Ein Café voller Licht und Farben – Frühling auf Juist
Cara Lindon
Roman
231 Seiten
erschienen im Selfpublishing
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an Cara Lindon für das Rezensionsexemplar
Ein Wohlfühlroman
Klappentext:
Nela liebt ihr Leben auf Juist, es ist so überschaubar wie die Insel selbst. Im Café „Strandgut und Zimt“ duftet es nach Rhabarberkuchen, draußen ziehen die Möwen ihre Kreise, und für ihre Tochter Lotti hat sie einen sicheren Alltag geschaffen. Mehr erwartet sie nicht vom Glück. Bis eines Tages ein Mann im Türrahmen steht, der aussieht, als hätte ihn der Wind vom Strand hereingeweht.
Levin ist Künstler, vergisst beim Malen Zeit und Hunger und trägt ein Geheimnis mit sich, das er lieber verschweigt. Er sieht Dinge, die andere übersehen, besonders Nelas Strandgutkunst und das Leuchten in Lottis Blick. Zwischen Aquarellfarben, gesammeltem Strandgut und den ersten warmen Frühlingstagen wächst eine Nähe, die Nelas sorgfältig geordnetes Leben durcheinanderbringt.
Doch wo Licht ist, sind auch Schatten: Ein Anruf, ein Name aus der Vergangenheit, und Nela merkt, wie brüchig ihr neues Glück ist. Als ihr Ex-Mann auf der Insel auftaucht, muss sie sich entscheiden, ob sie dem Frühling traut – und der Liebe, die leise anklopft.
„Ein Café voller Licht und Farben – ein Frühling auf Juist“ ist der 2. Band der Reihe „Jahreszeiten auf Juist“ von Cara Lindon. Die Autorin hat mich schon mit vielen Büchern begeistert, und mit dieser neuen Reihe ist es ihr wieder gelungen.
Der Frühling kehrt langsam auf Just ein, die Tage werden länger und das Licht leuchtender.
In diesem Band stehen Nela und ihre Tochter Lotti im Mittelpunkt. Nela ist alleinerziehende Mutter, der Mann und Vater von Lotti hat die Familie verlassen. Er kam nicht damit zurecht, dass Lotti „anders“ ist. Dabei ist Lotti so ein liebes und lebensfrohes Kind. Sie mag keine Berührungen, da muss man Rücksicht darauf nehmen.
Nela hat sich vorgenommen, allein für Lotti zu sorgen.
Sie backt Kuchen für das Café „Strandgut und Zimt“ und hilft auch im Café.
Als Nela den Künstler Levin trifft, schlägt ihr Herz schneller. Auch Lotti findet schnell Zugang zu Levin.
Cara Lindon hat wieder einmal liebenswerte Charaktere das Leben geschenkt.
Mir sind Nela und Lotti ganz schnell ans Herz gewachsen.
Auch Levin ist ein liebenswerter Charakter.
Und natürlich treffen die Leser*innen auch wieder den Kater Kiesel aus dem Café und auch die Siamkatze Mopsi hat mein Herz erobert.
Die beiden Kater begrüßen die Leser*innen zu jedem neuen Kapitel.
Mit der Geschichte bekommt man einen guten Einblick, wie es auf Just aussieht, wenn der Frühling langsam auf die Insel kommt. Die Tage werden länger und die Luft ist milder.
Das Café ist ein warmer Ort, wo man gerne verweilt. Ich habe beim Lesen, den Geruch von frischgebackenem Rhabarberkuchen in der Nase gehabt.
Cara Lindon erzählt die Geschichte in einem warmen Ton. Man muss sich beim Lesen einfach wohlfühlen. Die kleine Liebesgeschichte ist einfach schön mitzuerleben.
„Ein Café voller Licht und Farbe – ein Frühling auf Juist“ ist genau das richtige Buch, um es sich mit einem Tee und vielleicht mit einem Stück Rhabarberkuchen gemütlich zu machen.
Jetzt freue ich mich schon darauf, wenn der Sommer auf Juist Einzug hält.

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