Die schwimmende Buchhandlung von Venedig

Annabel French
Roman
371 Seiten
erschienen im dtv Verlag
Übersetzt aus dem Englischen von Anne Rudelt
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar

Roman mit traumhaftem Setting

Klappentext:
Beth liebt ihr Leben in Venedig, doch als sie ihren Job verliert, ist sie am Boden zerstört. Bis sie zufällig auf einen zum Verkauf stehenden Bücherkahn stößt. Um ihre schwimmende Buchhandlung ›La Libreria delle parole‹ aufzubauen, braucht sie Hilfe – von Marco, einem leidenschaftlichen Kunstförderer. Zwischen den beiden funkt es sofort. Doch schaffen sie es, sich ihren Ängsten zu stellen?

„Die schwimmende Buchhandlung von Venedig“ ist der 2. Band der Trilogie „Love and the City“ von Annabel French.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Beth. Beth ist eine sympathische junge Frau, die von England nach Venedig gekommen ist und dort in einer Gallery arbeitet. Ihre Stelle und ihre Wohnung werden von einer Stiftung finanziert, die jetzt allerdings das Geld für andere Zwecke benötigt. Kurz gesagt, Beth verliert ihre Stelle und muss sich auch eine andere Wohnung suchen.
Klar ist ihr, sie möchte gerne in Venedig bleiben. Da hört sie von einem alten Bücherkahn, der verkauft werden soll. Beth die immer sehr überlegt und strategisch handelt, kauft spontan die schwimmende Buchhandlung. Ihre Freundin Cesca, hilft beim Umbau der Barke. Als Beth, Cescas Bruder Marció kennenlernt, beginnen ihre Gefühle verrücktzuspielen.

Annabel Frenchn hat sympathische Charaktere entworfen. Natürlich Beth, die einen Neuanfang in Venedig sucht, ist mir besonders sympathisch. Es macht Freude, Beth zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuerleben. Die Frau, die immer alles abwägt und sich in Schwarz oder Grau kleidet, handelt auf einmal spontan, aus dem Bauch heraus und sehnt sich nach mehr Farbe bei ihrer Kleidung.

Annabel French erzählt die Geschichte mit einer schönen Leichtigkeit und mit Gefühl.
Die Buchhandlung beschreibt die Autorin sehr anschaulich. Und was für einen schönen Namen die Buchhandlung hat. „ ›La Libreria delle parole“, „Die Bibliothek der Worte“.

Die Geschichte handelt von einem Neuanfang, von Zusammenhalt und von Liebe.
Ja, es wird auch romantisch in der Geschichte, auch wenn da erst einmal ein paar Hürden genommen werden müssen.

Annabel French hat einen erfrischenden, flüssigen und gut verständlichen Schreibstil.
Ich konnte das schon bald nicht mehr aus der Hand legen.

„Die schwimmende Buchhandlung von Venedig“ ist ein ganz bezaubernder Roman.
Ich freue mich schon auf den 3. Band „Das schwimmende Café von Kopenhagen, der schon im Juli erscheinen soll.

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam

Annabel French
Roman
354 Seiten
erschienen im dtv Verlag
Übersetzt aus dem Englischen von Anne Rudelt
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar

Erfrischender Roman

Klappentext:
Rosie hat genug vom grauen Alltag und ihrem öden Bürojob. Kurzentschlossen zieht sie nach Amsterdam, um mit einem eigenen Stand auf dem Bloemenmarkt ihrer wahren Leidenschaft als Floristin nachzugehen. Der berühmte schwimmende Blumenmarkt auf den pittoresken Grachten erobert sofort ihr Herz. Alles könnte perfekt sein – bis ein Konkurrent ihr Geschäft zu zerstören droht. Auch ihr griesgrämiger Hausboot-Nachbar Max macht Rosies Leben nicht leichter. Denn bei dem in sich gekehrten Künstler stößt sie mit ihrer umtriebigen Art auf Widerstand. Blöd nur, dass Rosie ihn verdammt attraktiv findet.

„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ ist der 1. Band der Trilogie „Love and the City“ von Annabel French.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rosie und der Bloemenmarkt in Amsterdam. Ich muss gestehen ich war schon in Amsterdam aber den Bloemenmarkt kenne ich nicht. Für mich ein Grund noch einmal nach Amsterdam zu reisen.

Annabel Frenchn hat sympathische Charaktere entworfen. Natürlich Rosie, die einen Neuanfang in Amsterdam sucht. Ihre verstorbene Mutter war Botanikerin und die Liebe zu den Pflanzen ist auf Rosie übergesprungen. Der Neuanfang wird Rosie nicht leicht gemacht. Das Hausboot, dass sie gemietet hat, benötigt erst einmal eine Säuberung und später eine Renovierung. Der Stand auf dem Bloemenmarkt zu bekommen, stellt sich als schwieriger heraus als gedacht. Und der Mann auf dem benachbarten Hausboot ist auch nicht der freundlichste. Rosie denkt sogar schon wieder ans Aufgeben und ans nach Hause zurückkehren.

Annabel French erzählt die Geschichte mit einer schönen Leichtigkeit und mit Gefühl.
Den Bloemenmarkt beschreibt die Autorin sehr anschaulich. Das hat bei dem trüben und kalten Wetter diesen Winter gutgetan. Ich konnte die bunten Blumen förmlich vor meinem inneren Auge sehen und der Duft ist mir um die Nase geweht.

Die Geschichte handelt von einem Neuanfang, von Zusammenhalt und von Liebe.
Ja, es wird auch romantisch in der Geschichte, auch wenn da erst einmal ein paar Hürden genommen werden müssen.

Annabel French hat einen erfrischenden, flüssigen und gut verständlichen Schreibstil.
Ich konnte das Buch schnell nicht mehr aus der Hand legen.

„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ ist ein ganz bezaubernder Roman.
Ich freue mich schon auf den 2. Band „Die schwimmende Buchhandlung von Venedig“, der schon im April erscheinen soll.