gedanke, dass man, um Glück zu haben, Punkte sammeln muss, die man dann einlösen kann. Die gesammelten Punkte können auch von einer Generation davor aufgespart werden und an die nächste Generation weitergegeben werden. Das bedeutet, man soll nicht nur an sich denken, sondern auch die nächste Generation im Auge haben.
Damit das Glück einen findet, muss man guter Dinge sein, ein Lächeln auf den Lippen haben.
Shûichi Okada durchlebt in der Geschichte eine Wandlung. Zu Beginn ist er pessimistisch und ein echter Griesgram. Langsam hebt sich seine Laune und immer öfter erscheint ein Lächeln. Er fängt an, über Dinge nachzudenken, und überlegt, was er tun kann, um sein Leben in eine andere Richtung zu bringen.
Der Schreibstil von Yasushi Kitagawa ist flüssig und gut verständlich. Er findet viele schöne Worte und beschreibt das Glück und den Weg dahin auf eine philosophische Art und Weise.
„Okada-sans wundersame Reise mit dem Taxi der geheimen Wünsche „ st eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.



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