Ein guter Blick fürs Böse
Elisabeth Arnott
Kriminalroman
331 Seiten
erschienen bei Hoffmann & Campe
Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Erika Licht
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

ielen Dank an Hoffmann und Campe für das Rezensionsexemplar
Drei Frauen und ein dunkles Geheimnis
Klappentext:
Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen, doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.
„Ein guter Blick fürs Böse“ von Elisabeth Arnott ist mehr ein spannender Gesellschaftsroman und gleichzeitig ein Krimi.
Im Mittelpunkt stehen die drei Frauen Margo, Beverly und Elsie. Sie haben sich angefreundet, obwohl sie eigentlich grundverschieden sind, aber ein dunkles Geheimnis verbindet sie, ihre Ehemänner sind Mörder.
Margos Ehemann Stephen ist ein erfolgreicher Politiker gewesen und wurde zum Serienmörder.
Elisabeths Mann ist ein Lehrer, aber auch er wurde zum Serienmörder.
Beverlys Mann Henry, war ein guter Vater und Ehemann. Auch er wurde zum Serienmörder.
Alle drei Männer wurden von der Polizei enttarnt und sitzen im Gefängnis.
Die Frauen hingegen sind den Blicken und der Verurteilung der Menschen ausgesetzt. Keiner glaubt ihnen, dass sie von den Umtrieben ihrer Männer nichts gewusst haben.
Jetzt wird eine tote Frau gefunden und die drei Frauen, die der Meinung sind, einen guten Blick für das Böse zu haben, nehmen sich vor den Mörder zu entlarven.
Elisabeth Arnott erzählt die Geschichte spannend. Man lernt die drei Frauen, die schließlich auch Opfer ihrer Ehemänner sind nach und nach kennen. Die drei Frauen sind recht unterschiedlich. Stück für Stück lernen die Leser*innen ihre Geschichte kennen.
Das Buch spielt in den 1960er-Jahren, was recht gut vermittelt wird. Besonders die damalige Stellung der Frauen kommt gut bei den Leser*innen an.
Auch bei den Ermittlungen spürt man, dass sie weit von der heutigen Zeit entfernt sind.
Elisabeth Arnott erzählt die Geschichte spannend. Die verschiedenen Perspektiven geben einen guten Einblick in das Leben der Charaktere.
Der Schreibstil von Elisabeth Arnott ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Ich habe das Buch an zwei Abenden verschlungen.
„Ein guter Blick fürs Böse“ ist ein Kriminalroman, auch für Leser*innen die nicht so gerne Krimis lesen.

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