Hotel Sacher: Das Geheimnis von Zimmer 313
Thomas Brezina
Kriminalroman
256 Seiten
erschienen bei edition a
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an edition a für das Rezensionsexemplar
Vergangenheit und Gegenwart gekonnt miteinander verknüpft
Klappentext:
1900 macht Anna Sacher das Hotel über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Die Geschäftsfrau, ständig begleitet von ihren zwei Bulldoggen, widersetzt sich allen Konventionen. Was nur die wenigsten wissen: In einem besonderen Zimmer zieht sie sich stets zurück, um ihre Zigarren zu rauchen. Mehr als hundert Jahre später steigen im Sacher die Reichen und Schönen ab. Doch in einem Zimmer geschehen merkwürdige Dinge. Es ist das alte Zimmer von Anna Sacher. Was steckt dahinter?
„Hotel Sacher: Das Geheimnis von Zimmer 313“ von Thomas Brezina ist ein Kriminalroman, der die Geheimnisse der Vergangenheit mit in die Gegenwart bringt.
Von Thomas Brezina liebe ich die historische Krimireihe „Kaiserin Elisabeth ermittelt“. Auf sein „Hotel Sacher“ war ich gespannt.
Wer kennt es nicht, das weltberühmte Hotel Sacher und die gleichnamige Torte?
Die Geschichte hat zwei Zeitebenen.
Einmal die Vergangenheit, hier lernen die Leser*innen Anna Sacher kennen, die das Hotel berühmt gemacht hatte.
Anna Sacher hatte 1926 eine Schatulle, von der niemand was wusste, in ihrem Zimmer, in dem sie gerne ihre Zigarren geraucht hatte, hinterlegt. Die Schatulle darf erst in 100 Jahren geöffnet werden.
Die 2. Zeitebene ist dann die Gegenwart. Die Journalistin Allegria Boran soll über das hundertjährige Geheimnis berichten.
Hier ändert sich die bisher lockere und leichte Atmosphäre und wird düster und geheimnisvoll. Man ahnt, dass hier etwas zutage kommt, was besser im Verborgenen geblieben wäre.
Thomas Brezina erzählt die Geschichte unterhaltsam und fesselnd. Beide Zeitebenen haben so ihre Stärken. Es war spannend und interessant, 100 Jahre zurückzuschauen. Aber auch die Gegenwart hatte einiges zu bieten, und zwar ein 100 Jahre altes Geheimnis.
Thomas Brezina verwebt gekonnt die Vergangenheit mit der Gegenwart. Dabei ist sein Schreibstil locker, unterhaltsam und fesselnd.
Die Seiten sind nur so davongeflogen.
„Hotel Sacher: Das Geheimnis von Zimmer 313“ ist ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman, den ich mit Freude gelesen habe.

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