Die unmögliche Rückkehr
Amélie Nothomb
Roman
132 Seiten
Übersetzt aus dem Französischen von Brigitte Große
erschienen im Diogenes Verlag
Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen

len Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar
Die Reise nach Japan
Klappentext:
An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war, für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie so liebt und zu dem sie eine so zwiespältige Beziehung hat. Doch als eine Freundin eine Reise gewinnt und Amélie kurzerhand als Fremdenführerin verpflichtet, kann sie nicht anders als sich mitreißen lassen. Sie entdeckt das Land aufs Neue und damit auch ihre Faszination. Denn die Rückkehr ist unmöglich, zum Glück.
In „Die unmögliche Rückkehr“ erzählt Amélie Nothomb wieder ein Stückchen aus ihrem Leben.
Als Tochter eines Diplomaten musste die Autorin in ihrer Kindheit und Jugend zusammen mit ihren Eltern oft den Wohnort wechseln. Dabei ist sie nicht nur in eine andere Stadt gezogen, sondern gleich in ein anderes Land.
Geboren wurde Amélie Nothomb in Japan, dem Land, das ihr von allen am meisten bedeutet hat. Als junge Erwachsene reist die Autorin zusammen mit ihrer Freundin wieder nach Japan. Doch das Land ist Amélie fremd geworden und sie muss es auf eine neue Art für sich entdecken.
Die Geschichte liest sich wie ein Reiseführer. Die Leser*innen lernen zusammen mit der Autorin das Land kennen.
Aber auch alte Erinnerungen der Autorin finden ihren Platz in diesem Buch.
So vermischen sich alte und neue Eindrücke.
Amélie Nothomb zeichnet ein deutliches Bild von sich, die in vielen Ländern aufgewachsen ist. Von Japan heute und den Erinnerungen des früheren Japans.
So wie Amélie Nothomb ihrer Freundin das Land und dessen Kultur zeigt, so zeigt sie es auch ihren Leser*innen.
Dabei hat Amélie Nothomb einen so schönen und poetischen Schreibstil. Die Geschichte hat viele schöne Sätze, die ich mir angestrichen hab. Die Autorin versteht es, mit der Sprache zu spielen.
„Die unmögliche Rückkehr“ hat mir, wie schon einige Geschichten von Amélie Nothomb wieder sehr gut gefallen.



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