Salute – Das letzte Foto
Friedrich Kalpenstein
Kriminalroman
327 Seiten
erschienen im Edition M Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Friedrich Kalpenstein für das Rezensionsexemplar
Mörderischer Gardasee
Klappentext:
Der Fotograf Domenico Spina wird in den frühen Morgenstunden auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Der Mann aus Bardolino war bekannt für seinen besonderen Blick, mit dem er Mensch und Natur jahrzehntelang perfekt in Szene gesetzt hatte.
Commissario Lanza wird gerufen und ist sich schnell sicher, dass Spina nicht freiwillig den kürzesten Weg nach unten genommen hat. Ungewollt erhält er Unterstützung von Barista und Ex-Kommissar Paul Zeitler, der es erneut nicht lassen kann, auf seine Weise in diesem Fall zu ermitteln. Erste Informationen führen nach Verona, wo Spina sich bereits in jungen Jahren als Fotograf der berühmten Opernsängerin Carmen Belotti etabliert hatte. Doch der Fotograf neigte wohl auch dazu, Menschen zu fotografieren, die nicht wussten, dass sein Fokus auf ihnen lag.
Drückte Domenico Spina vielleicht im falschen Augenblick auf den Auslöser seiner Kamera?
„Salute – Das letzte Foto“ ist der 4. Band der Krimireihe „Ein Fall für Lanza & Zeitler“ von Friedrich Kalpenstein.
Friedrich Kalpenstein habe ich durch seine Krimireihe mit Kommissar Tischler kennen- und seine Bücher lieben gelernt.
Die Krimireihe mit Handlungsort Gardasee gefällt mir auch sehr gut. Wer jetzt denkt, dass es am Gardasee ruhiger zugeht, der irrt. Auch hier hat wieder ein Mörder zugeschlagen.
Im Mittelpunkt steht Paul Zeitler. Er ist ehemaliger Kommissar, hat seinen Dienst bei der Polizei in Deutschland quittiert und ein Café in Bardolino am Gardasee eröffnet. Er schlägt sich gut mit der deutschen Sprache durch, aber auch sein Italienisch wird dank seines Angestellten Emil immer besser.
Dass er jetzt schon zum 4. Mal in einen Mordfall verwickelt ist, damit hätte er nicht gerechnet. Aber immer wieder wird er von den Kriminalfällen, in denen Commissario Lanza ermittelt, magisch angezogen.
Der Fotograf Domenico Spina wird auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Nach näherer Betrachtung kommen Commissario Lanza und die Gerichtsmedizinerin Dottoressa Mantovani darauf, dass es kein Unfall war.
Domenico Spina war 78 Jahre alt und führte einen Fotoladen in Bardolino. Viel Umsatz machte er mit dem Laden schon lange nicht mehr, aber er konnte sich einfach nicht davon trennen. Zu viele Erinnerungen hingen an dem Geschäft.
Commissario Lanza beginnt, das Umfeld des Opfers auszukundschaften. Da ist nur noch die Nichte Emma, die Domenico Spina nach dem Tod ihres Vaters aufgenommen hatte.
Was der Commissario nicht weiß, aber die Leser*innen schon erfahren haben, ist das einen Abend zuvor jemand versucht hat, in den Fotoladen einzubrechen. Der Einbrecher wurde allerdings von Domenico Spina in die Flucht geschlagen.
Commissario Lanza ist wenig überrascht, als er Paul Zeitler begegnet, der wieder eigene Ermittlungen anstellt. Lanza wirkt zwar immer noch entrüstet, hat sich aber im Stillen schon an die „Mitarbeit“ von Zeitler gewöhnt.
Die Charaktere werden gut beschrieben und sind lebendig. Die Hauptakteure sind schon hinreichend bekannt und ich möchte sie auch nicht mehr missen.
Der Handlungsort in dieser Reihe ist der Gardasee. Bei den Beschreibungen bekommt man richtig Fernweh, nach Sonne und Wasser.
Friedrich Kalpenstein baut in seinem Krimi schnell Spannung auf und es ist auch bis zum Ende ein Rätsel, wer der Täter ist.
Mit seinem flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, den er gerne mit einer Prise Humor würzt, fliegen die Seiten nur so dahin. Ich habe das Buch an zwei Abenden ausgelesen.
Jetzt freue ich mich schon auf den 5. Band „Salute – Der letzte Tanz“ der im Februar 2027 erscheinen soll.










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